Besucher der denkmal, der Europäischen Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung vom 6. bis 8. November 2014 in Leipzig, profitierten nicht nur von den 434 Ausstellern aus 17 Ländern, sondern auch vom umfassenden und abwechslungsreichen Fachprogramm.
Dieses bot mit mehr als 140, zumeist gut besuchten Veranstaltungen eine große thematische Vielfalt. Verbände, Institutionen und Produkthersteller nutzten die Gelegenheit, mit unterschiedlich umfangreichen Programmen und Vorträgen ihre Themen vorzustellen und zu behandeln. Die Messebesucher hatten daher oft die Qual der Wahl, sich ihr persönliches Programm nach eigenen Interessensschwerpunkten zusammenzustellen.
Redstone und Remmers zum Beispiel hatten neben eigenen auch unabhängige Referenten gewonnen, um auf halbtägigen Symposien über Innendämmungen und ihre fachgerechte Anwendung zu informieren. Der Fachverband Lehm und die von ihm engagierten Referenten widmeten sich in kurzen halbstündigen, über die Messezeit verteilten Vorträgen verschiedenen Aspekten des aktuellen Sanierens mit Lehmprodukten. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hatte ein Programm zusammengestellt, in dem unter anderem viele Praxisbeispiele vorgestellt wurden, wie Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen aufgrund ihrer bauphysikalischen Eigenschaften in vielen Fällen optimale Lösungen bereitstellen können. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Redaktion B+B hat einige dieser und weiterer Programme auf der denkmal besucht und wird darüber in der kommenden Ausgabe berichten.
Besucherzahl trotz nahnstreiks nahezu konstant

Die Veranstalter zeigten sich mit dem Gesamtbesuch zufrieden: 13.100 Besucher kamen auf das Leipziger Messegelände, um sich auf der denkmal und der Museumsfachmesse MUTEC zu informieren – und das trotz des Bahnstreiks, der die Anreise über die gesamte Messelaufzeit erschwerte. Dennoch konnte die Besucherzahl nahezu konstant gehalten werden (2012: 13.600).