Die Burg Hohenfeld erhebt sich seit über 650 Jahren auf einem Kalksteinfelsen mitten im Taunus. Die zum Tal hin gelegene Fassade des Bauwerks prägt das Bild des Schlosses. Die Sanierung der Fassade mit Trass-Kalk-Putzen hat sich seit fast 25 Jahren bewährt
Der aktuelle Burgherr Hanns Hemann war vor über 30 Jahren gerade in den noch bewohnbaren Teil der Burg Hohlenfels gezogen, als die 40 Meter hohe, südöstliche Schildmauer samt Zwingerturm einstürzte und weitere Teile der Burg mit in den Abgrund riss. Nachdem anschließend über fünf Jahre Arbeitskraft und Geld in die Sanierung investiert wurden, wurde deutlich, dass sich der anfängliche Zehnjahresplan zur Instandsetzung in ein Lebenswerk verwandelte. Heute sind viele Teile der Anlage saniert und nutzbar.
Mit dem neuen Burgherrn startet die Instandsetzung
Ende der 1970er-Jahre startete die Sanierung der Burg Hohlenfels. Dabei ging es im ersten Schritt darum, den Bestand der denkmalgeschützten Burg zu sichern. Das heutige Hohlenfels entstand in zwei verschiedenen Phasen. Der spätmittelalterliche Teil der Burg wurde zwischen 1353 und 1363 erbaut. 1713 wurden auf Teilen der alten Burg Gebäude im Stile eines Barockschlosses errichtet. In diesen Bereichen starteten Ende der 1970er-Jahre die Sanierungsarbeiten. Dabei standen die Dächer und Fenster im Vordergrund. Diese Bereiche wurden wetterfest gemacht, um Schäden durch eindringendes Wasser oder Eis abzuwenden.
Der nächste Punkt auf der Liste war die Fassadensanierung. Auf der Suche nach dem richtigen Putz für die Sanierung entschieden sich Bauherr und Architekt für eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen tubag aus Kruft. Aus dieser ersten Zusammenarbeit Ende der 1980er-Jahre erwuchs ein Partner und Förderer. Die Arbeiten an Burg Hohlenfels profitierten von der auf Sanierungen und Restaurierungen spezialisierten Technologie des Unternehmens. Im Gegenzug ist die Burg Hohlenfels über die Jahre zu einem tubag-Referenzobjekt für neue Techniken und Materialien geworden. Die verschiedenen Sanierungsabschnitte bieten deshalb auch einen Blick auf die Entwicklung der entsprechenden Putze und Mörtel.
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