DCONex 2017
Bei der DCONex 2017 steht der Schutz von Gesundheit und Umwelt vor Schadstoffen aus Gebäuden und technischen Anlagen im Mittelpunkt. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/M. Henke)

Schadstoffe 2017-01-23T00:00:00Z DCONex 2017: Mehr als Asbest

Das Thema Asbest in Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern stand auf Veranstaltungen zum Thema Gebäudeschadstoffe im letzten Jahr im Mittelpunkt. Auch der DCONex-Fachkongress, der am 1. und 2. Februar 2017 in Essen stattfindet, liefert aktuelle Beiträge zur Diskussion. Dazu rückt er jedoch weitere Gebäudeschadstoffe in den Fokus: zum Beispiel PCB, Chlorparrafine und alte Mineralwolle.

PCB – vielfach aus Gebäudeausdünstungen – gelangt über den Boden in die Nahrungskette. Es kann bei Menschen zu Vergiftungen führen, deren Symptome von Haarausfall bis hin zu Fehlbildungen bei ungeborenen Kindern oder einer Schädigung des Immunsystems reichen. Auf der DCONex stellt Dr. Gerd Zwiener vom Sachverständigenbüro Zwiener in Köln Studien vor, die sich mit der Menge an PCB beschäftigen, die der Gebäudebestand tatsächlich an die Umwelt abgibt.

Als Ersatzstoffe für PCB kommen in modernen Bauprodukten teilweise immer noch Chlorparrafine zum Einsatz. Abhängig von der Länge ihrer Kohlenstoffkette sind sie toxisch. Kurzkettige Chlorparaffine sind in der EU als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Eine Einschätzung zum Thema liefert Dr. Pascal Diefenbacher von der Arcadis Schweiz AG, CH-Schlieren.

Zum Thema Künstliche Mineralfaser bietet Oliver Becker von der Competenza in Fürth einen Überblick. Er geht auf Risiken für Handwerker ein, die in Altbauten tätig sind.

Hier finden Sie das komplette Programm des DCONex-Fachkongresses .

zuletzt editiert am 09. April 2021
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