Mit „Frankosil 1K Plus“ hat Franken Systems einen Flüssigkunststoff im Sortiment, der als Sockelabdichtung geprüft ist. Untersuchungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik bestätigen, dass Wasser aus der Holzbauwand durch die Abdichtung nach außen hin regelmäßig und dauerhaft abtrocknet.
Eine Herausforderung für die Konstruktion von Außenwänden in Holzbauweise ist die Abdichtung gegen Spritzwasser in der Sockelzone bei gleichzeitiger Erhaltung der Rücktrocknungsmöglichkeit der Holzbauteile. Viele Lösungen dichten den Holzbausockel außenseitig zwar zuverlässig gegen flüssiges Wasser ab, hemmen aber unter Umständen den Wasserdampfdiffusionsstrom, sodass eine Rücktrocknung von im Konstruktionsvollholz vorhandener Feuchtigkeit nicht sicher stattfinden kann. Das ist insbesondere dann kritisch, wenn eine diffusionshemmende außenseitige Abdichtung im Sanierungsfall erneuert oder nachträglich angebracht wird und über die Innenseite der betroffenen Wand Raumluftfeuchte in die Konstruktion eindringen kann, weil dort keine Dampfbremse vorhanden ist.
Niedriger Sd-Wert schützt Holz vor dauerhaften Schäden
„Frankosil 1K Plus“ weist einen der niedrigsten Dampfdiffusionswiderstände aller am Markt erhältlichen Abdichtungen auf, was den Feuchtetransport aus dem Holz heraus unterstütz. Damit ermögliche die Abdichtungslösung auch bei relativer hoher Einbauholzfeuchte ein sicheres Austrocknen der Holzkonstruktion, so Franken Systems. Schädliche Mikroorganismen und Fäulnis blieben außen vor. „Der Sd-Wert unserer Abdichtung liegt bei unter zwei Metern, wenn die Anforderung an die Abdichtung gemäß Zulassung (ETA) von 3,2 kg/m2 erfüllt ist“, sagt Volker Kramer von Frankens Systems.
Um die Diffusion des Wassers aus dem Holz bei Verwendung des Produkts unter heterogenen und dynamischen Bedingungen nachzuweisen, hat das deutschlandweit anerkannte Fraunhofer Institut für Bauphysik im Auftrag von Franken Systems die Feuchteentwicklung in einer abgedichteten Holzwand überprüft. Mit dem speziell dafür entwickelten Programm WUFI haben die Ingenieure über mehrere Monate hinweg eine Praxis-Situation simuliert. „Das Ergebnis der Untersuchung am Fraunhofer Institut zeigt, dass unser Flüssigkunststoff dauerhaft schlagregendicht ist. Feuchte kann dauerhaft und regelmäßig aus der Holzbauwand durch die Abdichtung nach außen abtrocknen“, fasst Volker Kramer die Testresultate zusammen. Weitere Informationen >>>
