Auftragen von Sanierputz
Der neue Sanierputz „maxit san Vario“ ermöglicht eine fugenlose, hohlraumfreie Dämmung auch auf salzbelasteten Untergründen und in Sockelbereichen. (Quelle: Stephan Hubrich/ maxit)

Bauwerkserhaltung 2024-02-01T08:29:27.883Z Dämmung und Putz in einem

Für das Sanieren und Dämmen von Fassaden brauchte es bislang mehrere Arbeitsschritte und Produkte. Der neue Sanierputz „maxit san Vario“ der Maxit-Gruppe kann nach Angaben des Herstellers beides. Er vereine Dämmung und Putzauftrag bei salzbelasteten Untergründen, so Maxit.

Den neuen Sanierputz zeichnen sein niedriger Wärmeleitwert von λR=0,055 W/(mK) und seine Eignung für salzbelastete Untergründe aus. „Unser neuer Sanierputz ‚san Vario‘ schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, indem er zwei aufwendige Vorgänge bei der Gebäudesanierung zu einem verschmilzt. Das spart Zeit, Arbeit und Geld“, erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement der Maxit-Gruppe.  

Obwohl das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2023) Ausnahmeregeln für denkmalgeschützte Gebäude vorsieht, sollte für alle Bestandsbauten ein Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 sichergestellt werden. Eine Herausforderung stellen Bereiche dar, die durch Feuchtigkeit und Salze besonders belastet und deshalb schwieriger zu dämmen sind. Um dieses Problem zu beheben, hat die Maxit-Gruppe nun - gemäß Vorgaben der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA, Berlin) sowie der DIN EN 13914 - einen salzeinlagernden Sanierputz mit einem Dämmputz kombiniert. Mit „maxit san Vario“ lasse sich gemäß WTA-Richtlinie 2.9 eine deutliche energetische Verbesserung im Wanddurchschnitt erreichen, so Maxit. Darüber hinaus weise der Putz eine hohe Porosität und Wasserdampfdurchlässigkeit bei erheblich verminderter kapillarer Leitfähigkeit auf.  

Das neue Produkt eignet sich speziell für salzbelastete Untergründe und Sockelbauteile sowohl im Innen- als auch Außenbereich. Auf Kellerwände aufgebracht, erhöht der diffusionsoffene Sanierputz die Oberflächentemperatur und schützt damit vor Schimmelbildung. Er kann auf Oberflächen bis zu 35 Millimeter dick aufgetragen werden, ist in Kombination mit dem Porengrundputz „maxit san Grund“ aber auch für höhere Putzdicken ausgelegt. Eingesetzt als Sockelputz ist er mit allen anderen Maxit-Dämmputzsystemen kombinierbar, sodass die komplette Fassadensanierung mit Produkten aus einer Hand erfolgen kann. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 01. Februar 2024