Werden Dächer gedämmt und mit isolierenden Fenstern versehen, kann es an den Dachfensterrahmen zu Wärmebrücken kommen. Um die Temperatur am Fensteranschluss zu erhöhen, und damit der Bildung von Kondensat vorzubeugen, bietet die Firma Puren Dämmzargen in verschiedenen Dicken an.
Der Hersteller liefert die Rahmenbauteile in Stärken von 3 plus 4 Zentimetern und 4 plus 4 Zentimetern (jeweils Dachlattenebene plus Konterlattenebene). Auf Wunsch sind für flach geneigte Dächer in schneereichen Regionen Dämmzargen bis zu einer Konterlattenstärke von 12 Zentimeter lieferbar, um entsprechend hohen Hinterlüftungs-Querschnitten gerecht zu werden.
Die vorkonfektionierten Einzelteile der Dämmzarge werden mit jeweils einer Schraube pro Ecke zu einem rechtwinkligen Rahmen zusammengeschraubt. Umlaufende Kompribänder stellen die Winddichtigkeit sowie die Regensicherheit zwischen Aufsparrendämmung und Dämmzarge sicher. Die Zargen werden auf die Kompribänder aufgelegt, ausgerichtet, ausgewinkelt und mit jeweils drei langen Schrauben auf jeder Seite bis in den darunter liegenden Sparren fixiert.
In die montierten und verschraubten Dämmzargen werden dann die Dachfenster eingelegt. Nach Angaben des Herstellers ermöglichen die langsam expandierenden Kompribänder eine gesicherte Montagezeit von 30 Minuten, unabhängig von der Temperatur.
Abschließend gilt es, die Wasserführung oberhalb der Dämmzarge mithilfe des mitgelieferten First- und Gratbandes herzustellen. Handwerkern, die am Fensterrand stehen, um die Fensterflügel einzubauen, bieten die Rahmenbauteile nach Herstellerangabe sicheren Halt. Die Zargen eignen sich für Allergiker und sind feuchteresistent.
