Verlegung einer Fußbodenheizung mit Fliesenkleber auf einer Noppenplatte.
Die geringe Aufbauhöhe machen die neuen Fußboden-Heizsysteme von Gutjahr für Sanierungen besonders interessant. (Quelle: Gutjahr)

Anlagentechnik 2024-12-12T09:47:57.107Z Bodenheizsysteme für die energetische Sanierung

Gutjahr hat mit „IndorTec Therm-W“ und mit „IndorTec Therm-E“ zwei Fußboden-Heizsysteme im Programm, die für energetische Sanierungen besonders geeignet sind. Ihre größten Vorteile: Geringe Aufbauhöhe, ein Estrich ist nicht erforderlich.

Bei Neubauten sind Fußbodenheizungen heute Standard. Doch auch bei Sanierungsprojekten können Flächenheizungen eine sinnvolle Lösung sein. Daran haben technische Weiterentwicklungen einen großen Anteil: „Früher mussten beim Einbau einer Fußbodenheizung bestimmte Aufbauhöhen und lange Trocknungszeiten berücksichtigt werden. Dank innovativer Produkte ist das heute viel einfacher“, betont Gutjahr-Produktmanager Andreas Miseer-Baum. 

Wie flexibel die Einsatzmöglichkeiten inzwischen sind, zeigt die Warmwasser-Fußbodenheizung „IndorTec Therm-W“. Die Heizung kann direkt unter dem Belag eingebaut werden. Estrich ist – anders als bei vielen herkömmlichen Fußbodenheizungen – nicht erforderlich. Das verkürzt die Einbauzeit um ein Viertel und erspart wochenlanges Trocknen. Ein weiterer Vorteil: Dank der geringen Aufbauhöhe von nur 28 Millimetern liegt der Belag praktisch direkt über den Heizrohren. So muss weniger Masse aufgeheizt werden als mit einer Estrichschicht, und die Wärme erreicht den Bodenbelag besonders schnell.  

Bis zu 40 Prozent Energieersparnis 

„Während die Vorlauftemperatur bei Estrich-Fußbodenheizungen 60 Grad Celsius und bei konventionellen Radiator-Heizungen sogar 70 Grad Celsius betragen, genügen bei der ,IndorTec Therm-W' schon rund 40 Grad Celsius. Damit wird eine Energieersparnis von bis zu 40 Prozent erreicht“, so Miseer-Baum. Besonders effizient lässt sich das System mit einer Wärmepumpe betreiben – idealerweise in Kombination mit Photovoltaik oder Solarthermie. 

Die spezifischen Anforderungen bei Sanierungsvorhaben hatte Gutjahr auch bei der Entwicklung der Elektro-Flächenheizung „IndorTec Therm-E“ im Blick. Die Montage ist einfach und schnell: Die Kabel der Flächenheizung werden in eine Entkopplungsmatte eingeclipst, die zugleich als Abdichtung dient. Anschließend kann der Bodenbelag auch bei diesem System ohne zusätzlichen Estrich ausgeführt werden. „Damit entfallen die vier bis sechs Wochen Trocknungszeit, die ein gewöhnlicher Estrich benötigt. Insbesondere bei Sanierungsprojekten in bereits bewohnten Räumen ist dies ein großer Vorteil. Zudem ist das System ohne Estrich deutlich leichter. Der Unterschied macht rund 100 kg pro Quadratmeter Fläche aus“, erklärt Miseer-Baum. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 12. Dezember 2024
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