Werden Metallfensterbänke an gedämmten Fassaden verwendet, müssen sie so eingepasst sein, dass thermisch bedingte Längenänderungen aufgefangen werden. Die Firma Sto hat eine Fensterbankserie speziell für den Einsatz im Wärmedämm-Verbundsystem entwickelt.
Damit keine Undichtigkeiten entstehen, weil sich die in die Dämmung eingebundenen Fensterbänke aufgrund von Temperaturschwankungen bewegen, verfügen die Fensterbänke der Serie „StoFentra“ über Bordprofile mit Dehnungskeder beziehungsweise Gleitabschlüssen. Dadurch gleichen sie nach Angaben des Herstellers Dehnungen bis drei Millimeter auf jeder Seite aus. Darüber hinaus verfügen sie über ein definiertes Gefälle und eine Tropfkante.
Die Fensterbänke werden in drei Ausführungen angeboten: „Profi“, „Uni“ und „Duo“. Das Modell „Profi“ gibt es in verschiedenen Farbtönen und Sonderformen, zum Beispiel mit Regenrinne, Aufkantung oder Ausklinkungen. Die Fensterbänke werden auf Maß vorkonfektioniert und mit Bordprofil sowie Fensterbankhalter und Schrauben geliefert. Optional ist ein Antidröhnbelag zur Geräuschminderung erhältlich.
StoFentra Uni besteht aus drei Teilen: Den beiden Bordprofilen und dem Fensterbankprofil. Bei der Montage werden die seitlichen Profile aufgesteckt und stellen den schlagregendichten Anschluss an das Dämmsystem her. Auch diese Bordprofile besitzen einen Dehnungskeder, der die Längenänderungen der Fensterbank kompensiert.
Die Fensterbank „StoFentra Duo“ eignet sich für den nachträglichen Einbau, wenn die Brüstung eine zweite Dichtebene erhält.
Sie besteht aus einem Fensterbankprofil mit zusätzlichen Gleitabschlüssen. Die Länge des Fensterbankprofils wird so berechnet, dass es sich zwischen den Gleitabschlüssen bewegen kann. Dafür werden die Abschlüsse zunächst am Fensterrahmen fixiert, dann das Fensterbank- und schließlich die seitlichen Abdeckprofile montiert. Damit eignet sich das System auch für die „Kalte Sanierung“, bei der lediglich der Putz- beziehungsweise der Anstrich saniert wird – in Verbindung mit einer zweiten Dichtebene.
