Ein modernes Gebäude mit einem großen, bunten Banner, das für die Betontage wirbt.
Die BetonTage verstehen sich als Impulsgeber für die Branche. (Quelle: BetonTage/photodesign_buhl)

Betoninstandsetzung 2026-01-27T21:30:53.577Z BetonTage 2026: Schlüsselrolle für das zukunftsgerechte Bauen

Mit ihrer Kombination aus hochkarätigem Fachprogramm, begleitender Ausstellung und Networking gelten die BetonTage als wichtigste Weiterbildungs- und Kommunikationsplattform der Betonfertigteilindustrie. Vom 10. bis 12 März 2026 findet der Kongress bereits zum 70. Mal statt.

Unter dem Motto „Märkte für Menschen“ informieren sich Fach- und Führungskräfte der Beton- und Fertigteilwerke, Planende, Architektinnen und Architekten, sowie Vertreter:innen der Bauwirtschaft, Wissenschaft und der Öffentlichen Hand bei den BetonTagen im Congress Centrum Ulm über aktuelle technische und rechtliche Entwicklungen, Zukunftstrends und Best Practices in der Betonbranche.

Im Zentrum der 70. Auflage steht die Frage, wie Betonbauteile dazu beitragen können, die Märkte von morgen menschen- und klimagerecht zu gestalten. Ob beim Wohnungsbau, in Industrie- und Gewerbebau, in der Infrastruktur oder der urbanen Freiraumgestaltung – Betonfertigteilen komme eine Schlüsselrolle für das zukunftsgerechte Bauen zu, betonen die Veranstalter von der FBF Betondienst GmbH. Die Bauweise ermögliche ressourcenschonende Produktion, kurze Bauzeiten und flexible architektonische Lösungen. „Die BetonTage verstehen sich seit jeher als Impulsgeber für die Branche. Mit unserem diesjährigen Motto „Märkte für Menschen“ wollen wir verdeutlichen, dass es nicht allein um Technik geht, sondern auch um die gesellschaftliche Verantwortung, die wir als Branche tragen“, betont Dr. Ulrich Lotz, Geschäftsführer der FBF Betondienst GmbH.

Know-how für die Branche

Auf die Teilnehmenden der 70. BetonTage warten hochkarätige Vorträge, praxisorientierte Sessions mit Best-Practice-Beispielen und Diskussionsrunden zu Themen wie:

  • Innovative Betonbauteile – Anwendungsfelder in Wohnungs-, Industrie und Gewerbebau, Infrastruktur und Stadtentwicklung.
  • Digitalisierung und Automatisierung – Chancen durch KI und smarte Fertigungstechnologien.
  • Architektur und Gestaltung – Betonfertigteile als Baustein für funktionale und ästhetische Bauwerke.
  • Nachhaltigkeit und Klimaschutz – Klimaneutrales Bauen mit Betonfertigteilen.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr finden am 10. März 2026 der 2. Deutsche Infrastrukturtag im Rahmen der BetonTage statt. Die Veranstaltung versteht sich als Impulsgeber für eine moderne Infrastruktur. Sie möchte Planenden und Entscheidern helfen, Städten und Gemeinden klimaresilienter zu gestalten. Themen sind hier unter anderen die Regen- und Niederschlagswasserbewirtschaftung bei zentralen Bauwerken, Verfügbarkeiten, Mengen, Qualität und Anwendungsgrenzen bei der Verwendung von Rezyklaten und Projektbeispiele und aktuelle Ergebnisse bei der Nutzung von Bakterien für selbstheilenden Beton.

Event im Event

Einer neuen Zielgruppe widmet sich im Rahmen der BetonTage erstmals der DIGITAL HUB – die neue Weiterbildungsplattform für digitale Kommunikation in der Bau- und Betonindustrie. Vom 11. bis 12. März 2026 ist er Treffpunkt für alle, die Kommunikation in der Baubranche neu denken und mitgestalten wollen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie sich Unternehmen und Organisationen der Baubranche künftig erfolgreich in der digitalen Welt positionieren – sei es auf Plattformen wie LinkedIn, durch strategisches Storytelling, neue Contentformate oder mithilfe von KI-Tools. Social Media-Profis, Content Creators, Podcaster:innen und digitale Macher:innen aus diesem Bereich bringen ihre Erfahrungen ein und geben Tipps für den Arbeitsalltag.

Cybersicherheit und KI im Fokus

Neben dem technischen Fachprogramm bieten die hochkarätigen Key-Notes interessanten Input für den Alltag. So wird Philipp Kalweit, IT-Sicherheitsexperte und „erfolgreichster und jüngster Auftragshacker Deutschlands“ den Eröffnungsvortrag halten. Er hat bereits mit 9 Jahren Sicherheitslücken aufgedeckt und mit 17 Jahren sein heutiges Unternehmen Kalweit ITS GmbH gegründet, das mit einem Team hochspezialisierter Sicherheitsexpert:innen andere Firmen bei der Abwehr von Cyberbedrohungen unterstützt.

Über den schmalen Grat zwischen kluger Arbeitsteilung und geistiger Selbstentmündigung beim Einsatz von KI spricht Dr. rer. nat. Patrick Krauß, Neurowissenschaftler und Kognitionsforscher an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er erklärt, was beim Auslagern geistiger Arbeit tatsächlich in unserem Gehirn passiert und welche Fähigkeiten uns auch in einer KI-dominierten Zukunft unbedingt erhalten bleiben müssen. „Die sanfte Selbstentmündigung: Prompten wir uns in die kollektive Verblödung?“ so der provokative Titel seines Vortrags. Weitere Information und das komplette Programm der BetonTage >>>

zuletzt editiert am 27. Januar 2026