Am 22. Juni 2017 hat der 3. „BauSlam“ in Schwetzingen stattgefunden. Bei der von Moll pro clima initiierten Veranstaltung erklären Bauingenieure bauphysikalische Zusammenhänge auf witzige Art und Weise. Alle Beiträge stehen als Videos online.
Die 5 Ingenieure der pro clima Anwendungstechnik packten ihre von Natur aus komplizierten und sperrigen Themen von einer ganzen anderen Seite an. So brachte beispielsweise einer der „BauSlammer“ Equipment aus einem Chemie-Labor mit. In Kombination mit Musik demonstrierte er dem Publikum eindrucksvoll den Tanz der Moleküle und damit den Bauphysik-Begriff "Diffusion".
"Es ist gar nicht so einfach einen Vortrag auf 10 Minuten herunter zu brechen. Mir hat gefallen, dass die Referenten mit unterschiedlichen Vortragsmethoden und Requisiten ihre Themen präsentiert haben", sagt Zimmermeisterin Nadine Jülg-Schenkel von Jülg ökologischer Holzbau aus Baden-Baden. Sie hat zum ersten Mal einen „BauSlam“ erlebt. Die Anforderungen an die diesjährigen „BauSlammer“: Sie mussten Ingenieure sein, ein zentrales Bauphysik-Thema präsentieren und das in jeweils 10 Minuten.
"Der BauSlam soll Spaß machen, aber wir wollen hier auch etwas Ernstes transportieren: Wissen zu Bauphysik im Baualltag ist essentiell, um sichere und schadensfreie Gebäude zu bauen", sagt Uwe Bartholomäi, Geschäftsführer von Moll pro clima, deren Wissenswerkstatt den „BauSlam“ seit 2015 organisiert.
Nach dem Slam-Auftritten gab es Raum und Zeit für Diskussion: So erörterten die Architekten, Energieberater und Handwerker untereinander und mit den pro clima Anwendungstechnikern ihren Baualltag. Aufgrund der lockeren Atmosphäre sprachen sie offen über typische Probleme auf Baustellen. Damit wurde ein nach Angaben des Veranstalters wichtiges Ziel des „BauSlams“ erreicht: Vorurteile zwischen verschiedenen Berufstypen abbauen und gewerkeübergreifendes Arbeiten fördern.
Die Beiträge können auf der Webseite des „ BauSlams “ angesehen werden.
