Die Deutsche Gütegemeinschaft Immobilienschadenservice AG (DGIS) hat ihr Akademieprogramm für das Jahr 2018 veröffentlicht. Es beinhaltet insgesamt sieben Lehrgänge und Seminare, die sich vor allem an Sanierer richten. Die ersten Ausbildungen beginnen im Januar.
Das Programm ist in insgesamt sieben Themenblöcke aufgeteilt. Fachausbildungen erfolgen
- zur Fachkraft zur Beseitigung von Leitungswasserschäden
- zur Fachkraft zur Beseitigung von Brandschäden
- zum Inspektor für Hygiene nach VdS 3151
- zum Schadensachbearbeiter Chef und Büro im Fachbetrieb
- mit dem kleinen Asbestschein und MDF Sachkundeschein TRGS
- als Sachverständigenausbildung mit Verbandsprüfung
- als Sachverständigenausbildung als Fortbildungsintensivkurs
Außerdem bietet die Akademie jeweils sechs Schnellkurse zur Leckage-Ortung beziehungsweise Bauteiltrocknung an. Zum Standardprogramm gehören auch Aufbaukurse für bereits zertifizierte Fachkräfte (Re-Zertifizierungskurse).
Besonderheit bei dem DGIS-Programm ist die Praxisausbildung in einem eigenen Schadenhaus. Dort werden echte Überflutungen, über 70 schaltbare Leckagesituationen, oder in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Brände mit anschließenden Wasserlöschungen simuliert. Im Schadenhaus lernen die Teilnehmer auch den sicheren Umgang mit Asbest und asbesthaltigen Rohrisolierungen. Zu den Theorie-Einheiten gehören neben den obligatorischen hygienischen oder technischen Fragen Einblicke in rechtliche Belange oder Versicherungsbedingungen und Klauseln zur Deckung.
Die Prüfungen für die Zertifizierungen führt die DGIS gemeinsam mit dem TÜV Rheinland und dem ZERT-Verband durch.
Das Programm steht auf der Internetseite der DGIS zum Download zur Verfügung.
