Ardex investiert mehr als 100 Millionen Euro in eine neue Hauptverwaltung, den Ausbau der Produktion und ein neues Logistikzentrum am Stammsitz des Unternehmens in Witten. Das hat auch Auswirkungen auf das Stadtbild: Die neue Hauptverwaltung – der Ardex-Tower – dient dabei als Orientierungs- und Identifikationsmarke für Stadtbewohner genauso wie für Mitarbeiter und Besucher des Unternehmens.
Den Mittelpunkt des geplanten Ardex-Campus bildet der neue 24-geschossige Verwaltungs-Tower. Er soll im Jahr 2020 bezugsreif sein und wird eine Fläche von 10.000 Quadratmetern haben. Umgesetzt werden dabei offene Raumkonzepte, und es werden Möglichkeiten für kreatives Arbeiten geschaffen. Auch ein Fitnessbereich ist vorgesehen.
Teil der Standortentwicklung ist die umfangreiche Modernisierung der Produktion und des Materialflusses sowie der Neubau eines Logistikzentrums. Geplant ist beispielsweise ein vollautomatisiertes Hochregallager mit modernisiertem Versand. „Das verändert die komplette Logistikstruktur, und der Materialfluss insgesamt wird optimiert“, erläutert Mark Eslamlooy, CEO der Ardex-Gruppe. In der Produktion werden außerdem hochautomatisierte Lösungen installiert. Ziel ist es, auf Kundenaufträge noch flexibler und schneller reagieren zu können.
Architektonischer „Masterplan“ verbindet alt und neu
Bei der Planung legt Ardex großen Wert auf ein Gesamtkonzept für das Werksgelände und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in allen Bereichen. Dazu gehören die Modernisierung des gesamten Ardex-Areals an der Friedrich-Ebert-Straße und die Einbindung der bestehenden Gebäude in den neuen Ardex-Campus. Alle Gebäude werden, einem städtebaulichen Konzept folgend, harmonisch aufeinander abgestimmt. Wichtig für die Planung waren zudem die Verkehrsentlastung und der Schallschutz für die Anwohner.
Ausgangspunkt für das städtebauliche Konzept sind die bestehenden Ardex-Gebäude. „Die historische Villa steht für Traditionsbewusstsein, das 2011 eröffnete Informationszentrum für Kundennähe und Ausbildung, das Ende 2015 in Betrieb genommene Forschungs- und Entwicklungszentrum für Innovation“, erläutert Architekt Gerhard Spangenberg. Das neue Areal mit dem Verwaltungsturm wird als Zentrum diese Elemente verbinden.
