Das An- und Einbinden neuer Bauteile und Gebäude in Bestandstrukturen stellt Planer und Ausführende vor komplexe Herausforderungen. Ansätze, diese zu bewältigen, bietet das 9. Seminar „Bauen im Bestand“, das am 16. März im Palais Prinz Carl in Heidelberg stattfindet.

Das diesjährige Schwerpunktthema „Besondere Anforderungen, Probleme und Lösungen beim Bauen im Bestand“ greift die erhöhten planerischen Anforderungen, besondere Kenntnisse und die erforderliche Anpassungsfähigkeit bei der An- und Einbindung von neuen Bauteilen und Bauwerken in bestehende Baustrukturen auf. Themen, wie neue Fundstellen altbekannter Gebäudeschadstoffe, wie zum Beispiel Asbest oder die Radonproblematik, gehören genauso dazu, wie Gefahren durch Kampfmittel oder auch rechtliche Probleme von der Grundlagenermittlung bis zur Gewährleistung. Neue Werkstoffe und Möglichkeiten, etwa CFK (Bauteilverstärkung aus Carbon) schaffen oft Abhilfe, können aber auch neue Probleme verursachen. Nur eines der zahlreichen Beispiele stellt hier das Thema Brandschutz und Recycling von Wärmedämm-Verbundsystemen aus Polystyrol dar.
Das Seminar soll Architekten, Ingenieuren, Ausführenden und Bauherren helfen, ihre Kenntnisse über das Bauen im Bestand zu erweitern, um individuelle und technisch gut adaptierte Lösungen für ihre Aufgaben und Probleme zu finden.
Veranstaltet wird das Seminar von der ICP Ingenieurgesellschaft in Kooperation mit der Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz und Tubag.
Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie auf der Seite der ICP Ingenieurgesellschaft.