Rund 4.300 Quadratmeter wurden in Köln mit dem Trockenspritzbeton StoCrete TS 136 instandgesetzt, rationell im Spritzverfahren. Die Decken erhielten im Mittel einen Auftrag von 20 mm, die Unterzüge 25 mm und die Stützen 30 mm in einem Arbeitsgang. (Quelle: StoCretec GmbH)

Betoninstandsetzung

25. August 2022 | Teilen auf:

Altbetonsanierung im Trockenspritzverfahren

Ein Altbau in Köln zeigt beispielhaft, wie sich ein Wohn- und Geschäftshaus in Betonbauweise rationell sanieren lässt: Weil die Bausubstanz der Altbetonklasse A3 entsprach, entschieden sich die Baubeteiligten für ein Instandsetzungssystem, das sich rationell im Trockenspritzverfahren applizieren lässt.

Um das viergeschossige Wohn- und Geschäftsgebäude Haus 12 des „Aurum KCII in Köln“ zu erhalten, musste es vollständig instandgesetzt werden. Zunächst wurde das Gebäude entkernt, die Fassade blieb erhalten. Anschließend konnten die Fachplaner für Betoninstandsetzung das Bauwerk und seine Schäden analysieren. Auf der Grundlage der Ergebnisse für Druckfestigkeit und Oberflächenzugfestigkeit stuften sie die Bausubstanz in die Altbetonklasse A3 ein. Für die Sanierung wählten Bauherr und Planer dann das Instandsetzungssystem „StoConcrete Repair Prime TS 136“ von StoCretec.

Nach großflächigem Abtrag des schadhaften Altbetons ertüchtigte der Fachverarbeiter die etwa 4.300 Quadratmeter Deckenuntersichten, -unterzüge und Stützen mit „StoCrete TS 136“. Der Trockenspritzbeton wurde in Schichtdicken von im Mittel 20 Millimetern auf die Decken, 25 Millimetern auf die Unterzüge und 30 Millimetern auf die Stützen gespritzt. Dieser Betonersatz ist speziell für die Instandsetzung von niedermoduligen Betonen der Altbetonklasse A3 entwickelt. Sein geringer E-Modul gewährleistet beständigen Verbund mit dem Altbeton und damit die Dauerhaftigkeit des Mehrschichtmodells. Der polymervergütete, zementgebundene Betonersatz ist nicht brennbar und besitzt den Prüfnachweis für die Feuerwiderstandsklasse F120 (ETK). Er ist statisch mitwirkend und verfügt über ein geringes Schwindmaß. Er lässt sich in einer Schichtdicke bis 60 Millimetern aufbringen. Höhere Schichtdicken sind durch mehrlagiges Verarbeiten möglich. Appliziert wird im Trockenspritzverfahren. Dabei zeichnet sich der Baustoff durch sehr geringen Rückprall aus. Weitere Informationen >>>

zuletzt editiert am 25.08.2022