Seit dem 21. Juli 2026 gilt eine Neufassung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat dazu eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage der Broschüre „Die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude“ veröffentlicht.
Die Publikation wird mitgetragen vom Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, dem Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF), dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Energieberaterverband GIH. „Die BEG soll 2027 auf rund 13 Mrd. Euro steigen. Nun liegt es an uns als Verbände, zusammen mit dem ausführenden Fachhandwerk dafür zu sorgen, dass die Mittel auch abgerufen werden und ein möglichst hoher Anteil in den Bereich der Wärmedämmung von Gebäuden fließt. Unsere BEG-Infobroschüre ist dazu ein wichtiger Schritt“, betont VDPM-Hauptgeschäftsführer Lars Jope.
Seit 2021 bündelt die BEG die früheren Förderprogramme der KfW und des BAFA. Mehrfach wurden seitdem die Förderbedingungen geändert. Mit der jüngsten Novelle fokussiert der Bund die Mittel nun stärker auf die energetisch schlechtesten Gebäude, weitet die Förderung serieller Sanierungen aus und staffelt einige Boni sozialer als bisher. Für die Gebäudehülle bedeutet das konkret: Dämmung, Fenster und sommerlicher Wärmeschutz bleiben förderfähig. Der Grundfördersatz für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle beträgt 15 Prozent. Wer an einem besonders ineffizienten Gebäude dämmt und einen Sanierungsfahrplan vorlegt, kann ab dem ersten Quartal 2027 die mögliche Förderung auf bis zu 25 Prozent steigern.
Die neue BEG-Broschüre des VDPM erläutert Ziele und Struktur und fasst zunächst die wichtigsten Änderungen der Förderung zusammen. Anschließend werden die Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (BEG EM), die Förderung der Sanierung zum Effizienzhaus Wohngebäude (BEG WG) sowie die zum Effizienzhaus Nichtwohngebäude (BEG NWG) beschrieben. Eine Übersicht zeigt die weitere Entwicklung der Förderung nach heutigem Stand mit kontinuierlich sinkenden Höchstgrenzen und Boni bis 2030, dem Ablaufdatum der jetzigen Regelungen. Die Publikation „Die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude“ steht ab sofort auf der Website des VDPM zum kostenlosen Download bereit und kann dort auch als Printausgabe bestellt werden.
