Der 63. Aachener Baustofftag wird gemeinsam vom ibac (Institut für Baustoffforschung der RWTH Aachen University), dem Bau-Überwachungsverein (BÜV) und dem InformationsZentrum Beton (IZB) ausgerichtet. Schwerpunktthemen am 14. und 15. November werden die aktuelle Forschung für die Bauwerkserhaltung und Aktuelles aus der Bauwerkserhaltung sein.
Am ersten Tag stellen Mitarbeiter des ibac aktuelle Projekte vor. Die Themen reichen dabei von neuen Materialien wie Beton mit alternativen Bindemitteln, elektrisch beheizbarem Textilbeton oder hochalkalischen Hydrogelen für die Instandhaltung über die Erfassung von dauerhaftigkeitsrelevanten Eigenschaften wie dem elektrischen Widerstand des Betons und der elektrischen Konnektivität bis hin zum Korrosionsverhalten unter komplexer Beanspruchung wie Ermüdung und Korrosion. Am Abend ist eine Veranstaltung mit einem Überraschungsprogramm geplant.
Nach einem Überblick über Automatisierung und Digitalisierung in der Bauwerkserhaltung steht am zweiten Tag die Praxis im Vordergrund: Unter anderem geht es um Erfahrungen mit der Selbstheilung von Rissen in wasserundurchlässigen Betonkonstruktionen, um die Anwendung von Galvanischen Anodensystemen vor dem Hintergrund der neuen DIN EN 12696 und die Qualifikation von Prüfpersonal bei der zerstörungsfreien Prüfung im Bauwesen. Außerdem wird am Beispiel der Umschlaganlage Voslapper Groden bei Wilhelmshaven das Instandhaltungsmanagement großer Infrastrukturprojekte erläutert. Das komplette Programm des 63. Aachener Baustofftags finden Sie hier . Und hier geht es zur Anmeldung.
In den Diskussionsrunden nach den Vorträgen und den Pausen wird den Teilnehmern wie immer die Gelegenheit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit den Referenten und untereinander gegeben.
