Sanieren kann gefährlich sein. Auch wenn für den Umgang mit Asbestvorkommen in Gebäuden seit Jahren klare Regelungen und erprobte Vorgehensweisen bestehen, gehen von dem Gefahrstoff größere Risiken aus, als bislang angenommen. Am 24. November informiert der 7. B+B DIALOG – Asbest bei der Innenraumsanierung in Bonn Handwerker, Planer, Immobilieneigentümer und Wohnungsbaugesellschaften über die aktuellen Erkenntnisse und Möglichkeiten, sich und Dritte zu schützen.
Standen beim Schutz von am Bau Beschäftigten bislang vor allem spritzasbesthaltige Produkte und Plattenmaterialien wie Permabest- oder Eternitplatten im Vordergrund, zeigen jüngste Untersuchungen, dass auch von solchen Produkten, die augenscheinlich nicht mit der „Wunderfaser“ in Verbindung gebracht werden, Gefahren ausgehen. Das können sowohl Fliesenkleber als auch flächig verwendete Spachtelmassen und punktuell verwendete Reparaturmörtel sein, die vor 1995 verbaut wurden. In den letzten Jahren verzeichneten Ärztekammern, vermutlich in diesem Zusammenhang, eine erhöhte Anzahl von Asbestosen.
Auf Basis dieser Erkenntnisse muss die Gefahr, die für Handwerker, die in Altbauten tätig sind neu bewertet werden. Risiken bestehen dabei allerdings nicht nur für Sanierer, Trockenbauer, Fliesenleger und ähnliche Gewerke. Auch Gebäudenutzer können gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt sein, wenn unwissentlich Arbeiten an asbesthaltigen Materialien ausgeführt werden, ohne besondere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Dabei drohen empfindliche rechtliche Konsequenzen, auch wenn die Risiken den Ausführenden oder dem Bauherren nicht bewusst waren.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich beim 7. B+B DIALOG intensiv mit Fachleuten und Kollegen auszutauschen und schützen Sie sich und ihre Mitarbeiter vor gesundheitlichen, existentiellen und wirtschaftlichen Gefährdungen. Asbestschäden sind in der Regel bei der betrieblichen Haftpflichtversicherung ausgeschlossen!
Hier finden Sie alle Informationen und die Anmeldung zum 7. B+B DIALOG – Asbest bei der Innenraumsanierung .
