Die Dämmung von Außenwänden erfordert weit mehr als nur handwerkliches Können. Ist eine Dämmung überhaupt sinnvoll? Wie kann sie wirtschaftlich ausgeführt werden? Welche Risiken bestehen und welche positiven Nebeneffekte sind zu erwarten? Diese und weitere Fragen beantwortet der 6. B+B DIALOG – Nachträgliche Wärmedämmung am 1. Oktober in Berlin.
Innendämmungen stehen noch immer unter Verdacht, das Schimmelrisiko in Innenräumen zu erhöhen, nicht wirtschaftlich zu sein oder sogar der Bausubstanz zu schaden. Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Gänßmantel zeigt Möglichkeiten und Grenzen von Innendämmungen auf und wägt dabei Vor- und Nachteile detailliert ab. So geht er ebenso auf den Einfluss von Innendämmungen auf den Schlagregenschutz und die damit verbundenen Risiken ein, wie er Aspekte des Brand- und Schallschutzes erläutert. Abgeleitet aus diesen Überlegungen gibt er konkrete Empfehlungen zur Planung und Ausführung von der Bestandsaufnahme bis zur Detailplanung.
Eine besonders wirtschaftliche Art, den Wärmeschutz eines Gebäudes zu verbessern, stellt die Dämmung der oberen Geschossdecke beziehungsweise der Kellerdecke dar. Wie das am ökonomischsten und je nach Bauteilgeometrie am besten gelingt, erläutert Arnold Drewer anhand von anschaulichen Beispielen. Dabei vergleicht er unterschiedliche Systeme und geht auch näher auf Einblasdämmstoffe sowie sprühbare Dämmstoffe ein.
Gregor Scheffler widmet sich den Anforderungen, die die EnEV an Fassadendämmungen stellt – und zeigt wie sie in der Praxis erfüllt werden können.
Nach allen Vorträgen ermöglichen vertiefende Diskussionsrunden einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern und Referenten. Die angeschlossene Fachschau lädt ein, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
Weitere Informationen und die Anmeldung zum B+B DIALOG finden Sie unter www.bauenimbestand24.de/dialog .
