Die „21. Pilztagung“ stellt unter dem Motto „Was weiß man… und was tut man?“ am 20. und 21. Juni 2017 praxisorientierte Fragen in den Mittelpunkt. Der erste Tag widmet sich vor allem Fragen rund um den Biozideinsatz bei der Schimmelsanierung. Aufgrund der gestiegenen Teilnehmerzahl findet die Fachtagung dieses Jahr in Wiesbaden statt.
Bereits am 19. Juni 2017 wird ein vorgeschalteter Workshop angeboten. Unter der Leitung von Dr. Wolfgang Lorenz und Uwe Münzenberg werden mikroskopische Verfahren zur Bewertung von Schimmelpilzbefall vorgestellt. Vor allem wird es um die Frage gehen, ob die Mikroskopie das Verfahren der Kultivierung als Standard verdrängt hat, und ob es die Kultivierung (KBE) überflüssig macht.
Die Tagung am 20. und 21. Mai bietet praktische Schwerpunkte wie den Einsatz von Bioziden am ersten Tag und die Gebäudetrocknung am zweiten Tag.
Der erste Tag spannt den Bogen von grundsätzlichen Fragen zum Einsatz von Bioziden (Andreas Grunert) über Erfahrungen mit dem Einsatz in Estrichdämmschichten (Stefan Betz) bis hin zu den nötigen Arbeitsschutzmaßnahmen (Andrea Bonner). Beendet wird der Themenblock mit einer Podiumsdiskussion zum Biozideinsatz bei Schimmelpilzbefall. Beim Thema Gebäudetrocknung reichen die Vorträge von der Wahl geeigneter Hygrometer (Michael Eschenbrücher und Dirk Günter) über die Messung und Bewertung von Feuchtegehalten in Baumaterialien im Hinblick auf das damit verbundene Schimmelpilzrisiko (Dr. Uwe Schürger) bis zu Aspekten.
Die gemeinsame Fachtagung für biogene Schadstoffe wird vom Bundesverband Schimmelpilzsanierung, BSS e.V., dem Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V. in Kooperation mit dem Umweltbundesamt ausgerichtet.
Das detaillierte Programm mit allen Referenten und Vortragsthemen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung steht auf der Website der Pilztagung bereit.
