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1. Münchner Schimmelpilzkonferenz: Wie lässt sich Geruch bewerten?

Gerüche in Innenräumen führen nicht selten dazu, dass Betroffene einen Sachverständigen einschalten. Der Geruchsinn ist aber etwas Individuelles. Wie Sachverständige auf der Suche nach Geruchsquellen vorgehen können, weiß Martin Wesselmann – und berichtet darüber auf der 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz am 25. September 2018.

Martin Wesselmann Schimmelpilzkonferenz
Was riecht denn hier so? Martin Wesselmann gibt auf der 1. Münchner Schimmelplizkonferenz Antworten auf die Frage, wie sich Gerüche in Innenräumen lokalisieren und bewerten lassen. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/L. Papierak)

Manche Geruchsquellen sind für erfahrene Sachverständige und Baupraktiker leicht zu identifizieren. Dazu gehört zum Beispiel Naphtalin, das aus alten Bodenbelägen beziehungsweise -Klebern diffundiert. In der Regel lässt sich die Quelle des Geruchs hier anhand der Erfahrung schnell ermitteln und entsprechend sanieren.

Schwieriger wird es, wenn Nutzer einen Geruch beschreiben, der Sachverständige selbst „riechen“ muss und der Geruch für Ihn vielleicht nur leicht wahrnehmbar und nicht auf Anhieb bestimmbar ist.

Dann gilt es vor allem zu klären, ob der Geruch mit einer Gesundheitsbelastung durch Schadstoffe einhergeht, oder ob es sich gar um einen durch menschliches Verhalten erzeugten Geruch handelt.

Außerdem, auch darüber wird Martin Wesselmann auf der 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz berichten, gibt es die Möglichkeit von olfaktorischen Messungen, denn auch eine dauerhafte Geruchsbelastung kann unzumutbar sein und sollte bewertet werden.

Während olfaktorische Messungen sich neben chemischen Analysemethoden auch auf den menschlichen Geruchssinn stützen, gibt es systematische Vorgehensweisen, die bei der Lokalisierung einer Geruchsquelle helfen. Warum auch diese ohne den Einsatz des Geruchssinns schwer anzuwenden sind, erfahren Teilnehmer auf der 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz.

Münchner Schimmelpilzkonferenz findet zeitgleich zum Oktoberfest statt

Ziel der Konferenz mit begleitender Fachschau ist es, den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über aktuell relevante Aspekte der Diagnose, Sanierung und Vermeidung von Schimmelpilzbelastungen in Gebäuden für die berufliche Praxis zu geben.

Weitere Themen auf der 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz werden unter anderem Biozide im Einsatz gegen Schimmelpilze in Innenräumen, der neue Schimmelleitfaden in der Praxis, Algen und Pilze an Fassaden und Schimmelpilze auf Holz sein.

Die 1. Münchner Schimmelpilzkonferenz findet parallel zum Oktoberfest am 25. September 2018 statt. Für die Teilnehmer wurde ein Zimmerkontingent im Tagungshotel reserviert.

Das gesamte Programm und die Anmeldung finden auf der Internetseite der Schimmelpilzkonferenz .