Eine hochwertige goldene Medaille.
So sehen die Goldmedaillen der denkmal aus. (Quelle: Tom Schulze / Leipziger Messe GmbH)

Bauwerkserhaltung 2026-10-15T10:02:01.374Z 16 Nominierte für die Goldmedaille

58 Aussteller hatten sich um die Goldmedaille der denkmal 2026 beworben. Eine unabhängige Fachjury hat nun 16 Nominierte ausgewählt. Am 6. November werden fünf von ihnen auf der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung in Leipzig ausgezeichnet.

Wie können historische Gebäude ressourcenschonend erhalten und zeitgemäß genutzt werden? Wie gelingt es, traditionelle Materialien, Fertigkeiten und Rezepturen für kommende Generationen zu bewahren? Welche Rolle spielen digitale Technologien bei der Dokumentation, Analyse und Restaurierung? Und wie lässt sich kulturelles Erbe in Krisen- und Kriegszeiten schützen? Es sind grundsätzliche Fragen, mit der sich die Denkmalpflege derzeit auseinandersetzt. Die 16 Nominierten für die Goldmedaille der denkmal haben herausragende Leistungen in der europäischen Denkmalpflege vorzuweisen. 

Ein älterer Mann mit Brille hält vor einem Publikum einen Vortrag am Rednerpult auf einer Veranstaltung namens Denkmalforum, während hinter ihm auf zwei großen Monitoren historische Archivfotos eines Geschäftsgebäudes gezeigt werden.
Die fünf Preisträgerinnen und Preisträger der Goldmedaille 2026 werden im denkmal-FORUM bekannt gegeben. (Quelle: Tom Schulze / Leipziger Messe GmbH)

„58 Aussteller haben sich mit ihren Projekten oder Produkten um die geschätzte Auszeichnung der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung beworben“, resümiert der Projektdirektor der denkmal, Constantin Strobel: „Die Nominierten machen sichtbar, wie vielfältig und zukunftsorientiert Denkmalpflege heute ist. Sie stehen für die fachliche Kompetenz und das Engagement von Menschen, die historische Bausubstanz bewahren, Wissen weitergeben und neue Lösungen für den Erhalt unseres kulturellen Erbes entwickeln.“ 

Mit den Goldmedaillen der denkmal prämiert werden 

  • herausragende Projekte, mit denen bedeutende, historische Objekte restauriert wurden,
  • innovative Technologien und Materialien der Denkmalpflege,
  • die Implementierung digitaler Technologien,
  • die Sicherung und Weitergabe traditioneller Handwerkskompetenzen,
  • erfolgreiche Ansätze der Nachwuchsgewinnung
  • sowie besonderes bürgerschaftliches Engagement.

Die fünf Preisträgerinnen und Preisträger der Goldmedaille 2026 werden am Freitag, den 6. November 2026, um 12 Uhr im denkmal-FORUM bekannt gegeben. Die 16 Organisationen und Unternehmen, die die Jury nominiert hat, sind auf dieser Webseite der denkmal zu finden. Weitere Informationen über die denkmal, ihr Programm und Tickets >>>

zuletzt editiert am 15. Oktober 2026
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