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Zahl der Lehrlinge am Bau steigt um drei Prozent

Das Baugewerbe sendet ein positives Signal in schwieriger Zeit: „Die Zahl der Auszubildenden am Bau ist weiter im Aufwärtstrend. Über alle vier Lehrjahre hinweg betrachtet, stieg die Zahl der Auszubildenden um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge liegt mit 13.053 auf Vorjahresniveau“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, zu den von der SOKA-Bau zum 30. Juni 2020 erhobenen Zahlen.

Felix Pakleppa ZDB
Gute Nachrichten konnte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), Felix Pakleppa, verkünden: die Zahl der Auszubildenden ist gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent gestiegen. (Abb.: ZDB)

So stieg die Zahl der Ausbildungsverhältnisse in den alten Bundesländern um zwei Prozent auf 31.254 und um 9,2 Prozent auf 5.606 in den neuen Bundesländern (jeweils im Vergleich zum 30. Juni 2019). Insgesamt absolvieren derzeit 36.800 junge Menschen ihre Ausbildung in einem Baubetrieb.

Noch sind viele Lehrstellen unbesetzt und Bewerbungen weiterhin möglich. Pakleppa wies außerdem darauf hin, dass viele Bauunternehmen Ferienjobs anbieten, die oft zu einem Einstieg in ein Ausbildungsverhältnis führen.

Die Zahlen zeigen auch, dass die Bauwirtschaft zunehmend für junge Frauen attraktiv wird: Der Anteil von Frauen, die sich für eine Ausbildung am Bau entschieden haben, liegt um ein Prozent höher als noch vor einem Jahr. Im ersten Lehrjahr ist der Frauenanteil um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Zahl der Ausbildungsbetriebe ist weitgehend stabil geblieben. Während sie in den alten Bundesländern leicht zurückgegangen ist, nahm sie in den neuen Bundesländern um 3,3 Prozent zu.