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Wenn Schutzmasken knapp werden

Die Nachfrage nach Schutzmasken steigt. Dies gilt vor allem für die Beschäftigten in der Bauwirtschaft. Lieferengpässe erschweren jedoch die Beschaffung aller Arten von Schutzmasken und lassen Unternehmen nach Alternativen suchen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) informiert, welche Masken wie schützen und was bei der Nutzung von Alternativen zu beachten ist.

Schutzmaske Bau
Angesichts von Engpässen bei der Beschaffung von Schutzmasken, informiert die BG Bau darüber, welche Masken bei welchen Tätigkeiten wie schützen. (Abb.: B+B Bauen im Bestand/M. Henke)

So ist es wichtig, nur geprüfte Produkte zu beschaffen und zu verwenden. Denn nicht zertifizierte Masken können allenfalls als Mund-Nasen-Schutz eingesetzt werden und sind keinesfalls als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu verwenden! Um Unternehmen bei der Bewertung einzelner Maskentypen zu unterstützen und zu informieren, welche Maske wie schützt, hat die BG BAU eine Entscheidungshilfe für Betriebe der Bauwirtschaft erarbeitet, die auf ihrer Website abgerufen werden kann.

Beim Umgang mit Gefahrstoffen wie Staub und Asbest muss auch weiterhin ein Atemschutz wie vorgeschrieben genutzt werden, das heißt ein Atemschutz mit Partikelfiltern oder Aktivkohlefiltern. Das gilt auch für den Umgang mit Lösungsmitteln.

Eine Handlungsanleitung, die unter Mitwirkung der BG Bau entstanden ist, gibt konkrete Empfehlungen zum Einsatz von Atemschutz bei Staubbelastungen und kann hier heruntergeladen werden:. Eine aktuelle Übersicht über getestete Produkte ist zudem hier abrufbar.

Wichtig dabei: Masken mit Ausatemventil schützen nur die Träger und nicht die Umstehenden, da die Atemluft der Träger ungefiltert in die Umgebung gelangt. Das ist gerade angesichts der Gefahr durch das Coronavirus wichtig zu wissen.

Zunehmend kommt auch der sogenannte Mund-Nasen-Schutz (MNS) zum Einsatz, der vor allem Partikel mit Viren des Trägers zurückhält. Dieser einfache Schutz stellt zwar keine PSA dar, kann aber ebenfalls vor einer Ansteckung schützen. Voraussetzung dafür: Alle Beschäftigten tragen einen MNS, halten mindestens 1,5 Meter Abstand zueinander und berücksichtigen die allgemeinen Hygieneregeln Wie ein MNS richtig getragen wird, zeigt ein Plakat, das hier heruntergeladen werden kann.

Papiertaschentücher, selbst hergestellter Mund-Nasen-Schutz oder OP-Masken sind für die Bauwirtschaft grundsätzlich nicht geeignet.

Weitere Informationen und laufend aktualisierte Angebote gibt es hier .

Weitere Infos rund um den Corona-Ausbruch für andere Gewerke in der RM Rudolf Müller Mediengruppe finden Sie hier:

Fliesen und Platten

Zur aktuellen Situation im Baustoff-Handel finden Sie weitere Auskünfte über diese Seiten:

www.baustoffmarkt-online.de



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