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Wenn die Fußleiste heizt

Sogenannte „Fußleistenheizungen“ haben einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen: Sie geben den Platz frei, den sonst Heizkörper einnehmen würden und ersparen die aufwendige Montage, die beim Einbau einer Fußbodenheizung im Bestand notwendig wäre.

Fußbodenheizung
Fußleistenheizungen nehmen genauso viel Platz ein wie „normale“ Fußleisten, sparen deshalb Platz und können sowohl ganz unauffällig sein als auch als Design-Element eingesetzt werden. (Abb.: Ecomatic)

In Ländern mit kalten Wintern wie Kanada, den nördlichen Staaten der USA und in Skandinavien sind Fußleistenheizungen schon länger eine etablierte Alternative zu herkömmlichen Systemen. Neben den bereits genannten Vorteilen liegt das auch an der gleichmäßigen Wärme, die sich konstant im ganzen Raum verteilt. Denn mit einer Fußleistenheizung strahlen Außenwände keine Kälte mehr ab, sondern die Wärme, die von den Fußleisten an den Wänden emporsteigt.

Das hat auch Folgen für die Energieeffizienz. „Mit einem Komfort und Wohlbefinden, das der traditionellen Heizung weit überlegen ist, ermöglicht die Fußleistenheizung eine Absenkung des Thermostats um 2 oder sogar 3 Grad“, betont Fabien Hullar, der Gründer des französischen Herstellers Ecomatic. „Jedes Grad weniger bedeutet eine Senkung der Energiekosten um 5 bis 7 Prozent.“

Ecomatic bietet drei Arten von Fußleistenheizungen an:

1. Elektrische Fußleistenheizungen, die ihre Leistung selbst regulieren, indem sie den Wärmebedarf ihrer Umgebung analysieren und die Leistung anpassen.
2. Wasserführenden Fußleistenheizungen zum Anschluss an eine wassergeführte Zentralheizung.
3. Hybrid-Fußleistenheizungen zum Optimieren des Energieverbrauchs im Frühjahr und Herbst.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Herstellers .