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WDVS-Planungsatlas erweitert

Der online verfügbare WDVS-Planungsatlas bietet Architekten, Bauphysikern und Fachhandwerkern herstellerneutrale Detaillösungen für alle relevanten Anschlusspunkte von Wärmedämm-Verbundsystemen. Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat das Angebot erneut erweitert.

9-Dämmplatten
Der WDVS-Planungsatlas bietet Handwerkern und Planern eine umfassende Datenbank mit Details für unterschiedliche Wärmedämm-Verbundsystem-Konstruktionen. (Abb.: VDPM)

Im Fokus standen dabei die Anschlusssituationen an Fenster, Sockel und Balkon. Für die vorhandenen zwölf Fenstersturz-Details wurden Varianten integriert, bei denen keine Geschossdeckeneinbindung vorhanden ist. Diese können – neben der Situation in Treppenräumen – genutzt werden, wenn im Attika- oder Traufbereich Fenster vorhanden sind. Hier lassen sich dann die Wärmebrückeneffekte aus dem Teilbereich „Dachanschluss“ und dem Teilbereich „Sturz“ addieren. Diese Ergänzung umfasst auch Fenstersturz-Versionen mit Rollladen- und Raffstorkasten.

Bodentiefe Fenster kommen im Neubau und bei Modernisierungen immer häufiger zum Einsatz. Für folgende Sockel-Details wurden daher entsprechende Zusatzkonstruktionen in den WDVS-Planungsatlas integriert:

• Sockel, beheizter Keller

• Sockel, unbeheizter Keller, Dämmung auf Kellerdecke

• Sockel, unbeheizter Keller, Dämmung unter Kellerdecke

• Sockel, nicht unterkellert, Streifenfundament, Dämmung auf Bodenplatte

• Sockel, nicht unterkellert, Streifenfundament, Dämmung unter Bodenplatte

• Sockel, nicht unterkellert, Flachgründung

Auch für den Balkonanschluss wurde im Zuge dieser Aktualisierungsmaßnahme ein zusätzliches Detail mit bodentiefem Fenster eingearbeitet.

Eine Kernfunktion des WDVS-Planungsatlas ist die Bereitstellung von thermischen Daten für die Wärmebrückenberechnung. Die Auswahl sämtlicher Details erfolgt visuell anhand eines Gebäudemodells oder mittels Auswahl aus einer Konstruktionsliste.