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Vor Hautkrebs auch im Job schützen

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) warnt eindringlich vor weißem Hautkrebs, der am häufigsten angezeigten Berufskrankheit in der Bauwirtschaft.

Berufskrankheit Hautkrebs BG-Bau
Die BG BAU empfiehlt beim Arbeiten unter der Sonne Kopfbedeckung, körperbedeckende, luftdurchlässige Kleidung und Sonnenschutzbrille nach DIN EN 166 und DIN EN 172 zu tragen. (Abb.: Thomas Lucks/BG BAU)

Denn wir erleben immer heißere Sommer und eine sich weiter verstärkende UV-Strahlung. Das wirkt sich auf Beschäftigte im Freien aus: Allein im Jahr 2018 wurden der BG BAU 2.944 neue Verdachtsfälle von weißem Hautkrebs gemeldet. Im ersten Halbjahr 2019 liegt der Stand nach einer vorläufigen Auswertung bereits bei rund 1.400 Meldungen – Tendenz steigend. Neben den Erkrankungen an weißem Hautkrebs, nehmen auch Arbeitsunfälle durch Hitzschlag oder Sonnenstich zu.

Gegen Sonneneinstrahlung schützen

Die Haut hat ein gutes Erinnerungsvermögen – sie vergisst nichts. Deshalb ist es wichtig, UV-Schutz ernst zu nehmen. Neben technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen, für die ein Arbeitgeber sorgen kann, können sich im Freien Beschäftige auch mit persönlichen Maßnahmen wie Sonnenschutz durch UV-Schutzcremes oder Kleidung schützen.

Der Arbeitsmedizinische Dienst der BG BAU (AMD der BG BAU) bietet allen Mitgliedsunternehmen Vorsorge für ihre Beschäftigten an. Mit Vorsorgeuntersuchungen sollen unter anderem Krebserkrankungen verhindert und frühzeitig erkannt werden. Zusätzlich hat die BG BAU gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention der Deutschen Krebshilfe einen Selbsttest zum Thema Hautkrebs entwickelt: www.bau-auf-sicherheit.de/entdecken/selbsttest-hautkrebs . Der Test soll eine Einschätzung zum individuellen Gefährdungspotenzial geben und auf mögliche Faktoren für eine Erkrankung aufmerksam machen.

www.bgbau.de