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Tragfähiger dank Polymerverguss

Mit dem „Compono“-Verfahren der Bennert-Gruppe kann die Tragfähigkeit von Holzbalkendecken erhöht werden. Die Holzbalken werden dabei mit einem Polymerverguss verstärkt.

Polymerverguss Compono
Hier wird der Polymerverguss gerade eingebracht. (Abb.: Bennert)

Die Erhöhung der Tragfähigkeit basiert nach Angaben des Herstellers auf der Verstärkung der Druckzone der Holzbalken. Der Polymerverguss setzt sich aus einem Epoxidharz als Bindemittel und einem Zuschlag aus gereinigtem Quarzkorngemisch zusammen. Die Verbundwirkung und somit die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich durch die Verklebung als starre Verbindung zwischen Holzbalken und Verguss. Eine Bewehrung oder zusätzliche Verbindungsmittel in der Fuge seien im Gegensatz zu anderen Techniken der Tragfähigkeitserhöhung nicht notwendig.

Compono-Verfahren
So funktioniert das Compono-Verfahren: Die Deckenbalken (1) werden seitlich mit einer formgebenden Schalung versehen (4). Anschließend wird der Polymerverguss (5) in diese Schalung gegossen. Für das Verfahren muss lediglich der Bodenbelag (7) und gegebenenfalls eine darunter befindliche Verlegeplatte (6) aufgenommen werden. Deckeneinschub (2) und Schüttung (3) bleiben unberührt. (Abb.: Bennert)

„Compono“ bietet mehrere Vorteile, die gerade bei Sanierungen im Bestand zum Tragen kommen: Durch die Gießbarkeit des Materials können Verformungen, Schräglagen, Fehlstellen und Unregelmäßigkeiten des Holzträgers gut im gleichen Arbeitsgang mit der Verstärkung ausgeglichen werden. Die Einzelkomponenten sind einfach zu transportieren. Darüber hinaus härte das Material schnell aus und erfordere lediglich einen maßvollen Eingriff in den Bestand, so Bennert. Das Verfahren ist also prädestiniert für Sanierungen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der „Compono“-Website .