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Schweißen, wo es schwierig wird

SFS hat ein neues System für die Befestigung von Dachbahnen mittels Induktionsschweißen vorgestellt. Es funktioniert ohne zusätzliche Befestigung der Wärmedämmung und unabhängig vom Dachbahnrand.

Isoweld SFS
Das Induktionsschweißgerät „Isoweld-3000m“ von SFS wurde für die Befestigung von Kunststoffdachbahnen auch bei schwierigen Geometrien entwickelt. (Abb.: SFS)

Das zum System gehörende „Isoweld 3000m“-Schweißgerät hat ein handliches Format und eignet sich damit für die mechanische Befestigung von einlagigen Kunststoffdachbahnen in schwer zugänglichen Bereichen oder an aufstrebenden Bauteilen wie zum Beispiel einer Attika. Das Gerät verfügt nach Herstellerangaben über integrierte Radbremsen, ein vibrationsarmes Gehäuse sowie ein übersichtliches Display. Um Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, ist das Kabel des Handinduktors sechs Meter lang.

Lastverteilteller dienen als Verbinder

Mittels Befestigern und Lastverteiltellern wird beim "Isoweld"-System zunächst die Wärmedämmung in der Unterkonstruktion fixiert. Dann folgt die Verlegung der Abdichtungsbahnen und die Verschweißung der Nähte. Abschließend werden die speziell beschichteten Lastverteilteller durch induktive Erwärmung mit der Dachbahn verbunden und durchdringungsfrei befestigt.

Um die Befestigung sicher ausführen zu können, zeigt die Such- und Kontrollfunktion nach Angaben des Herstellers an, ob der Induktor korrekt über dem Teller platziert ist. Die Verschweißung wird erst ausgelöst, wenn die Platzierung stimmt. Auch die automatische Anpassung der Parameter an die Umgebungstemperatur sowie die Kompensation von Stromschwankungen sind im Leistungsumfang enthalten. Das gewährleistet die optimale Qualität des Befestigungsvorgangs.

Alle Informationen zum „Isoweld“-System erhalten Interessierte beim Hersteller SFS .