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Problemlösungen für das Bauen im Bestand

Von der Frage, ob Bauwerksdatenmodellierung, kurz BIM genannt, sinnvoll für Bauen im Bestand ist, über den Spezialfall Denkmalschutz bis hin zum Erkennen und Bewerten von Gebäudeschadstoffen bei Umbau, Rückbau und Sanierung hat das „12. Seminar Bauen im Bestand“ einiges an Problemlösungen zu bieten.

Wormser Tagungszentrum
Das Wormser Tagungszentrum – hier findet das „12. Seminar Bauen im Bestand“ statt. (Abb.: Das Wormser / D. Lukac)

„Probleme und Lösungen beim Bauen im Bestand“ – so lautet das allumfassende Schwerpunktthema des 12. Seminars Bauen im Bestand am 4. April in Worms. Und da das „Bauen im Bestand“ Probleme beinhaltet, deren Lösung Fachwissen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen und –disziplinen erfordert, wird der einzelne Architekt oder Ingenieur kaum über alle notwendigen Kenntnisse verfügen können. Es wird also ein Team von Fachleuten benötigt, das die Herausforderungen im gesamten Bereich des Bauens im Bestand bewältigen kann. Daraus haben die Veranstalter des 12. Seminars Bauen im Bestand, die Überwachungsgemeinschaft Bauen für den Umweltschutz e.V., die Tubag Trass Vertrieb GmbH & Co. KG und ICP Ingenieurgesellschaft mbH eines der zentralen Themen des diesjährigen Seminars gemacht: Norbert Lang von der Dacoda GmbH wird sich in seinem Vortrag mit Frage beschäftigen, ob moderne Technik wie BIM Bauwerksdatenmodellierung hier helfen kann, die Schnittstellen besser zu erkennen.

Auch dieses Jahr kann das Schwerpunktthema des Seminars darüber hinaus anhand einer Vielzahl von historischen Gebäuden und gelungenen modernen Um- und Anbauten an historische Bausubstanz vor Ort anschaulich betrachtet werden. In fußläufiger Reichweite des Veranstaltungsorts in Worms befinden sich der Dom St. Peter und der Jüdische Friedhof, zu denen die Veranstalter fachkundige Führungen anbieten.

Außerdem werden die Herausforderungen bei denkmalgeschützten Gebäuden anhand von einigen Beispielen vorgestellt und praktische Probleme und Lösungen bei der Sanierung oder Restaurierung angesprochen – zum Beispiel das Thema Barrierefreiheit, wie mit alten Abwasserleitungen und den anzutreffenden Gebäudeschadstoffen umzugehen ist, oder wie der Bauherr Bau- und Abbruchabfälle entsorgen sollte. Ein Vortrag über juristische Fallstricke beim Bauen im Bestand rundet das Angebot des Seminars ab. Weitere Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie auf der Webseite der ICP Ingenieurgesellschaft .