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Neuralgische Punkte beim Bauen im Bestand

Auf dem 54. Frankfurter Bausachverständigentag zeigten namhafte Experten des Bauwesens und Juristen, worauf bei Sanierungen besonderes Augenmerk gerichtet werden sollte. Das Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) hat alle Vorträge in einem Tagungsband zusammengestellt.

Tagungsband 54. Frankfurter Bausachverständigentag
Auf 63 Seiten fasst der Tagungsband zum Frankfurter Bausachverständigentag Problempunkte, Qualitätssicherung und Schadenssanierung bei Eingriffen in bestehende Bausubstanz zusammen. (Abb.: Fraunhofer IRB)

Das Bauen im Bestand hat einen hohen Anteil an der derzeitigen Auslastung der Bauwirtschaft. Welche Risiken können bei Umbau-, Ausbau- oder Sanierungsarbeiten von Gebäuden auftreten und wie können Schäden oder Gesundheitsgefahren vermieden werden? Darum ging es im Wesentlichen auf dem 54. Frankfurter Bausachverständigentag.

Ein wesentlicher Schlüssel zur Schadensprävention beim Bauen im Bestand ist eine detaillierte und genaue Bestandaufnahme. Im Tagungsband wird erläutert, wie Drohnen bei der Erfassung von Bauschäden eingesetzt werden können und welche Problem Schadstoffe verursachen können, wenn sie wie etwa Asbest bei der Probenentnahme oder anschließenden Sanierungstätigkeiten freigesetzt werden. Ebenso wird aufgezeigt, wann bei Schimmelschäden im Innenraum eine Abschottung dem Rückbau oder dem Ersatz von Bauteilen vorzuziehen ist. Welche speziellen Probleme ein Austausch von Fenstern mit sich bringen kann, wird in einem weiteren Aufsatz beleuchtet.

Abgerundet wird der Band von einem fundierten Beitrag zu den Vorgaben des neuen Strahlenschutzrechts zum Schutz vor Radon und einer ausführlichen Erläuterung über das Zusammenspiel von technischen Normen und der Beurteilung von Bauleistungen. Im Online-Shop des IRB können Sie den Band bestellen.