zurück

Neues Doppel für die Energieberatung

Messtechnik-Spezialist Testo hat eine neue Wärmebildkamera entwickelt. Die Bilder der „Testo 883“ lassen sich mit Hilfe der Software „IRSoft“ analysieren und dokumentieren.

Wärmebildkamera testo 883
Die Wärmebildkamera „Testo 883“ ist als Einzelgerät oder als Set mit Teleobjektiv, Zusatzakku und Ladestation erhältlich. (Abb.: Testo)

Testos neue Wärmebildkamera bietet eine Infrarot-Auflösung von 320 x 240 Pixeln, die auf 640 x 480 Pixel erweiterbar ist. Mit einer thermischen Empfindlichkeit von < 40 mK sei sichergestellt, so Testo, dass die Kamera auch kleinste Temperaturunterschiede erkennt. Mit einer Wärmebildkamera allein ist es in der Gebäude-Energieberatung jedoch nicht getan. Ebenso wichtig ist es, die Wärmebilder schnell und einfach analysieren und anschließend in einem Bericht dokumentieren zu können. Dafür hat Testo die kostenlose und lizenzfreie Software „IRSoft“ entwickelt, die auf der Website des Messtechnik-Spezialisten heruntergeladen werden kann.

Wärmebilder desselben Objektes können je nach Innen- und Außentemperatur unterschiedlich aussehen. Bei der „Testo 883“ wird dieses Problem gelöst, indem die Skala der Wärmebildkamera nach Eingabe von Innen- und Außentemperatur automatisch optimal eingestellt wird. Dies hat nach Angaben des Herstellers zwei Vorteile: Objektiv vergleichbare Wärmebilder und optimaler Kontrast. Zudem würden störende oder unwichtige Elemente automatisch ausgeblendet, Fehlinterpretationen vermieden und Konstruktionsmängel nur dann angezeigt, wenn es sie wirklich gibt.

Der Feuchtemodus der Kamera stellt Schimmelgefahr an thermischen Schwachstellen direkt im Wärmebild mit Ampelfarben dar. Die dafür nötigen Messwerte der Raumlufttemperatur und Raumluftfeuchte können von einem optional erhältlichen Thermo-Hygrometer kabellos an die Wärmebildkamera übertragen werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Testo .