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Neuer Präsident gewählt

Die Delegierten der Bundeskammerversammlung der Bundesingenieurkammer haben den Präsidenten der Ingenieurkammer-Bau NRW, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, zum neuen Präsidenten gewählt. Der bisherige Präsident Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt.

Heinrich Bökamp
Das ist der Neue an der Spitze der Bundesingenieurkammer: Dr.-Ing. Heinrich Bökamp (Abb.: IK-Bau NRW/Samuel Becker)

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp dankte den Delegierten der Bundeskammerversammlung für das Vertrauen und versprach, sich nun auch im Bund mit vollem Einsatz für die gemeinsamen Interessen der im Bauwesen tätigen Ingenieure einzusetzen: „Das Ingenieurswesen steht vor großen Herausforderungen: Es gilt, den Nachwuchs noch mehr für unseren Beruf zu begeistern, das Bild des Ingenieurs in der Öffentlichkeit zu stärken und die überragende Bedeutung unseres Berufstandes für das Gemeinwesen und für die Lösung von Zukunftsfragen wie Klimawandel und Verkehrswende deutlich auszusprechen. Zukunftstechniken wie Building Information Modeling (BIM) und Künstliche Intelligenz (KI) verändern unser Berufsbild auf sehr dynamische Art und Weise. Wir wollen diesen Wandlungsprozess von vorne gestalten.“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp ist Prüfingenieur für Baustatik, Fachrichtung Massivbau und Metallbau und staatlich anerkannter Sachverständiger für die Prüfung der Standsicherheit und Schall- und Wärmeschutz sowie öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für den Konstruktiven Ingenieurbau. Seit 2009 ist er Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen. Geboren in Warendorf-Freckenhorst, studierte er Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen und schloss sein Studium 1985 als Diplom-Ingenieur ab. 1991 promovierte er zum Thema „Spannermüdung unter Reibdauerbeanspruchung bei teilweiser Vorspannung“. 1992 trat er als Partner in die Ingenieurgesellschaft Thomas & Bökamp in Münster ein. Seit 2004 leitet er das Büro als geschäftsführender Gesellschafter. Die Bundesingenieurkammer vertritt die gemeinschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder, der 16 Länderingenieurkammern, auf Bundes- und Europaebene. Die Amtszeit des Präsidenten beträgt vier Jahre. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kammer .