zurück

Mit Plan an die Fuge

Um beim Einbau nicht improvisieren zu müssen, braucht es eine präzise Fugenplanung. Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) stellt zu diesem Zweck einen Fugenplaner mit allen Details zur Verfügung.

Fugenplaner Fießestrich
Beheizte und unbeheizte Räume sind in den Türdurchgängen mit einer Bewegungsfuge zu trennen. (Abb.: VDPM)

Calciumsulfat-Fließestriche lassen sich zwar grundsätzlich fugenarm herstellen. Die Anordnung von Bewegungsfugen ist dennoch ein wichtiges Instrument für die Funktionssicherheit dieser Flächen. Entscheidend dabei ist neben der Dimensionierung vor allem die richtige Platzierung der Fugen. Um Planer und Fachunternehmer zu unterstützten, hat der VDPM nun eine Powerpoint-Präsentation mit allen notwendigen Schritten für die korrekte Fugenplanung erstellt. Zugrunde gelegt wird dabei die klassische Dreiteilung in unbeheizte, teilbeheizte und vollflächig beheizte Calciumsulfat-Fließestrichflächen.

Unbeheizte Flächen können fugenfrei bleiben, aber nicht in jedem Fall – die Präsentation geht deshalb detailliert auf einige Ausnahmen ein, die sich zum Beispiel bei angestrebtem Schallschutz und bei spezieller Sonneneinstrahlung ergeben. Beschrieben wird außerdem die Fugenpositionierung bei Türdurchgängen. Letztere spielen auch bei der Fugenplanung für teilbeheizte Flächen eine wichtige Rolle.

Ausführlich beschreibt die Präsentation die Fugenplanung bei vollflächig beheizten Calciumsulfat-Fließestrichen. Für Rechteck-, L- oder U-Flächen gelten jeweils bestimmte Standardmaße und Verfahren zur Fugenpositionierung, die per Animation auf Anhieb zu erkennen und gut nachzuvollziehen sind. Abschließend erläutert das Dokument auch bei vollflächig beheizten Flächen den Zusammenhang zwischen Fugenplanung und vorhandenen Türdurchgängen. Der neue Fugenplaner für Calciumsulfat-Fließestriche kann im Downloadbereich der Website des Verbands heruntergeladen werden.