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Mit Farbe Dübelabzeichnungen und Algenbefall saniert

Die Wohnungsgesellschaft Raschau setzte bei der Sanierung einer Wohnanlage in Raschau-Markersbach im Erzgebirge die Fassadenfarbe „maxit Solaren“ ein, um die aufgetretenen Dübelabzeichnungen eines 20 Jahre alten Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) zu beseitigen und die Fassade vor erneutem Algenbefall zu schützen.

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Die Dübel des unter der Putzschicht liegenden WDVS zeichneten sich bei den Häusern einer Wohnanlage in Raschau deutlich ab. (Foto: maxit)

Die Wohnungsgesellschaft Raschau betreut circa 1.000 Wohneinheiten in der Region. Dazu gehört unter anderem eine Siedlung mit zweigeschossigen Wohngebäuden in Raschau. Die zumeist in den 1950er-Jahren errichteten Häuser unterscheiden sich teilweise in den Gebäudeabmessungen und der Dachform (Sattel- und Walmdach). Auffällig sind die aus den Eingangsfassaden herausragenden, zentral angelegten Treppenhäuser.

In den 1990er-Jahren wurden die einzelnen Gebäude sukzessive grundsaniert, wobei vor allem auch der bauliche Wärmschutz verbessert wurde. Entsprechend der damals geltenden Wärmeschutzverordnung von 1995 wurden die 24 Zentimeter dicken Ziegel-Außenwände mit einem acht Zentimeter dicken WDVS mit verdübelten Styropor-Dämmplatten versehen. Anschließend wurden die Außenwände mit einem dünnlagigen Reibeputz beschichtet, der nach einigen Jahren in manchen Fassadenbereichen jedoch eine starke Algenbildung aufwies. Besonders auffällig waren aufgrund eines an diesen Stellen höheren Wärmeabtrags helle Dübelabzeichnungen, die sich von der umgebenden veralgten Fläche deutlich abhoben.

Funktionsbeschichtung schafft besonders glatte Oberflächen

Sanierung Wohnanlage Raschau-Markersdorf
Mikroskopisch kleine Hohlglaskugeln in der Siliconharzemulsion sorgen bei der eingesetzten Fassadenfarbe für eine gleichmäßige Temperaturverteilung und beugen der Algenbildung vor. (Foto: maxit)

Saniert wurde dieser Effekt in den vergangenen Jahren mit der Fassadenfarbe „maxit Solaren“. Diese Funktionsbeschichtung beruht auf einer Kombination aus einer Silikonharzemulsion und mikrofeinen Hohlglaskügelchen. So entstehen besonders glatte Oberflächen, die Regentropfen und Schmutzpartikel abweisen. Zugleich trägt die mikroporöse, diffusionsoffene Struktur zu einem ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt der Fassade bei. Gleiches gilt für den Temperaturhaushalt: So kommt es im Sommer bei steilem Einfallswinkel der Sonnenstrahlen durch Reflexion zu einer Reduzierung des Wärmeeintrages. Im Winter ergibt sich dagegen aufgrund flacherer Einfallswinkel durch Absorption eine Erhöhung um bis zu 20 Prozent.

Sanierung Wohnanlage Raschau-Markersdorf Bild 3
Mit der neuen Farbgestaltung kommt die architektonische Besonderheit der abgesetzten Treppenhäuser wieder positiv zur Geltung. (Foto: maxit)

Die Verarbeiter der Malerwerkstatt Lötzsch aus Annaberg-Buchholz reinigten die Fassaden zunächst gründlich, besserten dann bei Bedarf die Putzbeschichtung aus und behandelten die Flächen gegen Algenbefall mit „maxit prim 1120“ vor. Danach wurden die Flächen noch mit der Grundierung „maxit Solarfarbgrund“ hydrophobiert. Notwendig war dies wegen des zu starker Feuchtigkeitsaufnahme neigenden mineralischen Reibeputzes. Die Wasserdampfdurchlässigkeit des Untergrundes blieb dabei erhalten.

Vor dem abschließenden zweimaligen Anstrich mit der Fassadenbeschichtung „maxit Solaren“ achteten die Verarbeiter auf das vollständige Austrocknen der Grundierung. Auf diese Weise gewährleisteten sie einen sicheren Verbund von Untergrund und Farbbeschichtung. Um das Erscheinungsbild der Wohnanlage lebendiger zu gestalten, wurden die einzelnen Gebäudeblöcke zudem in verschiedenen Farbtönen (gelb, blau, braun) gestrichen.

Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

www.maxit.de