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Für größere Schichtdicken

MC-Bauchemie hat seiner Vergussbeton- und Vergussmörtel-Produktlinie für den kraftschlüssigen Verguss im Betonbau ein neues Produkt hinzugefügt: „Emcekrete 50 A“ ist ein langsam erhärtender Vergussbeton, der sowohl zum Verguss von größeren Volumen bis 320 Millimeter Schichtdicke als auch als Instandsetzungsbeton gemäß RL-SIB eingesetzt werden kann.

Emcekrete 50A
Hier wird eine Ablaufrinne in einer Tiefgarage mit „Emcekrete 50 A“ instandgesetzt. (Abb.: MC-Bauchemie)

Die typischen Anwendungen von Vergussprodukten lagen in der Vergangenheit primär im Verguss von dünnen Schichten. Die maximale Schichtdicke durfte das 25-fache des Größtkorns nicht überschreiten. Bei einem Größtkorn von acht Millimetern ergibt sich daraus eine maximale Schichtdicke von 200 Millimetern. Mit der neuen DAfStb-Richtlinie zur „Herstellung und Verwendung von zementgebundenem Vergussbeton und Vergussmörtel“ vom Juli 2019 ist es nun möglich, Vergussbetone mit niedriger Hydratationswärme und Frühfestigkeitsklasse C, bei der nach 24 Stunden eine Druckfestigkeit zwischen 10 und 25 N/mm² erreicht werden muss, in einer Schichtdicke vom 40-fachen des Größtkorns zu verarbeiten. Bei einem Größtkorn von acht Millimetern ergibt sich also nun eine maximale Schichtdicke von 320 Millimetern. „Emcekrete 50 A“ erfüllt die genannte Anforderung und ermöglicht dadurch das Vergießen größerer Volumen.

Denn der neue Vergussbeton der MC-Bauchemie enthält Ausgangsstoffe, mit denen die Hydratationswärmeentwicklung abgesenkt und einer Rissbildung entgegengewirkt wird. Darüber hinaus bietet das neue Produkt nach Angaben des Bauchemiespezialisten weitere Vorteile: Der gebrauchsfertige Vergussbeton muss nur mit Wasser angemischt werden. Durch seine guten Fließeigenschaften sei er leicht pumpbar und lasse sich einfach vergießen. Zudem zeige „Emcekrete 50 A“ ein niedriges Schwindverhalten und bilde einen guten Verbund mit dem Untergrund. Ein hoher Frost-Tausalzwiderstand gemäß CDF-Prüfverfahren komme hinzu. Der Vergussbeton weist nach einem Tag eine Druckfestigkeit von 20 N/mm², nach sieben Tagen 55 N/mm² und nach 28 Tagen 65 N/mm² auf und ist damit der Druckfestigkeitsklasse C 50/60 zuzuordnen. Für Anforderungen der Wasserundurchlässigkeit ist der Vergussbeton nach DIN EN 12390-8 mit 5 bar Wasserdruckbelastung geprüft worden und kann in den Feuchtigkeitsklassen WO, WF und WA angewandt werden.

Vielseitig einsetzbar
„Emcekrete 50 A“ erfülle auch die Anforderungen der ZTV-ING für die Anwendungsbereiche des Untergießens von Lagern und Gelenken sowie der Unterfütterung von Ankerplatten, so die MC-Bauchemie. Der Vergussbeton kann damit auch bei Ingenieurbauwerken eingesetzt werden. Darüber hinaus kann der Vergussbeton als Instandsetzungsbeton zur Reprofilierung von Betonbauteilen gemäß der 3. Berichtigung der Instandsetzungsrichtlinie RL-SIB angewandt werden. Daher können mit diesem hochfließfähigen Produkt auch konstruktive Betoninstandsetzungen durchgeführt werden. Weitere Anwendungsgebiete sind das Einbetonieren von Rinnen, Kranbahnschienen und Stützen in Köcherfundamenten. Auch das Vergießen von Hohl- und Zwischenräumen, Aussparungen und starren Fugen zwischen Fertigteilen beziehungsweise zwischen Fertigteilen und Ortbeton sei sicher möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Herstellers.