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FLiB: Wie man ein Luftdichtheitskonzept erstellt

„FLiB – Luftdichtheitskonzept“ heißt die neue Broschüre des Fachverbands Luftdichtheit im Bauwesen e.V. (FliB) Anhand eines Musterbeispiels beschreibt sie anschaulich und praxisnah sämtliche, zu einem solchen Konzept gehörenden Schritte.

FLiB – Luftdichtheitskonzept
Die neue Broschüre des FLiB veranschaulicht, was zu einem Luftdichtheitskonzept dazu gehört und wie eine dauerhaft funktionstüchtige Luftdichtheitsebene entsteht. (Abb.: FLiB e. V.)

Ausgehend von der Sanierung eines Einfamilienhauses zeichnet die Broschüre das Entstehen einer dauerhaft luftundurchlässigen Dichtheitsebene nach: von der Planung der Luftdichtheitsschicht über Angebotsanfrage, Beauftragung und das gewerkeübergreifende Koordinierungsgespräch bis hin zum Überprüfen der Ausführung. Kommentare, Tipps und Hinweise helfen, die im Beispiel getroffenen Entscheidungen in den Gesamtzusammenhang einzuordnen. Hinzu kommen Darstellungen, die richtige und falsche Ausführungen von Details verdeutlichen. Viel Wert haben die Macher auf Abbildungen von Arbeitsabfolgen und Zuständigkeiten gelegt: Sie machen Luftdichtheit als gewerkeübergreifende Schnittstellenaufgabe begreifbar und zeigen, wer, wann und mit welcher Leistung zuständig ist. Zusätzlich bildet ein Ablaufdiagramm das Luftdichtheitskonzept insgesamt ab: Aus ihm lassen sich unter anderem Vorgehensweise und Verantwortlichkeiten in verschiedenen möglichen Konstellationen ablesen. Die 26-seitige Broschüre richtet sich an alle Baubeteiligten, für die Gebäude-Luftdichtheit relevant ist und kann auf der Website des FLiB kostenfrei heruntergeladen werden.