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Feuchteschäden vermeiden, erkennen und sanieren

Wasser- und Feuchteschäden sind die am zweithäufigsten festgestellte Schadensart bei Gebäuden. Das haben Auswertungen von Haftpflichtversicherungen ergeben. Auf dem 55. Frankfurter Bausachverständigentag zum Thema „Feuchteschäden“ zeigten namhafte Experten Schwachstellen in der Gebäudeabdichtung auf und stellten Lösungen zur Schadenssanierung und -prävention vor. Mittlerweile liegt der Tagungsband zur Veranstaltung vor.

55. Frankfurter Bausachverständigentag Tagungsband
Der Tagungsband zum 55. Frankfurter Bausachverständigentag umfasst 46 Seiten, 26 Abbildungen und 4 Tabellen. (Abb.: Fraunhofer IRB Verlag)

Ursachen für Feuchteschäden liegen sowohl in der Planung als auch in der Ausführung von Abdichtungen. Darum müssen gerade im Gebäudebestand geeignete Maßnahmen getroffen werden, mit denen Gebäude auch nachträglich mit vertretbarem Aufwand dauerhaft abgedichtet werden können. In den Beiträgen des Tagungsbands mit dem Titel „Feuchteschäden – Vermeiden, Erkennen und Sanieren“ zum 55. Frankfurter Bausachverständigentag wird erläutert, wie die Abdichtung erdberührter Bauteile nach DIN 18533 geregelt ist und welche Vorgehensweisen die WTA-Merkblätter für eine erfolgreiche Bauwerksabdichtung empfehlen.

Ein besonders hohes Schadenpotenzial haben Abdichtungsanschlüsse im Bereich bodentiefer Fenster- und Türelemente sowie barrierefreier Zugänge. Den Anforderungen an diese Bauelemente und den Ausführungsdetails ist ein eigener Beitrag des Bands gewidmet. Darüber hinaus enthält er außerdem einen kurzen Überblick zum neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie ein Rechts-Update, das den Handlungsspielraum von Sachverständigen vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung darlegt. Auf der Website des Fraunhofer IRB Verlags kann der Tagungsband bestellt werden.