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Fachgespräch: Zusammenarbeit beim Denkmalschutz

Zusammenwirken – so lautet der Titel des Fachgesprächs zum Thema Zusammenarbeit beim Denkmalschutz der Brandenburgischen Architektenkammer und des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege, das am 13. September 2019 in Brandenburg an der Havel stattfindet.

St. Johanneskirche Brandenburg
Die St. Johanniskirche in Brandenburg - ein toller Ort für das Fachgespräch zum Thema Zusammenarbeit im Denkmalschutz. (Abb.: Dr. Krekeler Generalplaner GmbH)

So vielschichtig, wie die Geschichte und Struktur eines Denkmals sein kann, so speziell sind oft dessen bauliche Belange, die verwendeten Materialien und handwerklichen Techniken. Neben den Aufgaben, vor die einen das historische Bauwerk stellt, liegen die eigentlichen Herausforderungen im Prozess des Planen und Bauens auf zwischenmenschlicher Ebene.

Um diese Bauwerke denkmalgerecht fit zu machen für die Zukunft, müssen verschiedenste Fachdisziplinen zusammenarbeiten: von Denkmalpflegern, Architekten und Ingenieuren, über Restauratoren und Bauforscher hin zu Sachverständigen, Handwerkern und Haustechnikern – die Baustelle wird zur Schnittstelle unterschiedlichster Wissensfelder und Fähigkeiten. Bei all dieser gebündelten Fachkenntnis ist es oft eine große Herausforderung, den Blick für das Ganze zu wahren und tatsächlich „zusammenzuwirken“.

Das Fachgespräch wird vom Büro Krekeler Architekten Generalplaner mit freundlicher Unterstützung der Stadt Brandenburg an der Havel organisiert und durchgeführt. Es bringt renommierte Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Fachdisziplinen zusammen, unter anderen Ayhan Ayrilmaz (Direktor der Abteilung Architektur SPSG), Prof. Dr. Leo Schmidt (BTU Cottbus, Vizepräsident ICOMOS ISC20C), Dr. Christina Krafczyk (Präsidentin Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege) oder Prof. Dr. Jan Raue (FH Potsdam, VDR-Präsident). „Zusammenwirken“ findet am 13. September 2019 in der St. Johanniskirche in Brandenburg an der Havel von 10 bis 17 Uhr statt. Die Veranstaltung wird als Fortbildung der Brandenburgischen Architektenkammer anerkannt und ist kostenfrei. Anmelden müssen Sie sich allerdings, was noch bis zum 11. August 2019 unter ahting@ak-brandenburg.de möglich ist. Die Platzzahl ist beschränkt.