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Drei Mörtel für die Altbetonsanierung

Die Sika Deutschland GmbH reagiert mit neuen Produkten auf den steigenden Bedarf an Betonersatzsystemen. Drei Instandsetzungsmörtel hat das Unternehmen speziell für Betonuntergründe mit geringen Qualitätsmerkmalen und für unterschiedliche Anforderungen des Altbetons entwickelt.

Instandsetzungsmörtel
Die neuen Instandsetzungsmörtel von Sika sind für den Innen- und Außenbereich geeignet und auf die unterschiedlichen Anforderungen des Altbetons abgestimmt. (Abb.: Sika Deutschland GmbH)

Die Instandsetzungsmörtel „Sika MonoTop-112 DE, -212 DE und -312 DE“ entsprechen den Anforderungen der Altbetonklassen A1, A2 und A3 nach ZTV W sowie den Gebrauchstauglichkeitsklassen R1, R2 und R3 nach EN 1504-3. Sie lassen sich innen und außen händisch als auch im Nassspritzverfahren applizieren. Nach Angaben des Herstellers reichen die Einsatzbereiche von Hoch-, Ingenieur- bis zu Tunnelbauwerken, von Leichtbeton bis hin zu Kalksandstein.

Der 1-komponentige, zementgebundene gebrauchsfertige Reparaturmörtel „Sika MonoTop-112 DE“ handelt es sich um einen faserverstärkten Mörtel mit Leichtzuschlägen, der für die Sanierung von Betonbauteilen der Altbetonklasse A1 und durch sein sehr niedriges Elastizitätsmodul von 6.000 N/mm² auch für ungünstige Betonuntergünde geeignet ist. Der 1-komponentige Reprofiliermörtel „Sika MonoTop-212 DE“ für die Altbetonklasse A2 zeichnet sich durch einen hohen Schichtdickenauftrag von bis zu 50 Millimeter pro Arbeitsgang bei flächiger Applikation sowie von bis zu 80 Millimeter Schichtdicke bei der Reprofilierung von Ausbruchstellen aus. Der Grobmörtel „Sika MonoTop-312 DE“ eignet sich für die Instandsetzung von Normal-, Leicht- und Unterbeton der Altbetonklasse A3 und zur partiellen und vollflächigen Reprofilierung.

Um den richtigen Instandsetzungsmörtel auswählen zu können, müssen die instand zu setzenden Betonbauteile oder Abschnitte den Altbetonklassen A1 bis A5 zugeordnet werden. Das geschieht aufgrund ihrer Eigenschaften, wie Druckfestigkeit, Haftvermögen und Elastizitätsmodul. Anschließend kann ermittelt werden, ob der vorgesehene Betonersatz dem technischen Leistungsprofil des Altbetons entspricht und für die jeweiligen Anwendungen geeignet ist. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Sika .