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Dem Schimmelpilz auf der Spur

Mehr als 100 Teilnehmer besuchten Ende März die 9. Schimmelpilzkonferenz in Berlin. Bewertungskategorien für Schimmelpilzbefall und bauphysikalische Ursachen waren nur einige der Themen.

9. Berliner Schimmelpilzkonferenz
Die gut besuchte Veranstaltung widmete sich wieder ausschließlich dem Thema Schimmelpilz. Behördenvertreter, Sachverständige und Ausführende kamen gleichermaßen auf ihre Kosten. (Abb.: Rudolf Müller Mediengruppe)

„Fehlende Methoden-Standards führen zu unterschiedlichen Ergebnissen“, so Dr. Christoph Trautmann in seinem einleitendem Vortrag. In einer Branche, von der genaue und richtige Ergebnisse verlangt werden und deren (gutachterlichen) Aussagen weitreichende Konsequenzen haben können, ist dies natürlich ein kaum haltbarer Zustand. Viele Vorträge beschäftigen sich daher auch mit den Methoden und Verfahrensweisen bei der Messung und Sanierung von Schimmelpilzbelastung. Dr. Christoph Trautmann gab zum Beispiel in seinem Vortrag einen Überblick über verschiedene Methoden zur Ermittlung eines Schimmelpilzbefalls und stellte eine selbst entwickelte Bewertungshilfe für Schimmelpilz- und Bakterienkonzentrationen in Baumaterialien aus Ergebnissen eigener Routineproben vor.

Prof. Dr. Thomas Juch beendete die Veranstaltung mit einem Blick über den Tellerrand: Er sprach über die Ansprüche an eine funktionierende Wohnungslüftung aus hygienischer und energetischer Sicht.

Sie haben die Schimmelpilzkonferenz verpasst? Kein Problem. Die März-Veranstaltung in Berlin wird in einem halben Jahr im Süden der Republik mit den gleichen Themen und Referentinnen und Referenten widerholt: Am 24. September haben Sie in München die erneute Chance, mehr zu den genannten Themen und Vorträgen zu erfahren. Nutzen Sie dazu gerne auf www.schimmelpilzkonferenz.de den Frühbucherrabatt.