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DCONex – ein Muss in Sachen Schadstoffe

Kommende Woche schon findet der DCONex-Fachkongress statt. Das Programm bietet den Teilnehmern einen kompakten Wissenstransfer über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Schadstoffsanierung und darüber hinaus Informationen über hochspezielle Lösungen für das Schadstoffmanagement. Sichern Sie sich jetzt noch ihr Ticket.

DCONex-Fachkongress
Kompakter Wissenstransfer über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Schadstoffsanierung – das ist der DCONex-Fachkongress. (Abb.: DCONex)

Auf dem zweitägigen Kongress, der am 22. und 23. Januar 2020 in der Messe Essen stattfindet, steht neben den Themen Asbest, klimabedingte Schäden im Baubestand, Schimmelpilze und einheitliche Standards für die Erkundung von Schadstoffen auch der Umgang mit Schadstoffen im Bestand auf dem Programm. So beschäftigt sich Dr. Kerstin Etzenbach-Effers von der Verbraucherzentrale NRW in ihrem Vortrag mit dem Nutzer im Baubestand. Sie informiert zum einen darüber, mit welchen Fragen und Sorgen Verbraucher in Bezug auf Schadstoffe in die Verbraucherzentralen kommen. Sie sind zum Beispiel auf der Suche nach Ursachen von Gesundheitsproblemen nach einer Renovierung oder einem Umzug, interessieren sich für Schadstoffmessungen oder erkundigen sich nach Altlasten in Gebäuden.

Zum anderen erläutert Dr. Etzenbach-Effers mit welchen Problemen Verbraucher konfrontiert werden: Heimwerker sind oft nicht ausreichend informiert über Schadstoffe in DIY-Produkten sowie über die Standards, die hinter einem Gütesiegel stecken. Werden im Zuge einer Renovierung Aufträge vergeben, so sind die ausführenden Unternehmen nicht dazu verpflichtet, Informationen über die verwendeten Produkte zur Verfügung zu stellen – es sei denn, dies wurde vertraglich vereinbart. Die Referentin gibt anschließend einen Überblick darüber, was aus Sicht der Verbraucherzentralen getan werden kann, um die Verbraucher zu schützen. So hat die Verbraucherzentrale NRW beispielsweise ein „Musterleistungsbeschreibung für schadstoffarmes Bauen und Renovieren“ als Ergänzung zu Verträgen mit Handwerkern und Planern entwickelt, mit der sich Verbraucher absichern können. Auch Positivlisten – also Listen, die Produkte ohne Schadstoffe beinhalten – werden von den Verbraucherzentralen befürwortet.

Ebenfalls in die Rubrik „Schadstoffe im Bestand“ gehört das Thema „Schadstoffsanierung in bewohnten Gebäuden“. Dr.-Ing. Dominik Obeloer von der GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH aus Mönchengladbach erläutert, wie bei solchen Projekten vorzugehen ist, welche Schwierigkeiten zu erwarten sind und wie man diesen begegnen kann. Zum Beispiel ist es oft nicht möglich, im Vorfeld Zugang zu allen Sanierungsbereichen zu erhalten. Die Planung erfolgt also aufgrund von Bestandsplänen und Annahmen über Analogien zwischen begangenen und nicht begangenen Bereichen. Deshalb tauchen immer wieder unvorhersehbare bauliche Situationen auf, die schnelle Entscheidungen über das weitere Vorgehen erfordern. Wenn Sie mehr über diese und andere Themen auf dem DCONex-Fachkongress wissen wollen, sollten Sie das an Ort und Stelle tun. Informationen über das weitere Programm finden Sie hier und Tickets können Sie auf der Website der DCONex erwerben.