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DCONex 2021: Denkfabrik der Schadstoffbranche

Die DCONex 2021 findet am 20. und 21. Januar statt. Als eine Art „Denkfabrik der Schadstoffbranche“ liegt der Fokus des Fachkongresses in Essen auch im kommenden Jahr auf dem verantwortungsbewussten Erkennen, Bewerten, Sanieren und Entsorgen von Schadstoffen in Bauten, Böden sowie der gesamten Umwelt. Das Gerüst des neuen Kongressprogramms steht.

DCONex 2021 2. Vorschau
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Es darf bezweifelt werden, dass die Reihen im Januar ähnlich dicht besetzt werden können wie bei der DCONex 2020. (Abb.: Messe DCONex)

Beim Bauen im Bestand sehen sich alle Beteiligten – von der Planung bis zur Entsorgung – vielfältigen Problemstellungen gegenüber. Um diesen Rechnung zu tragen, stellt das Vortragsprogramm für 2021 die neuesten Entwicklungen im Bereich Schadstoffe und die Änderungen in den relevanten Regelwerken in den Mittelpunkt. Die Schadstoffsanierung in denkmalgeschützten Gebäuden und der Umgang mit Schimmelpilzen bei der Sanierung werden ebenfalls thematisiert. Darüber hinaus werden Vorträge zu den Themen „Abfall aus Bau- und Abbruch“, „Asbest beim Bauen im Bestand“ und „Radon“ zu sehen und zu hören sein. Und natürlich dürfen auch Projektbeispiele der Schadstoffsanierung nicht fehlen. Die fachlichen Partner der DCONex, der Gesamtverband Schadstoffsanierung (GVSS) und die Rudolf Müller Mediengruppe, bringen hochaktuelle und praxisnahe Themen ins Programm.

„Ob Kernsanierung oder auch Abbruch, insbesondere die Gebäude aus den 1960er bis 1980er Jahre stellen uns mit vielfältigen Schadstoffbelastungen vor Herausforderungen“, betont Christoph Hohlweck, Vorsitzender im GVSS Gesamtverband Schadstoffsanierung. Zugleich rücke die Nutzung der hierbei anfallenden mineralischen Bauabfälle als Sekundärrohstoffe immer mehr in den Vordergrund, denn sowohl Deponieraum, als auch die Kapazitäten von Sand- und Kiesgruben würden immer knapper. „Inwieweit eine Anpassung der Regelwerke seit der DCONex 2020 stattgefunden hat, welche neuen Erkenntnisse zu Asbest, PCB, Chlorparaffinen, Schimmelpilzen, Quecksilber et cetera gesammelt wurden, möchten wir Ihnen auf der DCONex 2021 vorstellen und diskutieren.“

Michael Henke, Management Programm B+B Bauen im Bestand in der Rudolf Müller Mediengruppe, sieht im Schadstoffmanagement eine Aufgabe für verschiedene Branchen: „Schadstoffe im Gebäudebestand sind keinesfalls ein Problem, das nur die Experten angeht. Auch Handwerksbetriebe und Fachplaner sowie Immobilienverwalter und Gebäudeeigentümer sind bei Baumaßnahmen im Gebäudebestand von dieser Problematik in ihrer jeweiligen Verantwortung betroffen. Das Vorhandensein von Schadstoffen zu prüfen sowie gegebenenfalls den Arbeits- und Umgebungsschutz zu bewerkstelligen, ist daher zwingend notwendig.“ Dass das Bewusstsein für diese „lästige“ Aufgabe des „Schadstoffmanagements in Gebäuden“ größer werde, zeige auch der in den vergangenen Jahren wachsende Zulauf zum DCONex-Kongress. „Diese jährliche Veranstaltung in Essen führt alle Akteure zusammen und gibt einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand von Fachwissen, gesetzlichen Anforderungen und Regelwerken.“ Neben dem Vortragsprogramm bietet die begleitende Fachausstellung mit rund 30 Ausstellern konkrete technische Lösungen und Best Practice-Beispiele für die Sanierungspraxis.

Auf der DCONex erwartet die Teilnehmer geballte Kompetenz
Führende Fachverbände und öffentliche Institutionen unterstützen die Veranstaltung und machen die DCONex zum jährlichen Treffpunkt der Branche. Zwei neue Partner sind 2021 mit dabei: der fsu Fachverband Sanierung und Umwelt und der EDI European Demolition Institute, mit dem die DCONex erstmals einen international agierenden Verband als Unterstützer hat. Die Tickets für die Veranstaltung sind im Online-Ticketshop verfügbar. Architekten- und Ingenieurkammern haben erneut die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung zugesagt. Weitere Informationen und Tickets gibt es auf der Website des Fachkongresses.