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DCONex 2019: Programm liegt druckfrisch vor

Druckfrisch liegt jetzt das Programm der DCONex 2019 vor. Der Fachkongress mit Ausstellung für Schadstoffmanagement findet vom 30. bis 31. Januar 2019 in der Messe Essen statt. Das Themenspektrum ist wieder breit gefächert.

DCONex 2019
Wie 2018 wird es wieder eine Podiumsdiskussion geben. Das Thema diesmal: „Ohne geht es in die Hose?! Werkvertragliche Regelungen für die Planung und Ausführung von Arbeiten an schadstoffbelasteten Gebäuden und Anlagen“. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/P. John)

Das Programm gliedert sich in drei Vortragspaneels zu verschiedenen Themenschwerpunkten am ersten sowie zwei Vortragspaneels am zweiten Kongresstag, wobei sich die Teilnehmer zu den Eingangsvorträgen und dem Abschlussvortrag des ersten Tages zusammenfinden. Denn Ziel der DCONex ist es nicht nur, Fachinformationen auf dem aktuellen Stand der Schadstoffsanierung zu geben, sondern auch die betroffenen Akteure zusammenzubringen und Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven aufzubauen. Deshalb wendet sich das Programm eben nicht nur an Fachplaner und Unternehmen aus der Schadstoffsanierung, sondern auch an Eigentümer und Verwalter von privaten und öffentlichen Gebäuden. So geht es am Vormittag des 30. Januar im Saal Berlin darum, welche gesundheitlichen Symptome Schadstoffbelastungen in Gebäuden anzeigen können und wie dies vom Arzt diagnostiziert werden kann. Referent ist Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Kraus vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Uniklinik der RWTH Aachen. Gleich im Anschluss wird gezeigt, wie Konflikte zwischen Mietern, die ein Schadstoffproblem oder eine Schimmelbelastung feststellen oder vermuten, und Vermietern moderiert und gelöst werden können. Schließlich sind solche Beschwerden in der Regel mit Ängsten für die eigene Gesundheit verbunden. Darlegen werden die Problematik und den Umgang damit Dr. Andreas May von MKBauImm Mediation und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, und Andrea Köhn von der Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“.

Der Nachmittag ist im Saal Berlin dann den Bauämtern und ihren Umgang mit Schadstoffen in und an Gebäuden gewidmet. Verantwortliche aus Salzgitter und Wuppertal (Dipl.-Ing. Elke Bruns-Tober und Dipl.-Ing. Dirk Dewenter) stellen ihre Konzepte für das Erfassen und (schrittweise) Sanieren schadstoffbelsteter Gebäude vor. Sicherlich werden hier Teilnehmer aus anderen Städten und Gemeinden in der Diskussion eigene Erfahrungen beisteuern können. Abschließend wird Dipl.-Ing. (FH) Hilmar Mante vom Bayerischen Landesamt Umwelt noch die „Arbeitshilfe Rückbau schadstoffbelasteter Bausubstanz“ vorstellen.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfassenden Programm. Vollständig finden Sie es hier .

Weitere Informationen außerdem:
https://www.bauenimbestand24.de/dconex-2019-schadstoffe-gebauede-programm/150/62020
https://www.bauenimbestand24.de/dconex-gebaeudeschadstoffe-2018/150/58003