Corona
Newsticker für die Sanierungsbranche

Foto: wildpixel/istock
Foto: wildpixel/istock















Die gesamte Wirtschaft leidet unter den Folgen der Corona-Pandemie. Wir werden Sie an dieser Stelle fortlaufend über neue Entwicklungen informieren, die die Instandsetzungsbranche betreffen. Wichtige Links zu den Hilfsangeboten von Bund und Ländern, anderen offiziellen Stellen sowie zur Informationsangeboten von Verbänden haben wir für Sie vorangestellt.


Das Hilfsprogramm der Bundesregierung
Antworten des Robert-Koch Instituts
KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen
Kurzarbeit, Kredite und andere Hilfen vom DIHK


24. September

  • BAuA veröffentlicht Hinweise zum richtigen Lüften: Am 16. September 2020 hat die Bundesregierung eine „Empfehlung zum infektionsschutzgerechten Lüften“ beschlossen, denn in der kalten Jahreszeit wird regelmäßiges und richtiges Lüften noch wichtiger für den Infektionsschutz. An der Erarbeitung der Maßnahmenempfehlungen war auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) beteiligt. Sie hat jetzt den baua: Fokus „Infektionsschutzgerechtes Lüften – Hinweise und Maßnahmen in Zeiten der Sars-CoV-2-Epidemie“ veröffentlicht. Er beschreibt vertiefend die wissenschaftliche Erkenntnislage zum infektionsschutzgerechten Lüften. Zudem gibt er konkrete Handlungsempfehlungen zur Lüftung sowie eine angepasste Ausführung und Betriebsweise von raumlufttechnischen Anlagen. Den „baua: Fokus“ gibt es im PDF-Format unter www.baua.de.


23. September

  • Richtig Lüften ist wichtiger Beitrag gegen das Coronavirus: Neben Abstands- und Hygieneregeln sowie Alltagsmasken (Mund-Nasen-Schutz) ist eine regelmäßige und richtige Raumlüftung notwendig, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu senken. Das gilt etwa in Bauwagen, Arbeiten auf Baustellen mit geschlossener Gebäudehülle, Sammelunterkünften, Kundenbereichen und Büros, teilt die Baugenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) mit. Denn beim Übertragen des Coronavirus von Mensch zu Mensch spielen nach derzeitigen Erkenntnissen neben Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen gerade auch Aerosole eine große Rolle.
    Nach einer aktuellen Empfehlung der Bundesregierung ist daher konsequentes, intensives und regelmäßiges Lüften über Fenster und Türen ein wichtiger Bestandteil des Arbeits- und Bevölkerungsschutzes in der Coronavirus-Pandemie. „Räume müssen alle 20 Minuten für mindestens drei bis zehn Minuten stoßgelüftet werden, damit sich die Aerosole nicht verteilen können“, erläutert Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG BAU. Das Kippen der Fenster ist dafür nicht geeignet. Mit dem Querlüften über ein gegenüberliegendes Fenster gelingt dies am schnellsten und wirksamsten.
    Die BG BAU bietet zum Thema Lüften ab sofort kostenlos unterschiedliche Medien wie Plakate, Dateien für Info-Screens und einen Fensterhänger an. Sie stellen die wichtigsten Grundsätze zum Lüften kurz und anschaulich dar. Weitere Informationen

  • BAuA evaluiert betriebliche Schutzmaßnahmen und sucht Beispiele guter Praxis: Noch bis Ende Oktober 2020 lässt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Rahmen eines Forschungsprojekts eine Online-Befragung durchführen. Sie will betriebliche Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor einer Covid-19-Infektion erfassen. Die Daten sollen Erkenntnisse liefern, wie in der betrieblichen Praxis die Sars-CoV-2-Arbeitsschutzregel, darauf basierende Empfehlungen oder auch andere Maßnahmen des Infektionsschutzes umgesetzt werden. Zudem werden Beispiele guter Praxis gesucht. Angesprochen sind insbesondere Akteure wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Kleinunternehmer, aber auch Fachleute der Sozialpartner und der Aufsicht. Die Teilnahme an der Befragung ist anonym und nimmt rund 40 Minuten in Anspruch. Die Online-Befragung läuft noch bis zum 30. Oktober 2020 unter www.unipark.de/uc/coronAS/.

18. September

  • Schako, Anbieter von Lüftungs- und Klimatechnik, hat seine Teilnahme an der ISH für das kommende Frühjahr abgesagt: Zwei Gründe sind dafür nach Angaben des Unternehmens verantwortlich: Mögliche Gesundheitsrisiken für die Mitarbeiter sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht auszuschließen. Und die zentralen Kommunikationsmöglichkeiten werden durch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen erheblich eingeschränkt. Weitere Informationen
 

14. September

  • Am vergangenen Samstagabend ist die „Fachausstellung Bau mit Seminaren in Zeiten von Corona – powered by NordBau“ zu Ende gegangen: 32 nationale und internationale Firmen haben die Alternative genutzt, die nach der Corona bedingten Absage der NordBau von den Holstenhallen erarbeitet wurde. Die Aussteller, die im Freigelände Nord, der Halle 1 und im Forum aufgebaut hatten, konnten eingeladenen Kunden und weiteren Gästen ihre Produktneuheiten präsentieren. Trotz des erwartungsgemäß geringen Besucheraufkommens waren die vier Veranstaltungstage für einige Firmen auf dem Gelände mehr als nur ein Signal, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. So habe sich der Leiter Vertrieb Region Nord eines Baumaschinenherstellers, der drei Neuheiten im Akkubereich vorstellte, beeindruckt von den guten Gesprächen und den getätigten Abschlüssen geäußert. Die Stimmen der Aussteller vor Ort seien einhellig gewesen: Es ist wichtig, den persönlichen Austausch mit Kunden aufrechtzuerhalten und die Produkte live vorzuführen.
    Die Fachausstellung bot auch den Rahmen für 16 Seminare und Tagungen. Um Abstände einzuhalten, wurden hierfür weitere Hallen auf dem Gelände genutzt.
    Die 66. NordBau findet vom 8. bis 12. September 2021 auf dem Messegelände Holstenhallen in Neumünster statt. Weitere Informationen

9. September

  • Keimfarben sagt Teilnahme an der BAU 2021 ab: Aufgrund der nach wie vor kritischen Situation rund um das Corona-Virus wird nun auch Keimfarben nicht an der BAU in München teilnehmen. „Die Entscheidung fiel uns schwer, aber für uns steht der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Partner im Vordergrund. Die Herausforderungen durch Corona sind noch nicht überwunden und die Entwicklung ist schwer vorhersehbar. Deshalb ist der Verzicht auf die Messeteilnahme der einzig verantwortbare Schritt“, begründet Geschäftsführer Rüdiger Lugert diesen Schritt. Diese Absage sei aber kein Abschied für immer. Weitere Informationen

8. September

  • Die 31. Hanseatischen Sanierungstage werden auf 2021 verschoben: Nun hat sich auch der Bundesverband Feuchte & Altbausanierung e.V. (BuFAS) entschieden, die für den 12. bis 14. November 2020 geplanten Hanseatischen Sanierungstage abzusagen bzw. ins kommende Jahr zu verschieben. Der BuFAS teilt hierzu folgendes mit: „Nach der aktuell gültigen ‚Corona-Verordnung‘ des Landes Schleswig-Holstein dürfen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nur mit maximal 250 Personen stattfinden, und das auch nur mit den entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln wie Maskenpflicht in der Ausstellung. Und es ist derzeit nicht abzusehen, ob dies bis zum November gelockert wird. Unter diesen Umständen sehen wir uns nicht in der Lage, unsere Tagung in der gewohnten und geschätzten Einheit von qualitativ hochwertigen Vorträgen, einer hochkarätig besetzten Fachmesse und vor allem auch in einer kollegial/familiären Atmosphäre durchzuführen. Darüber hinaus ist die Tagung mit maximal 250 Personen inklusive Standbetreuer, Referenten etc. wirtschaftlich nicht tragbar und hätte enorme Verluste für unseren Verband zur Folge.“ Daher hat sich der Verband entschieden, die 31. Hanseatischen Sanierungstage auf die Zeit vom 04. – 06. November 2021 zu verlegen und das Tagungsprogramm nach Möglichkeit 1:1 übernehmen. Veranstaltungsort wird wieder die Musik- und Kongresshalle (MuK) in Lübeck sein. www.bufas-ev.de
 

3. September

  • Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe mit Schlichterspruch beendet: Die Tarifverhandlungen für die rund 850.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes sind heute nach über 15-stündigen Verhandlungen mit einem mehrheitlichen Schlichterspruch beendet worden. Im Vorfeld hatte es zwischen den Verhandlungspartnern insbesondere unterschiedliche Einschätzungen darüber gegeben, wie die wirtschaftliche Lage und die zukünftigen Geschäftserwartungen angesichts der Corona-Pandemie zu bewerten sind. Der Schlichterspruch sieht eine steuer- und sozialabgabenfreie „Corona-Prämie“ in Höhe von 500 Euro als Einmalzahlung für 2020 vor, die Auszubildenden erhalten eine Prämie von 250 Euro. Darüber hinaus erhöhen sich zum 1. Januar 2021 die Entgelte der Beschäftigten um 2,1 Prozent im Tarifgebiet West und 2,2 Prozent im Tarifgebiet Ost. Zusätzlich erhalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Oktober 2020 einen Zuschlag in Höhe von 0,5 Prozent des Tariflohns zur pauschalen Entschädigung von Wegezeiten und -strecken. Die Tarifvertragsparteien haben nun 14 Tage Zeit, dem Tarifvorschlag zuzustimmen. Weitere Informationen unter www.zdb.de und igbau.de

  • 24 Prozent der Planungsunternehmen kämpfen mit Folgen der Coronakrise: 24 Prozent der Planungsunternehmen befürchten, 2021 in eine wirtschaftliche Schieflage zu geraten. Dies ergab eine Umfrage des Verbands Beratender Ingenieure VBI zu den Auswirkungen der Coronakrise, an der 419 von rund 2.000 Mitgliedsunternehmen teilgenommen haben. Demnach kämpfen 21 Prozent der Unternehmen bereits mit deutlich zurückgegangenen Umsätzen, was insbesondere an stornierten Aufträgen liegt. So geben 25 Prozent der Unternehmen an, dass aktuelle Aufträge der öffentlichen Hand storniert worden sind, von Stornierungen privater Auftraggeber sind sogar 44 Prozent betroffen. Für die Zukunft sieht das Bild ähnlich aus. So wurden bei 36 Prozent der Unternehmen Ausschreibungen der öffentlichen Hand verschoben oder zurückgezogen, 43 Prozent sind von aufgehobenen Ausschreibungen privater Auftraggeber betroffen. Vom Rückgang privater Investitionstätigkeit sind die größeren Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern stärker betroffen als die kleineren mit weniger als zehn Mitarbeitern. So können 52 Prozent der kleinen Unternehmen Neuaufträge im früheren Umfang abschließen, während dies nur 30 Prozent der größeren gelingt. Auch die tatsächlich beauftragten Projekte sind unter Druck geraten. So berichten 39 Prozent der Unternehmen von einem zunehmenden Preiswettbewerb. Weitere Informationen und Ergebnisse der Umfrage

  • Kessel nimmt nicht an der BAU 2021 teil: Stattdessen legt der Entwässerungsspezialist in den jetzigen Corona-Zeiten seinen Fokus auf digitalen Knowhow-Transfer. Der persönliche Austausch mit Kunden, Partnern und Interessenten sei unter den erwarteten Bedingungen mit den notwendigen Hygienevorschriften und Abstandsregeln auf der BAU nicht ausreichend gewährleistet, begründet Kessel diese Entscheidung. Stattdessen werde man das eigene Expertenwissen überwiegend digital vermitteln. Weitere Informationen unter www.kessel.de und http://weiterbildung.kessel.de/

27. August

  • Nun hat auch der Systembaustoffhersteller Schomburg seine Teilnahme an der BAU abgesagt: Grund ist nach Unternehmensangaben die noch immer unsichere Lage rund um Corona, die eine sichere Planung für Kunden und Mitarbeiter aktuell nicht realistisch erscheinen lässt. Es sei derzeit nicht davon auszugehen, dass sich die Situation im Januar kommenden Jahres bereits soweit entspannt habe, dass eine intensive und nutzenbringende Messeteilnahme möglich sei. Weitere Informationen

14. August

  • Corona hält Baugewerbe nicht vom Ausbilden ab: Die in den Monaten Januar bis einschließlich Juli erfassten Ausbildungsverträge im 1. Lehrjahr liegen um 6,1 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Waren es 2019 noch 6.180 junge Menschen, die einen Ausbildungsvertrag am Bau abschlossen, so sind es in diesem Jahr bislang 6.658 Auszubildende. Dies geht aus heute veröffentlichten Zahlen der SOKA-Bau hervor. Mehr

12. August

  • Neue Sars-CoV-2-Arbeitsschutzregel veröffentlicht: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die neue Sars-CoV-2-Arbeitsschutzregel zur Veröffentlichung freigegeben. Sie wurde gemeinsam von den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesarbeitsministerium unter Koordination der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erstellt. Die Regel stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente. Betriebe, die die in der Sars-CoV-2-Regel vorgeschlagenen technischen, organisatorischen und personenbezogenen Schutzmaßnahmen umsetzen, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln. Zudem erhalten die Aufsichtsbehörden der Länder eine einheitliche Grundlage, um die Schutzmaßnahmen in den Betrieben zu beurteilen. Die Sars-CoV-2 Arbeitsschutzregel kann im  Internetangebot der BAuA abgerufen werden.

  • GEZE sagt Teilnahme an BAU 2021 ab: GEZE, Spezialist für Türen-, Fenster- und Sicherheitstechnik, wird 2021 nicht an der BAU in München teilnehmen. Das Unternehmen geht davon aus, dass unter den aktuellen Bedingungen ein normaler Messebetrieb nicht möglich sein wird. Mit dem Aussetzen der Messepräsenz auf der BAU 2021 reagiere man auf die hohe Planungsunsicherheit und übernehme Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hießt es in einer Pressemitteilung. Weitere Informationen, auch zu einem digitalen Messestand, finden Sie hier.


11. August

  • Die NordBau 2020 findet als „Fachausstellung Bau mit Seminaren powered by NordBau“ statt: Angesichts der Covid19-Pandemie müssen die Ausstellung anders gestaltet, die Teilnehmerzahl reduziert und besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Vom 9. bis zum 12. September soll das neue Konzept teilnehmenden Ausstellern ermöglichen, ihre Kunden gezielt einladen und treffen zu können. Das großzügige Freigelände mit den angrenzenden Hallen bietet ausreichend Fläche für die 32 teilnehmenden Unternehmen und Institutionen. Die Organisation der Veranstaltung – von Registrierung, „Einbahnstraßen“-Konzept, Hygiene- und Schutzmaßnahmen – übernimmt die Messeleitung der NordBau. Mehr zur „Fachausstellung Bau mit Seminaren powered by NordBau“ erfahren Sie unter diesem Link.


10. August

  • Das Umsatzniveau im Bauhauptgewerbe bleibt nach wie vor hoch, ein eindeutiger Einfluss der Corona-Pandemie auf Umsatz und Beschäftigung ist nicht zu erkennen: Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Danach sank der Umsatz im Bauhauptgewerbe im Mai 2020 um 3,0 Prozent gegenüber dem Mai 2019. Zusammengerechnet stieg der Umsatz in den ersten fünf Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Mai um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, im Fünf-Monatsvergleich nahm die Zahl der Beschäftigten um 1,7 Prozent zu. Weitere Informationen

  •  Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) wehrt sich gegen den Pauschalvorwurf der IG BAU, auf den Baustellen würden die Corona-Schutzmaßnahmen nicht eingehalten: „Die Bauunternehmen in Deutschland haben von Beginn der Corona-Pandemie mit dem größtmöglichen Maß an Verantwortungsbewusstsein gehandelt und die Gesundheit ihrer Beschäftigten an die erste Stelle gestellt“, heißt es in einer Mitteilung des ZDB. „Das Selbstverständnis der größtenteils inhabergeführten Familienunternehmen des Baugewerbes bedingt, dass sich diese mit aller Kraft der weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenstellen und für die Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen eintreten.“ Hier geht’s zur vollständigen Stellungnahme.
    Auch der Baugewerbe-Verband Niedersachsen hat zu diesem Vorwurf eine Stellungnahme veröffentlicht.

  • Räume mit Lüftungsanlagen erfüllen bestehende Luft-Grenzwerte oft besser als Räume mit Fensterlüftung: Das geht aus einer Pressemitteilung der TU Berlin hervor. Grund hierfür ist insbesondere, dass die meisten Menschen kein Gefühl dafür haben, wann und wie oft gelüftet werden muss, um die CO2-Konzentration unterhalb des empfohlenen Grenzwertes zu halten. Das belegen zahlreiche Studien. Werden die bestehenden Regeln zum richtigen Lüften dagegen eingehalten, wird auch ausreichend Vorsorge gegen die Verbreitung der Corona-Pandemie getroffen. Weitere Informationen zum richtigen Lüften finden Sie hier und hier und hier.

5. August

  • TGA-Verbände aktualisieren Empfehlung zum Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen während der Covid-19-Pandemie: Der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., der FGK – Fachverband Gebäude-Klima e. V. und der RLT-Herstellerverband – Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. haben ihre gemeinsame Empfehlung „Betrieb Raumlufttechnischer Anlagen unter den Randbedingungen der aktuellen Covid-19-Pandemie“ dem derzeitigen Kenntnisstand angepasst. Ergänzend wurden Informationen zur Ultraviolettbestrahlung der Zuluft und Hinweise zum Betrieb von Raumklimageräten aufgenommen.
    Danach kann eine Übertragung von Corona-Viren über Klima- und Lüftungsanlagen (RLT-Anlagen) nach aktuellem Kenntnisstand ausgeschlossen werden, wenn die dem Raum zugeführte Luft normgerecht gefiltert wird. Über die Außen- und Zuluftleitungen können auch aufgrund der Filtrierung keine Tröpfchen, die das Corona-Virus enthalten könnten, in die Räume eingetragen werden. Abluftleitungen, die möglicherweise mit Tröpfchen belastete Abluft aus den Räumen aufnehmen, transportieren diese nicht in andere Bereiche, da die Systeme im Unterdruck betrieben werden und dadurch auch bei Leckagen der Leitungen keine Abluft entweichen kann. Da Corona-Viren durch Tröpfcheninfektion und über Aerosole übertragen werden, empfehlen die drei TGA-Verbände grundsätzlich eine gute Lüftung der Räume mit möglichst hohem Außenluftanteil. Damit wird eine eventuelle Virenlast im Raum durch die Zufuhr von gefilterter und aufbereiteter Außenluft und durch den Abtransport der Raumluft verringert.
    Hier geht’s zur Empfehlung

3. August

  • PCI und Mapei sagen Teilnahme an der BAU 2021 ab: Nun haben auch die beiden Bauchemie-Hersteller PCI und Mapei ihre Teilnahme an der BAU für 2021 abgesagt. Stephan Tschernek, Leiter Marketing PCI, begründet dies für sein Unternehmen so: „Niemand kann zum heutigen Zeitpunkt mit Sicherheit sagen, wie die Situation im Januar 2021 aussehen wird, ob es weiter Reisebeschränkungen, strikte Auflagen oder neue gesetzliche Regelungen zu Großveranstaltungen geben wird. Der Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden geht ganz klar vor.“ Außerdem sei der enge Austausch mit den Besuchern, das direkte persönliche Gespräch und das „Messe-Feeling“ in einer solchen Situation nicht gegeben. Die PCI wird ihren Partnern und Kunden als Alternative einen interaktiven, digitalen Messestand anbieten, auf dem das Unternehmen über neue Lösungen und Angebote informiert. Weitere Informationen
    Auch Mapei begründet die Absage damit, dass eine wie sonst übliche Messeplanung und -durchführung aufgrund der Hygienevorschriften und Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie nicht möglich sei. „Da wir unserer Sorgfaltspflicht für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht werden müssen, können wir unter diesen Umständen keinen reibungslosen und sicheren Messeauftritt gewährleisten. Dies gilt auch für alle Standbesucher, die sich darauf verlassen können müssen, dass wir ihre Gesundheit nicht gefährden“, erläutert Mapei-Geschäftsführer Dr. Uwe Gruber. Weitere Informationen
    Beide Unternehmen planen fest damit, 2023 wieder aktiv mit einem Messestand auf der BAU dabei zu sein.

  • Die Corona-Disziplin“ auf dem Bau sinkt: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat bei Arbeitsschutzkontrollen festgestellt, dass immer häufiger auf Baustellen notwendige Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Viele Bauunternehmen seien trotz der Corona-Pandemie inzwischen wieder zu alten Verhaltensmustern zurückgekehrt, zum Beispiel Sammeltransporte zu Baustellen im Bulli und Pausen im engen Bauwagen. Auch die Möglichkeit, sich die Hände richtig zu waschen, sei nicht immer gegeben. Weitere Informationen

29. Juli

  • Die Sopro Bauchemie wird nicht an der BAU 2021 in München teilnehmen: Nach Ansicht der Geschäftsführung wird unter den zu erwartenden Restriktionen, die die Covid-19 Pandemie aufzwingt, eine effektive und angemessene Kommunikation mit den Kunden in einem angenehmen Messeumfeld nicht möglich sein. Die genaue Begründung finden Sie hier. Dagegen wirbt die Messeleitung der BAU unter dem Slogan „Wir sind dabei“ mit Testimonials von verschiedenen Branchenvertretern für eine Teilnahme. Hier finden Sie die Presseinformationen hierzu.

27. Juli

  • Der Hautverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) kommentieren neue Wirtschaftszahlen für Mai: Danach zeigt die Corona-Krise nun auch im Bauhauptgewerbe bemerkbar. Zwar ist der Umsatz mit nominal 0,5 Prozent Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat stabil, der Auftragseingang verzeichnete aber ein Minus von nominal 10,6 Prozent. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

23. Juli

  • Keimfarben wird aufgrund der nach wie vor kritischen Situation rund um das Corona-Virus nicht an der „denkmal“ im November 2020 in Leipzig teilnehmen: Das Unternehmen teilt mit, das es die Messe als wichtigste europäische Informations- und Geschäftsplattform für alle ansehe, die am Erhalt des Kulturerbes beteiligt sind, und zu den Ausstellern der ersten Stunde gehöre. Dennoch stehe der Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern, Kunden und Partnern im Vordergrund. An der „denkmal“ 2022 wolle man mit Produkten und dem „Keim Symposium“ gerne wieder dabei sein. Weitere Informationen


20. Juli

  • Sika Deutschland wird an der kommenden BAU nicht mit einem eigenen Messestand teilnehmen: Den Verzicht auf die Teilnahme an der BAU 2021 habe sich das Unternehmen nicht leicht gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung. Die unvorhersehbare Entwicklung der Corona-Pandemie und die Hygienebestimmungen, die die persönliche und vertrauliche Atmosphäre der Messe stark einschränken würden, machten diesen Schritt notwendig. Eine Messeteilnahme an der BAU für 2023 sei aber wieder fest eingeplant. Weitere Informationen

16. Juli

  • Rosenheimer Fenstertage abgesagt, Rosenheimer Online-Dialog geplant: Das ift Rosenheim hat die Rosenheimer Fenstertage 2020 abgesagt. Alles was die Fenstertage ausmache, „volle Vortragssäle, dichtes Gedränge in den Pausen, intensives persönliches Networking, ein feucht-fröhlicher Festabend“, so das ift im O-Ton, könne nicht mit einem guten Gewissen durchgeführt werden. 2021 sollen die Rosenheimer Fenstertage dann wieder stattfinden – „mit frischen Ideen und in neuem Gewand“.
    Anstatt der Fenstertage entwickelt das Institut derzeit ein digitales Format, das am 8. Oktober 2020 Premiere haben soll: den „Rosenheimer Online-Dialog“. Im Rahmen dieses Formats plant das ift einen zweieinhalbstündigen Livestream, bei dem drei aktuell dringliche Themen im Rahmen von moderierten Gesprächsrunden präsentiert und anschließend unter Einbezug von Publikumsfragen diskutiert werden sollen. Am Nachmittag des 8. Oktober 2020 soll zusätzlich ein „Digitaler Meeting-Point“ angeboten werden, bei dem auf einer Buchungsplattform Zeitslots zu ausgewählten Themen online gebucht werden können. www.ift-rosenheim.de

  • Desinfektionsmittel gegen Sars-CoV-2 richtig anwenden: Desinfektionsmittel sorgen in der Coronavirus-Pandemie für Hygiene. Sie können aber auch die Gesundheit der Anwender gefährden – wenn sie unsachgemäß eingesetzt werden. Daher unterstützt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Unternehmen und Beschäftigte mit einer neuen Handlungshilfe zum Umgang mit Desinfektionsmitteln. Darin wird festgehalten, was beim Umgang zu beachten ist.


13. Juli

  • Bauchemie und IT-Branche setzen weiter auf die BAU: Allen schlechten Nachrichten zum Trotz steht die BAU nach eigenen Angaben rund ein halbes Jahr vor Messebeginn gut da. Aktuell sind rund 80 Prozent der verfügbaren Ausstellungsfläche von rund 100.000 Quadratmetern fest vergeben. Das entspreche dem Niveau von vor zwei Jahren. Die Nachfrage aus dem Ausland sei größer denn je. Dennoch gibt es einige Ausstellungsbereiche, die unter den Folgen der Corona-Krise besonders zu leiden haben. Dazu gehört auch der Bereich der Bauchemie, in dem die BAU Absagen prominenter Aussteller verkraften muss. Mittlerweile gibt aber auch Unternehmen aus dieser Branche, die an der BAU festhalten und glauben, dass sich die Teilnahme auch unter Corona-Bedingungen lohnt. Auch viele Unternehmen aus der IT-Branche haben mittlerweile ihren Platz auf der BAU gebucht. Unter diesem Link finden Sie einige Stellungnahmen aus beiden Bereichen.

  • Typische Belebung der Konjunktur in der Baubranche im Frühsommer bleibt aus: Die Stimmungslage der Bauwirtschaft ist angesichts der Corona-Pandemie weiterhin verhalten, wie die jüngste Unternehmensbefragung des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) ergeben hat. Demnach schlägt sich in der Nachfrage- und Produktionsentwicklung nicht die für den Frühsommer typische Belebung der Bautätigkeit nieder, sondern verharrt weitgehend auf Vormonatsniveau. Insbesondere im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau melden die befragten Bauunternehmen eine rückläufige Entwicklung. „Wie schon im Vormonat sehen wir weiterhin die auch noch im Juni bestehenden Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Unternehmen haben einen zusätzlichen Aufwand, um die Gesundheit der Mitarbeiter durch Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu schützen. Weiterhin kommt es zu Störungen in den Lieferketten“, erläutert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB, die Umfrageergebnisse. „Wir beobachten die Konjunkturentwicklung aufmerksam. Sollte sich der derzeitige Trend verfestigen, wird die Baubranche zum Jahresende deutlich schlechter abschließen als noch in 2019.“ Weitere Informationen finden Sie auf der Website des ZDB.

  • Die neue Ausgabe der „baua: Aktuell“ beleuchtet die Aktivitäten und Informationsangebote der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) während der Corona-Pandemie: Die Ausgabe 2/20 informiert zum SARS-CoV-2 und seiner Einstufung, aus der sich Maßnahmen des Arbeitsschutzes ableiten. Die Ausnahmezulassungen für Desinfektionsmittel werden ebenso vorgestellt wie der Einsatz persönlicher Schutzausrüstung. Die aktuelle Ausgabe gibt es – ebenso wie alle seit 2005 erschienenen Mitteilungen – kostenfrei auf der Internetseite der BAuA.


7. Juli

  • In einer Umfrage von Bundesingenieur- und Bundesarchitektenkammer gaben 78 Prozent der befragten Kammermitglieder in Baden-Württemberg an, derzeit die negativen Folgen der Corona-Pandemie zu spüren: Das teilt die Ingenieurkammer Baden-Württemberg mit. Bei der ersten Erhebung im April 2020 seien noch 76 Prozent gewesen. Probleme bereiten insbesondere Absagen und Rückstellungen von Aufträgen und die Verzögerungen von Genehmigungsprozessen durch die öffentliche Verwaltung. 83 Prozent der befragten Kammermitglieder erwarten daher einen Rückgang der Aufträge in den kommenden zwölf Monaten – bezogen vor allem auf gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Die Ergebnisse der Befragung stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung.

  • Auch die Deutsche Rockwool hat ihre Beteiligung an der BAU 2021 in München abgesagt: Die Herausforderung, unter den gegebenen Umständen die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter und der Kunden zu gewährleisten, sei einfach zu hoch, begründet das Unternehmen in einer Pressemitteilung diesen Schritt. Den Ausschlag für eine Absage hätten schließlich Gespräche mit zahlreichen Kunden gegeben, die ebenfalls Zurückhaltung signalisiert haben.

  • Dagegen stärken Branchenverbände der BAU 2021 den Rücken: Bei den Repräsentanten der deutschen Bauverbände sei die Stimmung eindeutig, teilt das BAU-Team mit. Sie wollen einen Aufbruch, ein Signal. Zu den Unterstützern zählen namentlich der Bundesverband Bausysteme, der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie, die Rationalisierungsgemeinschaft Bauwesen im RKW, der Bundesverband Bausoftware, der Bund Deutscher Architekten BDAGGT sowie die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik. Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung.
 

6. Juli

  • Die Folgen der Pandemie werden das Baugeschehen prägen: Im April und Mai 2020 hat BauInfoConsult insgesamt 600 Architekten, Bauunternehmer, Maler, Trockenbauer und SHK-Installateure in Telefoninterviews um eine Einschätzung gebeten, welche drei Entwicklungen aus ihrer Sicht 2020 und 2021 das Baugeschehen am meisten prägen werden. Die Befragung fand also mitten im Lockdown statt. Die am häufigsten genannte Entwicklung, wie nicht anders zu erwarten, die Corona-Krise und ihre Folgen. Weitere Informationen über die Ergebnisse der Befragung finden Sie hier.

  • Mitglieder des Verbändegesprächs haben konkrete Maßnahmen für die Umsetzung des Konjunkturpakets vorgeschlagen: Die Mitglieder des Verbändegesprächs (verschiedene Verbände von Architekten und Planern, Berufskammern und Vereine des Planen und Bauens) und weitere Unterstützer setzen sich für eine schnelle und zielgerichteten Umsetzung bestimmter Maßnahmen im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets ein und haben ein dementsprechendes Papier unterzeichnet. Darin schlagen die Verfasser vier große Blöcke vor: Maßnahmen für den Klimaschutz, für die öffentliche Infrastruktur und Daseinsvorsorge, für die digitale Infrastruktur sowie zur Stabilisierung städtischer und ländlicher Funktionen. Was damit im Einzelnen gemeint ist, kann auf der Website der Bundesstiftung Baukultur nachgelesen werden.


29. Juni

  • Internationales Sachverständigentreffen Schweinfurt 2020 abgesagt: Das für November 2020 geplante Internationale Sachverständigentreffen in Schweinfurt findet diese Jahr nicht statt. Dies hat der Vorstand des Bundesverbandes Estrich und Belag (BEB) in Abstimmung mit dem Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) beschlossen. Grund sind die wegen der Corona-Pandemie derzeit geltenden Abstandsregelungen. Der fachliche Austausch über die Vorträge sowie die Gespräche mit den Ausstellern seien wesentliche Elemente des Internationalen Sachverständigentreffens, so der BEB-Vorstand. Gleichzeitig begegne man mit der Absage einem erheblichen Gesundheits-und Kostenrisiko für alle Beteiligten. Das nächste internationale Sachverständigentreffen Wird am 5./6. November 2021 in Schweinfurt stattfinden. Weitere Informationen finden Sie auf der BEB-Homepage.

  • Bauwirtschaft kann Teile der coronabedingten Mehrkosten bei Baumaßnahmen des Bundes geltend machen: Die Verbände der Bauwirtschaft (HDB, ZDB und BVMB) begrüßen die Bereitschaft der Bundesregierung, Teile der coronabedingten Mehrkosten am Bau zu übernehmen. Das Bundesinnen- und das Bundesverkehrsministerium haben in gleichlautenden Erlassen die Rahmenbedingungen für die Übernahme der durch die Pandemie bedingten Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen veröffentlicht, die unmittelbaren Baustellenbezug haben. Diese beziehen sich auf bestehende Bauverträge, laufende Ausschreibungen sowie auf künftige Verträge und gelten für den Bundeshochbau, den Bundesfernstraßenbau, sowie den Bundeswasserstraßenbau. Die Verbände erwarten eine entsprechende Anwendung durch die Deutsche Bahn im Bereich Schienenbau. Bauunternehmen können gegen Nachweis ihre Mehrkosten zum Beispiel für zusätzliche Wasch-, Dusch- und Wohncontainer, Hygienemittel und Schutzanzüge sowie für zusätzliche Fahrzeuge für den täglichen Personentransport geltend machen.


26. Juni

  • ZDB fordert entschlossenes Handeln der Kommunen beim Vergeben von Aufträgen: Angesichts starker Rückgänge bei den Auftragseingängen hat Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), sich mit deutlichen Worten an die öffentlichen Auftraggeber gewandt: „Damit die Baubranche, die in unserem Land so lange die Konjunkturlokomotive gewesen ist, schnell wieder Fahrt aufnehmen kann, brauchen wir jetzt entschlossenes Handeln seitens der vergebenden Stellen. Insbesondere die Kommunen als wichtigster öffentlicher Auftraggeber sind hier gefordert. Auch sollte nochmals geprüft werden, ob in dieser Situation ein bürokratisches Ungetüm wie die temporäre Absenkung der Mehrwertsteuer hilfreich ist.“
    Der ZDB reagiert damit auf neue Zahlen des Statistischen Bundesamts. Im April hat danach besonders der Orderzugang im anteilsstarken Hochbau gelitten (nominal -10 Prozent). Betroffen sind vor allen Dingen der Wohnungsbau (circa -12 Prozent) und der Gewerbehochbau (circa -9 Prozent). Aus dem öffentlichen Hochbau gehen seit drei Monaten weniger Aufträge ein. Wie der ZDB die Daten darüber hinaus einschätzt lesen Sie hier.

  • Hersteller von OSB-Platten sieht Grund für Optimismus: Uwe Jöst, Head of Sales der OSB Swiss Krono Group, glaubt, dass die Aussichten für den Holzbau trotz der Corona-Krise gut sind. Bei seinem Unternehmen laufe die Produktion von OSB-Platten momentan auf höchstem Niveau. Bisher verzeichne man sogar eine steigende Nachfrage. Es sei jetzt an der Zeit eine Vision für die Zeit nach der Pandemie zu entwickeln. Das komplette Statement finden Sie hier.

  • BAU 2021 weiter auf Kurs: Nachdem zuletzt mehrere Baustoffunternehmen wie zum Beispiel Teckentrup, Bostik und Eurobaustoff ihre Teilnahme an der BAU 2021 wegen der Corona-Pandemie abgesagt haben, teilt die Messe München nun mit, dass die wichtigste deutsche Baumesse weiter auf Kurs sei und der Branche vom 11. bis 16. Januar auf dem Münchner Messegelände eine attraktive Plattform bieten werde. Dies sei das Ergebnis der jüngsten Sitzungen von Fachbeirat und Kuratorium mit Vertretern führender Aussteller und Fachverbände. Sinkende Infektionszahlen und Lockerungen bei der Reisefreiheit in ganz Europa geben sehr gute Perspektiven für eine erfolgreiche Messe. Mit 80 Prozent fest gebuchter Fläche ist die BAU auf gleichem Niveau wie vor zwei Jahren. Außerdem soll nun ein 15prozentiger Corona-Bonus auf den Beteiligungspreis den Ausstellern bei der Besucherwerbung helfen. Weitere Informationen finden Sie hier.

22. Juni

  • Konjunkturpaket und Klimaschutzprogramm gegen den Abschwung: Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und die Deutsche Energie-Agentur (dena) erhoffen sich vom Konjunkturpakets des Bundes und dem bereits Ende 2019 verabschiedeten Klimaschutzprogramm 2030 entscheidende Impulse für Wachstum in der Bauwirtschaft. Nachdem die Bauwirtschaft zunächst kaum Einschnitte durch die Corona-Krise hinnehmen musste, haben sich zuletzt die Aussichten zuletzt verschlechtert. Wie ZDB und dena die Maßnahmen genau bewerten, erfahren Sie hier.

  • Remmers verschiebt Festakt: Eigentlich wollte die Bernhard Remmers Akademie im November dieses Jahres das zwanzigjährige Jubiläum des Bernhard Remmers Preises im Rahmen der „denkmal“ in Leipzig feiern. Doch angesichts der Corona-Krise hat sich die Akademie dazu entschlossen, die Veranstaltung in den Herbst 2021 zu verschieben. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Mehr erfahren Sie hier.


9. Juni

  • Hanno sagt BAU 2021 ab: Der Dicht- und Dämmstoff- Hersteller Hanno aus Laatzen hat sich gegen eine Teilnahme an der Messe entschieden. „Wir bedauern unseren Rückzug“, sagt Markus Fehrmann, Vertriebsleiter Bau, „doch im Hinblick auf den Schutz unserer Kollegen vor Ort ist dies für uns die einzig richtige Entscheidung. Es gibt kein höheres Gut als die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden.“ Die BAU gehört seit vielen Jahren zum Kommunikations-Portfolio des Herstellers. „Wir werden die Arbeit an der Digitalisierung unseres Angebots weiter fortsetzen und hoffen darauf, im Jahr 2023 wieder ein Teil der BAU zu sein“, so Fehrmann weiter.

  • Online-Kurs zu Bauablaufstörungen: Wie reagiere ich auf Bauablaufstörungen, die durch die Corona-Krise entstehen? Wie helfen BGB und VOB/B weiter? So lauten die Themen eines Online-Kurses, den die Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein in Kooperation mit Rechtsanwalt Frank Zillmer, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, erstellt hat. Besonders beim Bauen im Bestand kommt es häufig zu Bauablaufstörungen und der Frage, wer zum Beispiel die Stillstandskosten tragen muss. In dem Online-Kurs erhalten alle am Bau Beteiligten Hilfestellungen bei folgenden Problemen: Lieferprobleme, erkrankte Mitarbeiter, Mitarbeiter in Quarantäne, private oder behördliche Sperrzonen, Zutrittsverbote und Reiseverbot. Weitere Informationen gibt es auf der Website von Frank Zillmer und der Website der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein.


26. Mai

  • Planungs- und Bauwirtschaft schlägt Vier-Punkte-Plan vor: Die Bundesarchitektenkammer (BAK) und die Bundesstiftung Baukultur haben stellvertretend für die Planungs- und Bauwirtschaft heute in Berlin ihren Vorschlag für ein „Innovationsprogramm Baukultur“ an die Politik übergeben. Die Verfasser regen darin Maßnahmen zur Überwindung der Corona-Krise an, die eine nachhaltige volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung entfalten. Das „Innovationsprogramm Baukultur“ umfasst vier Schwerpunkte:
    1. Zusätzliche Mittel für Innovation und Zukunftsprojekte, damit die Corona-Krise Innovationsmotor für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wird. Dazu gehört die Transformation der Städte, etwa mit Blick auf den Klimawandel, veränderte Arbeitsmodelle und neue Mobilitäts- und Konsumgewohnheiten.
    2. Klimaschutz baulich umsetzen, denn der Bausektor kann zum Klimaschutz unter allen Wirtschaftszweigen den größten Beitrag leisten.
    3. Vorliegende Planungen jetzt realisieren,  denn Investitionen der öffentlichen Hand, die den langfristigen Strukturwandel fördern und private Investitionen auslösen, sind aktuell besonders sinnvoll.
    4. Solide Basis für wirksame Konjunkturmaßnahmen schaffen. Die beschleunigte Vergabe und Genehmigung vorliegender und vorbereiteter Projekte hätte bereits für sich einen positiven Konjunktureffekt.
    Den ausführlichen Vier-Punkte-Plan finden Sie hier als Download.

  • Die NordBau 2020 in Neumünster kann in der gewohnten Form nicht stattfinden: Die Organisatoren reagieren auf die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und erstellen ein alternatives Konzept für eine Fachausstellung Bau mit begleitenden Seminaren von 9. bis 12. September 2020. Das neue Konzept soll insbesondere teilnehmenden Ausstellern ermöglichen, ihre Kunden gezielt einzuladen und treffen zu können. Das großzügige Freigelände mit den angrenzenden Hallen und der vorhandenen Organisation mit abgestimmten Schutzmaßnahmen lassen dies für all diejenigen zu, die ein solches Angebot nutzen wollen. Weitere Informationen

  • Die Bildungszentren des Baugewerbes e. V. (BZB) öffneten unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln an den Standorten Krefeld und Wesel für Seminare: Lehrgänge, die bedingt durch die Corona-Pandemie ausfielen, werden in Ersatzterminen nachgeholt. Zudem finden erstmals Webinare statt – vor allem im Fachbereich Digitales Bauen. Die virtuellen Veranstaltungen zu den Themen Building Information Modeling (BIM), Dokumentenmanagement oder Prozesse stellt das Schaufenster Digitales Bauen, als Teil des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk, kostenfrei zur Verfügung. Eine Übersicht aller Angebote gibt es hier.

20. Mai

  • Das Energie- und Umweltzentrum am Deister (e.u.[z.]) startet wieder mit Seminaren vor Ort: Den Beginn nach dem Lockdown markiert das Seminar „Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung des FLiB“ am 15 Juni 2020. Das Format des Seminars, mit Darstellung wichtiger, prüfungsrelevanter Inhalte, lässt es zu, dieses im „Corona-Modus“, als Kombination aus Präsenz- und Online-Seminar, durchzuführen. Weitere Informationen

  • Der Tiefpunkt der Krise ist überwunden: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt bricht dieses Jahr um 7,1 Prozent ein und legt im kommenden Jahr um 7,2 Prozent zu. Die Weltproduktion sinkt um 4,0 Prozent und nimmt dann um 6,5 Prozent zu. Dies geht aus der heute veröffentlichten außerplanmäßigen Konjunkturprognose des IfW Kiel auf Basis jüngster Indikatoren hervor, die erstmals ein verlässlicheres Bild über die ökonomischen Folgen der Covid19-Pandemie zulassen. Demnach ist der Tiefpunkt der Krise überwunden, aber der Aufholprozess zieht sich noch bis weit in das kommende Jahr. Hier geht’s zur Prognose

  • Wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise ist von der Dauer, den Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung und Entwicklung der Baubranche abhängig: Die Uzin Utz AG berichtet auf ihrer ersten virtuellen Hauptversammlung in Ulm, dass sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um 7,7 Prozent auf 372,4 Millionen Euro erhöht hat. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei 30,2 Millionen Euro. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für die Profitabilität im Jahr 2020 werden im Wesentlichen von der Dauer, den Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung in den betroffenen Ländern und der Entwicklung der Baubranche abhängig sein. Nähere Informationen finden Sie hier

  • ift Rosenheim prüft Eignung von Atemschutzmasken: Das ift Rosenheim kann seit kurzem die Eignung von Atemschutzmasken zum Schutz vor Sars-CoV-2, sogenannte CPA, in einem Schnelltest überprüfen. Damit soll der akute Engpass bei der Prüfung und Zulassung von Produkten mit Pandemieatemschutz überbrückt werden. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) und die DEKRA Testing and Certification haben den Schnelltest für Atemschutzmasken aufgrund einer Empfehlung der Europäischen Kommission Mitte März 2020 entwickelt. Hier finden Sie weitere Informationen

18. Mai

  • Nun hat auch die Uzin Utz Group ihre Teilnahme an der BAU 2021 abgesagt: Der weltweit agierende Komplettanbieter für Bodensysteme will sich mit diesem Schritt frühzeitig auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie einstellen. Der Beschluss schaffe Kapazitäten für Konzepte und Kommunikationsmaßnahmen, mit denen die Unternehmensgruppe ihre weltweiten Kunden alternativ ansprechen möchte. Weitere Informationen

15. Mai

  • Die BMI Group wird im kommenden Jahr nicht an der BAU teilnehmen: „Dieser Entschluss ist uns nicht leicht gefallen“, betont Geschäftsführer Ulrich Siepe, „die BAU ist von jeher eine feste Größe in unserer Jahresplanung. Aber die unabsehbaren Herausforderungen, die sich aus der Corona-Pandemie ergeben, lassen derzeit keine andere Entscheidung zu.“ Zur BMI-Gruppe gehören in Deutschland die Unternehmen Braas, Icopal, Vedag und Wolfin Bautechnik.

  • Bau- und Planungsbranche in NRW fordert von Landesregierung umfassendes Innovationspaket: Zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie wendet sich die nordrhein-westfälische Bau- und Planungsbranche in einem dringenden Appell an die NRW-Landesregierung und fordert ein umfassendes und langfristiges Innovationsprogramm der öffentlichen Hand. Das Land Nordrhein-Westfalen wird aufgefordert, eine breit angelegte Investitions- und Innovationsoffensive einzuleiten, die noch in diesem Sommer zu den notwendigen Impulsen führen würde. Hier geht’s zur vollständigen Pressemitteilung.

  • BG Bau legt einheitliche SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards für das Baugewerbe vor: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie konkrete Standards für Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz vorgelegt. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) hat diese praxisnah und gemeinsam mit ihren Partnern aus der Baubranche für die Unternehmen der Bauwirtschaft und baunahen Dienstleistungen umgesetzt. Unternehmen, die sich daran orientieren, erfüllen die rechtlichen Anforderungen an den Arbeitsschutz. Hier finden Sie die Standards.

  • Als Unterstützung bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards stellt Piel, Zertifizierter Fachbetrieb für Persönliche Schutzausrüstungen, einen Handlungsleitfaden zur Verfügung: Teil der Lösung sind waschbare Baumwollmasken, die nicht nur verkauft, sondern nach Gebrauch auch professionell gereinigt werden – in kleinen lokalen Wäschereien, um etwas für die heimische Wirtschaft zu tun. Hier erfahren Sie mehr.

  • Drutex hat mit der Produktion von professionellem Schutzmaterial im Kampf gegen des Corona-Virus begonnen: Die ersten Schutzmasken mit Gesichtsvisier hat das Unternehmen, nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Fenstern, Türen und Rollläden in Europa, bereits dem medizinischen Personal des Woiwodschafts-Krankenhauses Janusz Korczak in Stolp überreicht. Auch Drutex-Mitarbeiter wurden mit diesen Masken ausgestattet. Mehr erfahren Sie hier.

13. Mai

  • Die Deutsche Bauindustrie hat gemeinsam mit ihren Mitgliedern das Papier „Die BAUINDUSTRIE nach Corona“ erstellt: Ziel ist es, die Politik bei der Erstellung eines Konjunkturprogramms zu unterstützen. Denn ein gutes Konjunkturprogramm könne dazu beitragen, die wichtigsten Zukunftsaufgaben voranzubringen. Hierbei spielen der Klimaschutz, der Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie der Wohnungsbau eine wichtige Rolle. Dabei brauche die „Bauindustrie“ kein eigenes Konjunkturprogramm. Vielmehr wirke sich die finanzielle Stärkung und Stabilisierung der privaten und öffentlichen Auftraggeber mittelbar auf die Bauwirtschaft aus: Ihre Auftragslage wird erhalten und verstetigt und somit ihre Leistungsfähigkeit als essenzieller Beitrag zur deutschen Volkswirtschaft gesichert. Hier finden Sie das Papier mit den vorgeschlagenen Maßnahmen.

  • Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Entwicklung und speziell auf die Baubranche aus? Das auf die Baubranche spezialisierte Marktforschungsunternehmen BauInfoConsult hat zu dieser Frage verschiedene Informationen zusammengestellt. Da aktuell viele Konjunkturprognosen unterschiedlichster Couleur umherschwirren, hat es eine Übersicht der verschiedenen Prognosen zusammengestellt, die sich zum Teil merklich unterscheiden.
    Die Baubranche hofft derzeit immer noch darauf im Vergleich mit anderen Branchen vergleichsweise gut durch die Krise zu kommen. Die jüngsten Prognosen zur Baukonjunktur sind nach wie vor vorsichtig optimistisch, auch wenn die Vorbehalte zunehmen: Noch im Anfang April veröffentlichten Frühjahrsgutachten der Institute wurde ein Bauinvestitionsresultat auf Vorjahresniveau für 2020 in Aussicht gestellt (+0,2 Prozent). Die deutlich pessimistischere Regierungsprognose wenige Wochen später ist in Bezug auf die Bauinvestitionen etwas eingetrübt (-1,0 Prozent). Eine Zusammenfassung der aktuellen Prognosen für die einzelnen Bausektoren finden Sie hier.

12. Mai

  • VBI bewertet zurückgehende Aufträge als Alarmsignal: Eine Blitzumfrage des Verbands Beratender Ingenieure (VBI) unter Ingenieur- und Architekturbüros hat ergeben, dass immer mehr Auftraggeber Neuaufträge zurückhalten. Es drohe eine Verschleppung der Corona-Krise weit in das kommende Jahr hinein, so der VBI. Deshalb seien nach der Krise Investitionsprogramme dringend erforderlich. Weitere Ergebnisse der Umfrage und die Bewertung des VBI finden Sie in diesem Artikel.

  • Online-Kampagne soll Auftragsrückgängen entgegenwirken: Oknoplast, ein internationale Hersteller von Fenstern und Türen aus Kunststoff und Aluminium, hat eine umfangreiche Online-Kampagne gestartet, um seine Handelspartner in der Corona-Krise zu unterstützen. Ziel der Aktion ist es, Endkunden-Anfragen und damit potenzielle Aufträge für die Oknoplast Fachhändler zu gewinnen, um möglichen Auftragsrückgängen vorzubeugen. Das Unternehmen schaltet bundesweit Online-Anzeigen in mehr als 50 Endkundenportalen, darunter auch Tages- und Wochenzeitungen, die auf eine eigene Landing-Page verweisen. Diese „Frühjahrsaktion“ soll möglichst viele Anfragen und potenzielle Aufträge für die Fachhändler generieren. Daneben unterstützt das Unternehmen in der Corona-Krise seine Fachhändler dabei, sich möglichst kontaktlos und digital aufzustellen, zum Beispiel bei Akquise und Kundenverwaltung. www.oknoplast.de


8. Mai

  • Die Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) öffnet an allen drei Standorten schrittweise wieder für Lehrgänge und Seminare: Grundlage ist der aktuellste Erlass in Verbindung mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, der unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln die Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen ab dem 04.05.2020 wieder erlaubt. Wann was wieder startet und gebucht werden kann, erfahren Sie hier.

  • Der Lüftungsgerätehersteller bluMartin hat ein neues Einbau-Video produziert: Erfahrene Handwerker zeigen darin die Installation des Lüftungsgeräts „freeAir 100“ mit Zweitraum-Abluft direkt auf der Baustelle Schritt für Schritt. Hier geht’s zum Video. Trotz Corona laufen bei bluMartin Produktion und Beratung weiter.

6. Mai

  • DGfM glaubt an wirtschafltiches und nachhaltiges Bauen nach der Krise: Wie geht es mit der Bauwirtschaft nach Corona weiter? In diesem Interview erläutern Heinz-Jakob Holland, Vice President Business Development Central Europe der H+H International A/S und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und Joachim Kartaun, Leiter strategisches Marketing der H+H Deutschland GmbH, warum das Bauen nach der Krise sowohl ökonomischer als auch ökologischer sein wird und was das Innovationsnetzwerk solid UNIT dazu beitragen kann.

  • Dachdeckerbetriebe spüren kaum coronabedingte Auswirkungen: Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) hatte zur Situation der Dachdeckerbetriebe in Coronazeiten vor zwei Wochen eine Umfrage gestartet. Befragt wurden die rund 7.000 Mitgliedsbetriebe, über 1.300 Betriebe haben geantwortet. Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Betriebe spüren bislang keine oder nur geringe coronabedingte Auswirkungen. Hier geht’s zur Pressemitteilung des ZVDH.

5. Mai

  • Förderprogramme in der Krise optimal nutzen: Wie bleiben KMU liquide? Welche staatlichen Soforthilfeprogramme eignen sich? Wie werden Anträge richtig und rechtzeitig gestellt? Diese in der aktuellen Situation existenziellen Fragen beantwortet Ihnen der Fördermittel-Experte Michael D.G. Wandt in unserem zweistündigen Webinar. Weitere Informationen liefert Ihnen dieser Artikel.


4. Mai

  • Nilfisk hat ein neues Informationsportal online gestellt: Mit dem Launch eines neuen Informationsportals gibt Nilfisk tiefgreifende Expertise zur wirksamen Bekämpfung von Bakterien, Viren & Co. an seine Kunden und Partner weiter. Im Vordergrund stehen zum einen Fachinformationen unternehmenseigener und externer Expertenstellen sowie Praxisempfehlungen rund um Hygiene, Desinfektion und Keimreduktion, die der Reinigungsgerätespezialist gebündelt zur Verfügung stellt. Zum anderen erfahren die Leser alles Wichtige zum Einsatz der richtigen Reinigungstechnologie – allen voran Heißwasser-Hochdruckreiniger sowie Dampfreiniger. Hier geht’s zum Portal

30. April

  • Xella Deutschland lockert im Einklang mit den Bestimmungen und Empfehlungen von Bund und Ländern die eigenen Lock-down-Restriktionen: Dies auf dem Hintergrund der in der Zwischenzeit deutlich gesunkenen Infektionsraten, die die Regierung veranlasst haben, die Maßnahmen anzupassen und Alltagsbeschränkungen schrittweise aufzuheben. Xella-Mitarbeiter dürfen nun in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten wieder an ihren Arbeitsplatz in der Zentrale in Duisburg zurückkehren, der Außendienst kann zwingend notwendige Kundenbesuche wahrnehmen. Die Sicherheit habe dabei oberste Priorität, entsprechend werde verstärkt auf Hygiene- und umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen gesetzt, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Dazu gehören unter anderem die strikte Einhaltung und Einforderung von Abstandsregeln, Schutzmasken je nach Erfordernis der Situation und das regelmäßige Reinigen der Hände.
    Die Xella-Produktion lief während der Lock-down-Zeit weiter. Die Lieferketten blieben überwiegend lokal und intakt, so dass die Produktverfügbarkeit für die Kunden ohne Einschränkungen sichergestellt werden konnte. In besonders gefährdeten Produktionsstätten waren Schichtpläne erstellt worden, die eine Überschneidung der Arbeitsteams ausschließen.

  • Anzahl privater Begegnungen nimmt seit der Osterwoche wieder zu: Die Mannheimer Corona-Studie hat ermittelt, dass sich die Menschen in Deutschland wieder häufiger privat treffen als noch Ende März. Dieser Trend zeichnet sich in allen Bevölkerungsgruppen ab – unabhängig von Bildung, Einkommen oder Geschlecht. Ein Faktor, der das Verhalten beeinflusst, ist zum Beispiel die Haushaltsgröße. Unter alleinlebenden Personen nahm die Bereitschaft, auf private Kontakte zu verzichten, im Verlauf der Befragungen besonders stark ab. Dagegen halten sich Menschen, die sich bedroht fühlen, oder Personen, die in Bayern leben, stärker an das Gebot des Social Distancing als andere. Weniger als die Hälfte der Menschen verzichtet nun noch komplett auf private Treffen. Hier geht’s zu den Ergebnissen

  • Gute Buchungslage weckt Zuversicht für BAU 2021: Nachdem zuletzt zwei große Hersteller von Baustoffen, Xella und Schüco, ihre Beteiligung an der BAU im Januar 2021 abgesagt hatten, bleibt die Messe München zuversichtlich und spricht von einer sehr guten Buchungslage. Drei Viertel der Nettofläche seien mit konkreter Platzierung bereits fest gebucht, womit der Buchungsstand mit der Vorveranstaltung vergleichbar sei. Zahlreiche bekannte und auch neue Namen seien mit dabei. Das geplante Rahmenprogramm weise Top-Referenten und neue Angebote auf. Weitere Informationen

29. April

  • Um einen Stillstand beim Planen, Genehmigen und Bauen zu verhindern, hat das Bundeskabinett heute den Entwurf für ein Planungssicherstellungsgesetz beschlossen. Der Vorschlag wurde gemeinsam vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) eingebracht. BMI und BMU wollen mit dieser Initiative sicherstellen, dass eine Vielzahl wichtiger Vorhaben wegen der Corona-Pandemie nicht ins Stocken gerät oder gar scheitert. Anderenfalls würde sich die Umsetzung wichtiger privater und öffentlicher Investitionen verzögern, unter anderem im Bereich des Wohnungsbaus, des Klimaschutzes sowie der Energie- und Verkehrswende. Mit dem Gesetz werden vor allem digitale Ersatzmöglichkeiten für solche Verfahrensschritte eingeführt, die eigentlich die körperliche Anwesenheit von Personen voraussetzen. So soll zum Beispiel die ortsübliche oder öffentliche Bekanntmachung von Vorhaben oder die Auslegung von Plänen weitgehend über das Internet erfolgen können. www.bmu.de

28. April

  • RM Exklusiv-Button Projekte der Betoninstandsetzer laufen (noch) weiter: B+B hat mit Dipl.-Ing. Marco Götze, Vorsitzender der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. und Geschäftsführer der Firma Tarkus IngenieurSanierung GmbH in Berlin, über die Situation der Betoninstandsetzer in der Corona-Krise gesprochen. Hier finden Sie das vollständige Interview.

  • Ausbleibende Materiallieferungen, Personalmangel und der „Nachhalleffekt“: Susanne Wartzeck, die Präsidentin des Bund Deutscher Architekten(BDA), berichtet in einem Interview auf der Website des Verbands von den Schwierigkeiten, mit denen Architekten derzeit zu kämpfen haben, und erklärt, welche Lehren ihr Berufsstand aus der Corona-Krise mit in die Zukunft nehmen könnte.

  • Schüco sagt Teilnahme an der BAU 2021 ab: Obwohl sich das Bielefelder Unternehmen bereits seit sechs Monaten auf den Messeauftritt im Januar 2021 in München vorbereitet, hat sich der Anbieter von Systemlösungen für Fenster, Türen und Fassaden schon jetzt entschlossen die Teilnahme an der BAU „schweren Herzens“ abzusagen. Man wolle „in dieser schwer berechenbaren Zeit“ die Kapazitäten des Unternehmens auf Projekte und Themen konzentrieren, „die benötigt werden, um gemeinsam mit den Partnerbetrieben in und nach der Krise gut aufgestellt zu sein“.

  • Kein Kurzarbeitergeld bei Betriebsschließungsversicherung: Arbeitgeber, denen ein versicherungsvertraglicher Rechtsanspruch aus einer Betriebsschließungsversicherung (BSV) zusteht, haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld (KUG) und bekommen es daher auch nicht. Das gilt auch für den Fall, dass der Versicherer in einem strittigen Fall 10 bis 15 Prozent der gesamten Summe als „Kulanzzahlung“ anbietet und das versicherte Unternehmen dies annimmt, obwohl der Versicherer eigentlich den vollen Betrag hätte zahlen müssen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

  • Energieberater trotz Corona ausgelastet: Eine Mehrzahl der im Deutschen Energieberater-Netzwerk DEN e.V. organisierten Mitglieder haben trotz der aktuellen Einschränkungen weiterhin genug zu tun. Dies ergab eine Umfrage unter den rund 700 Freiberuflern und Ingenieurbüros. Während 38 Prozent erklärten, ihre Aufträge innerhalb der kommenden drei Monate abgeschlossen zu haben, gaben über 52 Prozent an, für die nächsten drei bis sechs Monate oder gar bis zum Jahresende Arbeit zu haben. Alle Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.


27. April

  • Haus der Technik ist wieder geöffnet: Ab sofort darf das Haus der Technik (HdT) in Essen wieder Kurse mit hohem prüfungsrelevanten Präsenzanteil unter den Auflagen der Coronaschutzverordnung veranstalten. Aufgrund eines umfassenden Hygienekonzepts hat die Stadt Essen dem HdT die Genehmigung erteilt, für ausgewählte Seminare und Kurse wieder zu öffnen. Darunter sind einige zur Asbest-Sachkunde und für ASI-Arbeiten an KMF. Weitere Informationen

  • Digitales Serviceangebot der BG BAU ausgeweitet: Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) weitet ihren digitalen Service aus. Über ein Online-Portal können Unternehmen und Versicherte ab sofort digital und papierlos auf Schreiben der BG BAU reagieren. Angeforderte Unterlagen können als Foto oder Scan direkt und bequem per Klick im sogenannten Antwortportal hochgeladen und übermittelt werden. Zum Antwortportal.
    Unternehmen, die das Angebot der BG BAU zur Stundung von Beiträgen nutzen möchten, können dies ebenfalls online erledigen und dazu ein digitales Formular ausfüllen und absenden. Dies gilt ebenso für die Möglichkeit, bei Bedarf Arbeitsentgelte anzupassen oder sich Guthaben auszahlen zu lassen. Weitere Informationen sowie direkter Zugang

24. April

  • Sto macht in Deutschland ab 27. April 2020 seine Verkaufscenter wieder für Fachhandwerker zugänglich: Voraussetzung ist der Einsatz von Hygiene-Schutzmaßnahmen in den Verkaufsräumen, um den Kontakt und die Kommunikation vor Ort mit Kunden wieder einfacher und besser zu gestalten.
    Außerdem teilt der Baustoffproduzent mit, dass er angesichts der Corona-Pandemie die Stiftung „Off Road Kids“ mit 10.000 Euro unterstützt, wobei der Betrag von der Sto-Belegschaft weiter erhöht werden kann. Die Stiftung kümmert sich mit professionellen Streetworkern und Auffangstationen um obdachlose Jugendliche, die bereits auf der Straße leben und vor allem diejenigen, die jetzt wegen häuslicher Gewalt ihr Zuhause verlassen.
    Darüber hinaus wird Sto denjenigen Kommunen, die Sto-Produktionsstandorte sind, jeweils 1.000 FFP2-Masken übergeben. Weitere Informationen

  • Der Geothermiekongress findet als Digitalkongress statt: Der Bundesverband Geothermie lädt Geothermie-Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft vom 09. bis 13. November 2020 zum Wissensaustausch und Netzwerken ein. Die zentrale Wissensplattform der Geothermie-Branche ist damit unabhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Organisiert wird der Digitalkongress gemeinsam mit einer mit Online-Kongressen erfahrenen Agentur. www.geothermie.de


23. April

  • RM Exklusiv-Button Experten-Webinar zeigt, wie digitale Dachaufmaße helfen, in Corona-Zeiten sicher weiter zu arbeiten: Am 29. April um 14:30 Uhr bietet die Rudolf Müller Mediengruppe eine 60-minütige, kostenfreie Beratungsrunde zu kontaktlosem Dachaufmaß an. Weitere Informationen

  • Die Handwerker- und Bausoftware „openHandwerk“ bietet kostenfreie Online-Schulung an: Um den Einstieg in die MultiCloud „openHandwerk“ mit zahlreichen kostenfreien Schnittstellen zu beschleunigen, bietet das Unternehmen bis zum 30.06.2020 für alle Vertragslaufzeiten eine kostenfreie Online-Schulung im Gegenwert von 250 Euro an. Darüber hinaus werden die Sonderkonditionen für Neugründungen im Handwerk und Bau deutlich ausgeweitet. Durch die kostenlose Software-Schulung, Sonderkonditionen sowie einer Wechselprämie will „openHandwerk“ Handwerksbetriebe und Bauunternehmen dabei unterstützen, schneller digital zu werden. www.openhandwerk.de

  • Eine aktuelle gemeinsame Umfrage von Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer zeigt, dass Dreiviertel der Befragten erste Folgen der Corona-Krise spüren. Deshalb fordern die Kammern unter anderem eine Unterstützung der kommunalen Bauverwaltungen, um deren Funktionsfähigkeit zu sichern, damit Genehmigungsverfahren weiterbearbeitet werden können, Anpassungen der Hilfspakete für die planenden Berufe sowie eine Verlängerung von Förderungen, Zuschussprogrammen und Entlastungen bei den Steuervorauszahlungen über die folgenden Monate hinaus, großzügige Bewilligung von Steuerstundungen über das 2. Quartal 2020 hinaus, Abfederung coronabedingter Finanzierungsprobleme privater Bauherren, Überprüfung und Vereinfachung von Vergabeverfahren hinsichtlich einer europaweiten Umsetzung sowie Umsetzung geeigneter digitale Abstimmungsformate für Wettbewerbs- und Partizipationsverfahren.
    Hier geht es zu den detaillierten Ergebnissen der Umfrage.

  • Der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V., Landesverband Nordrhein-Westfalen fordert die Rahmenbedingungen der Soforthilfe für Soloselbstständige anzupassen: Konkret geht es darum, dass diese Mittel in Nordrhein-Westfalen nicht zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten verwendet werden dürfen. Bei Solo-Selbständigen aus dem Bereich der (Innen-)Architektur und des Ingenieurwesens bilde aber meist das eigene Gehalt den größten Kostenposten. Kosten für Geschäftsräume, Lager und Betriebsmittel fallen nicht an oder nur gering aus. Weitere Informationen 


21. April

  • RM Exklusiv-Button Rechtstipp: Wie sind Bauverträge im Einzelfall auszulegen, wenn es bei der Vertragserfüllung zu pandemiebedingten Einschränkungen kommt? Aus Anlass der Corona-Krise haben wir uns entschlossen, den Rechtstipp, der in B+B 4/2020 erscheinen wird, Ihnen vorab auf diesem Wege zugänglich zu machen. Hier geht's zum Rechtstipp.

  • Konjunkturumfrage 2020 der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau: Umsatzerwartungen im Vergleich zum Vorjahr eingetrübt und Ingenieurmangel bleibt bestehen – das sind die beiden wesentlichen Ergebnisse der Konjunkturumfrage 2020 der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Hier geht es zu den Ergebnissen.


20. April

  • Aachener Bausachverständigentage 2020 finden als webbasierte Tagung mit Studiotechnik statt: Die Aachener Bausachverständigentage 2020 zum Thema „Untersuchen – Instandsetzen – Modernisieren, Teil 1“ finden, den besonderen Umständen geschuldet, online statt. Das Tagungsprogramm zu den Rahmenthemen um anerkannte Regeln der Technik sowie Standards beim Planen, Bauen und Bewerten im Bestand bleibt unverändert, teilt das veranstaltende Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik (AI BAU) mit. Die Beiträge und Podiumsdiskussionen werden mit professioneller Studiotechnik aufgenommen und mit hohen Uploadraten Teilnehmern mit Zugang zur Verfügung gestellt. Dabei müssen die Tagungsteilnehmer nicht zwei Tage lang durchgehend am Bildschirm sitzen. Sie bekommen die Möglichkeit, bis Ende Mai in einer zugangsgeschützten Mediathek jeweils Vorträge und Podiumsdiskussionen einzeln anzusehen. Weitere Informationen

  • Corel reagiert mit einem Maßnahmen-Paket auf die Corona-Krise: Das in der Branche vor allem durch „Coreldraw“ bekannte Softwareunternehmen hat die Lizenzbedingungen deutlich gelockert, um Grafikprofis und Studenten den Übergang zum Arbeiten und Lernen von zu Hause aus zu erleichtern. Diese Änderungen bleiben nach Angaben des Unternehmens mindestens bis Ende Mai in Kraft. Updates als Reaktion auf Corona sind ab sofort hier zu finden. So hat Corel die „CorelDRAW.app“ aktualisiert, um sicherzustellen, dass alle Kunden der „CorelDRAW Graphics Suite 2019“ und der „CorelDRAW Graphics Suite 2020“ jetzt ohne zusätzliche Kosten Zugang zu den neuen Kollaborationsfunktionen der Web-App haben. Zudem können Lizenzinhaber ihre Geschäftslizenz derzeit auf einem zusätzlichen Computer zu Hause installieren. Und Corel hat neue Möglichkeiten für Firmenkunden mit „CorelSure-Wartung“ sowie für akademische Einrichtungen mit „CorelDRAW Graphics Suite-Lizenzen“ eingeführt, um ihren Mitarbeitern und Studenten Lizenzen zur Installation auf ihren persönlichen Systemen zur Verfügung zu stellen.


17. April

  • Remmers spendet 10.000 Atemschutzmasken: Remmers hat ein Kontingent von 500.000 FFP2-Atemschutzmasken aufgrund der guten Beziehungen zu seinem chinesischen Lieferanten bei einem Produzenten gekauft. Das Unternehmen wird diese Masken mit einem geringen Aufschlag, jedoch unter den derzeit üblichen Marktpreisen an Rettungsdienste, medizinische Einrichtungen und öffentliche Institutionen zwischen Wilhelmshaven, Oldenburg, Cloppenburg, Delmenhorst, der Wesermarsch und Osnabrück abgeben. Darüber hinaus spendet Remmers einen Teil des Kontingents städtischen Einrichtungen am Unternehmensstandort Löningen. www.remmers.com

  •  Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) fordert Unterstützung für Ausbildungszentren: In den Ausbildungszentren des Baugewerbes, die die Branche selber betreibt, ruht derzeit die Lehrlingsausbildung. Deshalb appelliert der ZDB an die Bundesbildungsministerin und an den Bundeswirtschaftsminister, Hilfsmaßnahmen für die Ausbildungszentren in die Wege zu leiten. Denn diese Zentren seien elementar, um eine gute Qualität der Ausbildung in der heterogenen Baubranche sicherzustellen, sagt ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa. Bund und Länder müssten daher dringend ein Hilfspaket einschließlich eines direkten Zuschusses als Soforthilfe schnüren, um den Ausbildungszentren in der jetzigen Krise unter die Arme zu greifen. Darüber hinaus setzt sich der ZDB dafür ein, schnell Klarheit über den Umgang mit Abschlussprüfungen und Anrechnung von Ausbildungsjahren zu erhalten sowie eine zeitnahe Öffnung der Zentren anzustreben. zdb.de

  • Saint-Gobain Isover und Rigips bleiben lieferfähig und erreichbar: Saint-Gobain Isover und Rigips teilen mit, dass deren Kunden weiter uneingeschränkt die Produkte und Systeme beider Unternehmen beziehen und mit ihren Ansprechpartnern telefonisch oder per E-Mail kommunizieren können. Auf persönliche Kontakte jeglicher Art verzichte man bis auf wenige begründbare Ausnahmefälle allerdings, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Auch die Fachberatung stehe uneingeschränkt weiter zur Verfügung. Im Internet finden sich umfangreiche Produkt- und Anwendungsinformationen sowie zahlreiche Downloads, Arbeitshilfen und Tools. www.rigips.de


16. April

  • RM Exklusiv-Button Checkliste zeigt, was Sie beim Infektionsschutz auf Baustellen beachten sollten: Auf Baustellen arbeiten meistens mehrere Gewerke mit ihren Beschäftigten auf engem Raum. Dieses birgt auch gegenseitige Infektionsgefährdungen, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung jedes Gewerkes zu bewerten sind und eine Kooperation aller Gewerke erfordert, die durch weisungsbefugte Koordinatoren kontrolliert werden muss. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei, beim Infektionsschutz auf Baustellen nichts zu vergessen.

  • Den Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020  finden Sie hier 

  • Uzin baut digitales Serviceangebot aus: Auch als Reaktion auf die coronabedingten Kontakteinschränkungen hat Uzin mit der neuen Website „Unsere digitalen Helfer“ sein digitales Serviceangebot ausgebaut. Unter www.uzin.de bietet die neue Landingpage Beratung und Informationsaustausch mit eigenem WhatsApp-Videochat, Newsletter, Bodennavigator mit Aufbauempfehlungen und vieles mehr. So lassen sich zum Beispiel die Uzin-Techniker mit dem WhatsApp-Videochat über das Smartphone direkt auf die Baustelle holen. Diese können sich durch die Videofunktion ein Bild von der Situation machen und gezielt beraten.

  • Günzburger Steigtechnik bietet neu Trennwände und eine flexible Waschstationen an: Die Günzburger Steigtechnik hat mobile und stationäre Trennwände entwickelt. Diese lassen sich einfach zum Beispiel an Arbeitsplätzen oder Verkaufs- und Beratungstheken aufstellen und schützen so vor einer Tröpfcheninfektion. Neu sind auch Hygiene-Rollcontainer, die als flexible Wasch- und Desinfektionsstationen konzipiert sind. Sie sind mit integrierten Waschbecken, Spendern für Seife, Desinfektionsmittel und Trockentücher sowie Müllvorrichtungen ausgestattet. www.steigtechnik.de

15. April

  • Beratungsstunde Baurecht in der Corona-Krise: Am 22. April startet um 14.30 Uhr unsere kostenfreie Beratungsrunde zu allen baurechtlichen Aspekten in der aktuellen Corona-Situation. Dr. Andreas Lassmann, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, beantwortet ihre Fragen. Weitere Informationen

  • Wenn Schutzmasken knapp werden: Die Nachfrage nach Schutzmasken steigt. Dies gilt vor allem für die Beschäftigten in der Bauwirtschaft. Lieferengpässe erschweren jedoch die Beschaffung aller Arten von Schutzmasken und lassen Unternehmen nach Alternativen suchen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) informiert, welche Masken wie schützen und was bei der Nutzung von Alternativen zu beachten ist. Weitere Informationen

  • Sprint Sanierung setzt auf Kaltnebel im Kampf gegen das Corona-Virus: Die Sprint-Sanierung GmbH setzt in der Bekämpfung des Corona-Virus auf die Kaltvernebelung mit Wasserstoffperoxid. Dieses Verfahren wird vom Robert-Koch-Institut in einer Liste mit Methoden geführt, mit denen Räume und Oberflächen wirksam desinfiziert werden können. Das Kaltnebelverfahren wird gegen Kontaminationen mit Viren, Bakterien und Schimmelpilzen eingesetzt. Die Anwendung bedarf aber einiger grundlegender Kenntnisse. Wie es genau funktioniert, zeigt Sprint in einem neuen Video. www.sprint.de

  • Schüco Polymer Technologies informiert mit einer virtuellen Ausstellungstour über Produktinnovationen und Online-Tools: Erstmalig sollten diese Neuheiten auf der nun abgesagten Fensterbau Frontale in Nürnberg präsentiert werden. Nun visualisiert ein Webspecial zukunftsweisende Fenster, Haustüren und Schiebetüren aus Kunststoff. Als wäre man live vor Ort, lässt sich der ursprünglich konzipierte Messestand mit seinen Exponaten in Form einer 360-Grad-Ausstellungstour entdecken. Integrierte Videos, detaillierte Produktbeschreibungen sowie Milieudarstellungen und Profilschnitte gestalten den Messerundgang. www.schueco.com

14. April

  • Fensterbau/Frontale und Holz-Handwerk 2020 abgesagt: Die Nürnberg-Messe hat heute das Messeduo Fensterbau/Frontale und Holz-Handwerk 2020 abgesagt. Diese Entscheidung hatte sich abgezeichnet: Bereits vor der Terminverschiebung von März auf Juni aufgrund des sich ausbreitenden Corona-Virus hatten viele Aussteller ihre Teilnahme abgesagt. Für den Juni-Termin zogen weitere Aussteller ihre Zusage zurück. Die Messe soll nun erst 2022 wieder stattfinden. www.frontale.de

  • Schrittweise in die gesellschaftliche Normalität zurückkehren? Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur Covid-19-Pandemie veröffentlicht. Das Papier „Coronavirus-Pandemie ‒ Die Krise nachhaltig überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt Strategien, die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität beitragen können. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete das Leopoldina-Gutachten als sehr wichtig, um Entscheidungen zur Lockerung des geltenden Shutdowns zu treffen. Die Leopoldina-Stellungnahme finden Sie hier.

  • Mitarbeitern und Partnerfirmen aus europäischen Nachbarländern Zugang zu deutschen Baustellen gewähren: Die Deutsche Bauindustrie mahnt Regelungen für Partnerfirmen und Mitarbeiter aus den europäischen Nachbarländern an, um einen Baustellenstopp zu verhindern. Es sollte für die deutsche Bauwirtschaft schnellstmöglich eine der Saisonarbeiterregelung vergleichbare Lösung gefunden werden, sagte Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen. Bauindustrie-Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel versicherte, dass man in der Lage sei, alle notwendigen Vorgaben des Infektionsschutzes auf den Baustellen zu erfüllen. www.bauindustrie.de

  • MC Bauchemie spendet Desinfektionsmittel: Die MC Bauchemie hat 100 Fünf-Liter-Gebinde Desinfektionsmittel an Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler übergeben, um sie an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Seniorenheime in Bottrop zu verteilen. Die Spendenaktion geht auf eine Initiative der Mitarbeiter zurück. www.mc-bauchemie.de

  • Schöck Bauteile verlegt Veranstaltungs- und Weiterbildungsangebot in die digitale Welt: DBauphysiker, Tragwerksplaner und Architekten können sich zu drei Webinaren anmelden. Eine E-Learning-Plattform befindet sich im Aufbau. Themen sind zum Beispiel Trittschallschutz bei Balkonen und Laubengängen (DIN 4109), die neue Nachweisführung von massiven Treppen nach DIN 4109-2 sowie Wärmeschutz und Anforderungen der DIN 4108 Beiblatt 2 bei Attika und Brüstung. www.schoeck.de

  • Auch Europäische Bildungsstätte für Lehmbau musste geplante Kurse und Veranstaltungen absagen: Die Einrichtung hofft aber das Kursprogramm bald wieder aufnehmen können. Das geplante Jahresprogramm findet sich unter www.lernpunktlehm.de. Es gibt Kurse zu Lehmbau, Lehmputzen, Stampflehm, Tadelakt, Bauen mit Kalk, Kalkböden und Reetdachdeckung.

9. April

  • NRW stoppt wegen Betrugs Zahlung der Corona-Soforthilfe: Die Zahlung der NRW-Soforthilfe 2020 für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe wird vorerst gestoppt. Das entschied das Wirtschaftsministerium (MWIDE) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt. Nach ersten Hinweisen auf Fake-Webseiten, die in Suchergebnissen prominent platziert waren, hatte das MWIDE am 7. April Strafanzeige wegen Betrugs erstattet. Das LKA hatte daraufhin mit der Zentral- und Ansprechstelle für Cyberkriminalität die Ermittlungen aufgenommen und das Ministerium gestern Abend über erste Ergebnisse informiert. Demnach haben Betreiber mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt. Daraufhin hatte das Land die Bezirksregierungen angewiesen, die weitere Auszahlung der Gelder auszusetzen.
    Kleinunternehmer und Selbstständige können aber weiterhin die NRW-Soforthilfe beantragen. Cyberexperten von Wirtschaftsministerium und LKA raten dringend, dafür ausschließlich die offizielle Internetseite zu nutzen: soforthilfe-corona.nrw.de.

  • ZDH fasst Corona-Themen in FAQ-Liste zusammen: Einen kurz gefassten, aber informativen Überblick bietet die FAQs des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Antworten auf Fragen unter anderem zu Liquidität, Kurzarbeitergeld, Selbstständige, Steuern, Soziale Sicherung, Ausbildung, Aufstiegs-BAFöG, Betriebsschließungen, Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Gewerbeförderung und Fachkräfte, Leistungsausfälle, Außenhandel und Mobilität finden Sie hier.

  • Tipps zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen stellt die BG Bau jetzt in elf Sprachen bereit: Neben Hinweisen auf Englisch, Französisch, Kroatisch und Ungarisch stellt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft seit gestern auch Informationen auf Polnisch, Russisch, Türkisch, Rumänisch, Tschechisch, Portugiesisch und Bulgarisch zur Verfügung. Sie hat diese und weitere Hinweise auf einem Plakat zusammengefasst und die Tipps mit Piktogrammen verdeutlicht. Das Plakat kann bei der BG Bau in elf verschiedenen Sprachen bestellt oder auf der Website der Berufsgenossenschaft heruntergeladen werden.

  • Vernetzt Digital bringt kleine Betriebe der Bauwirtschaft im Rahmen einer branchenweite Hilfsaktion online: Die Initiative Vernetzt Digital stellt ab sofort Handwerks- und Fachhändlerbetrieben umfassende Digitalisierungsmaßnahmen für ihre Kundenkommunikation kostenfrei zur Verfügung. Initial unterstützt wird die Hilfsaktion von etablierten Partnern der Bauwirtschaft. Weitere Unternehmen aus der Branche sind aufgerufen, sich ebenfalls zu beteiligen.
    Die durch das Coronavirus bedingten Einschränkungen machen deutlich: Wer online nicht präsent ist, verliert den Kontakt zu seinen Kunden. Dabei ist die Website die wichtigste Schnittstelle. Hier setzt die Initiative an und stattet Handwerks- und Fachhändlerbetriebe mit bis zu 25 Mitarbeitern kostenfrei mit einem digitalen Auftritt aus. In nur 48 Stunden werden alle relevanten Informationen und Funktionen auf der Website eingebunden, passende Inhalte und Online-Marketing mitgeliefert sowie die technische Infrastruktur bereitgestellt. So entsteht ein Hub, mit dem kleine Betriebe auch in Zeiten von Corona digital gut aufgestellt sind. Das kostenfreie Angebot gilt vorerst für die ersten 1.000 Betriebe und ist bis zum 31.12.2020 gültig.
    Die Hilfsaktion wird in Kooperation mit einem starken Partnernetzwerk aus der Bauwirtschaft gestartet und ausgebaut. Die Würth-Gruppe, Strabag, ZEG Zentraleinkauf Holz + Kunststoff, Kann Baustoffwerke, Rathscheck Schiefer und Dach-Systeme, Prüm-Türenwerk und Garant Türen u. Zargen sowie Wertbau zählen bereits zu den Unterstützern.
    Ausführliche Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

8. April

  • Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, spricht in einem Interview über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Architekturbüros in Nordrhein-Westfalen: „Grundsätzlich darf weitergeplant und gebaut werden. Die Architekturbüros im Lande sind bei der Arbeit und stehen bereit, auch in dieser Krisensituation weiter zu planen. Wichtig ist, dass Auftraggeber jetzt in die Planung von Projekten investieren, damit möglichst bruchlos weitergebaut werden kann.“ Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.

  • Metabo liefert beim Händler bestellte Maschinen oder Zubehöre kostenlos direkt an Endkunden: Der Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller hilft angesichts der Corona-Pandemie seinen LiHD-Partnern im Handel mit einem neuen Angebot: Online oder per Telefon beim Händler bestellte Maschinen oder Zubehöre werden kostenlos direkt an die Endkunden geliefert. www.metabo.com

  • Rehau lädt zur digitalen Messeschau ein: Der Anbieter von Fensterlösungen will seine Neuheiten auch ohne Messeteilnahme einem größeren Publikum in einer digitalen Messeshow präsentieren. Der Besucher kann deren Inhalte entweder selbst erkunden oder mit seinem zuständigen Außendienstmitarbeiter einen persönlichen Termin für eine Tour vereinbaren. Unter www.rehau.de/fensterbau2020 soll die Messeschau in Kürze zur Verfügung stehen.

  • Mannheimer Corona-Studie veröffentlicht neuen Bericht: Seit dem 20. März untersuchen Mannheimer Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in ihrer tagesaktuellen Corona-Studie, wie die aktuelle Krise das Leben der Menschen in Deutschland beeinflusst. Die Erhebungen vom 20. März bis 2. April zeigen, dass nur circa 25 Prozent der Menschen den wirtschaftlichen Schaden, der durch die Maßnahmen verursacht wird, als höher einschätzt als den gesellschaftlichen Nutzen. Die Sorge der Bürgerinnen und Bürger vor chaotischen Verhältnissen, verursacht durch eine unkontrollierbare Ausbreitung der Krankheit ist somit größer, als die Sorge vor einer wirtschaftlichen Rezession. Die Ergebnisse zeigen auch, dass eine überwältigende Mehrheit der Deutschen die Schließung öffentlicher Einrichtungen wie Universitäten, Schulen und Kindergärten und die Schließung der Landesgrenzen für Reisende weiterhin für angemessen hält. Eine allgemeine Ausgangssperre wird allerdings kritischer bewertet.
    Wie bereits im ersten Bericht der Studie deutlich wurde, verzichtete die Mehrheit der Deutschen auch in der vergangenen Woche komplett auf private Kontakte außerhalb des eigenen Haushaltes – mit zunehmender Tendenz. Mittlerweile geben 90 Prozent an, maximal einmal in der vergangenen Woche privat Kontakt zu Freunden, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen gehabt zu haben. Im Verlauf der beiden Wochen ist deutlich zu erkennen, dass die Häufigkeit privater sozialer Kontakte stets abnimmt.
    Fraglich ist, wie lange die breite Zustimmung zu den teils drastischen Maßnahmen in der Bevölkerung anhält. www.uni-mannheim.de/gip/corona-studie

  • Schadendienst24 bietet für stark frequentierte Einrichtungen ein neuartiges, wasserbasiertes Desinfektionsmittel an: Die SD24-Betriebe sind als Sanierer von Wasserschäden auf die Beseitigung der mit Wasserschäden verbundenen virologischen, bakteriellen und mykologischen Verunreinigungen spezialisiert. Das Mittel „Treox Industry“ findet ansonsten nur in Großbetrieben Einsatz. Die für die Haut- und Handdesinfektion behördlich zugelassene Rezeptur ist nach Angaben des Herstellers wirkungsvoller und schonender als die für Notfälle geltende Rezeptur der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es eignet sich beispielsweise für den Einsatz in Supermärkten und kleineren Lebensmittelgeschäften, Behörden, Gesundheitseinrichtungen oder Notdiensten. Der Wirkstoff ist frei von Lösungsmitteln und ohne Zusatz von Chlor und wird für Hände und Haut, aber auch für Oberflächen eingesetzt. www.schadendienst24.de

7. April

  • Experten-Rat zu Corona – live als Webinar und speziell für das Bauhandwerk: Am kommenden Dienstag, den 14. April startet um 13 Uhr unsere 60-minütige, kostenfreie Beratungsrunde zu arbeitsmedizinischen Aspekten aufgrund der aktuellen Corona-Situation! Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) hat umfangreiche Beitrags- und Zahlungserleichterungen für ihre Mitgliedsbetriebe aus der Bauwirtschaft und den baunahen Dienstleistungen beschlossen: Damit sollen Unternehmen vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie finanziell unterstützt werden. Konkret heißt das: Der BG-Beitrag für das Jahr 2019 sinkt. Beim BG-Vorschuss 2020 sind weitere Entlastungen beschlossen. Unternehmen erhalten kurzfristig finanziellen Aufschub und bei Bedarf ist weiterhin eine Stundung möglich. Genauere Informationen hierzu finden Sie hier.

  • Anmeldung für Aachener Bausachverständigentage als Online-Tagung ist jetzt möglich: Das AI Bau wird die Aachener Bausachverständigentage am 27./28. April 2020 als webbasierte Tagung durchführen. Zur Tagung sind die Referenten vor Ort. Ihre Vorträge werden von einem Kamerateam gefilmt und auf die heimischen Bildschirme der angemeldeten Teilnehmer übertragen. Die Webseite wird im Rahmen der Neuan- oder Ummeldung bekannt gegeben. Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie hier.

  • Skylotec produziert jetzt einfache Atemmasken: Skylotec hat Teile seiner Produktion umgestellt. Die weltweit agierende Marke für Absturzsicherungen mit Stammsitz in Deutschland stellt jetzt einfache Mund-Nasen-Schutzmasken her. Diese sollen helfen, die Verbreitung möglicher Erreger, die sich in Tropfen-Form in der Ausatemluft befinden, zu unterbinden und damit das Übertragungsrisiko von Covid-19 zu reduzieren. Das Familienunternehmen prüft überdies Möglichkeiten, auch Atemschutzmasken zu produzieren. www.skylotec.com

  • Gutex produziert weiter und bleibt erreichbar: Der Produzent ökologischer Dämmstoffe teilt mit, dass die Produktion weiter läuft und er uneingeschränkt lieferfähig ist. Die Mitarbeiter seien wie gewohnt erreichbar und auch für das Management ändere sich nichts. news.gutex.de

  • Caparol stellt jetzt Flächendesinfektionsmittel für Handwerker her: Caparol hat am Standort in Nerchau einen Teil der Farbenproduktion ausgegliedert. Um in der Corona-Krise zu helfen, produziert das Unternehmen nun Flächendesinfektionsmittel, mit dem Handwerker zum Beispiel Werkzeuge, Türklinken, Handläufe oder gemeinsam genutzte Fahrzeuge reinigen können. Dafür wurde innerhalb kürzester Zeit die Rezeptur entwickelt und der Produktionsstandort in Nerchau umgerüstet. www.caparol.de

  • Uzin Utz engagiert sich mit Spende für Helfer: Mit einer Spende engagiert sich der weltweit agierende Hersteller von bauchemischen Systemprodukten in der wohltätigen Initiative „Den Helfern helfen“. Er unterstützt damit die Verpflegung der Corona-Helfer wie Ärzten, Pflegern, Rettungspersonal, Polizei und Feuerwehr in Ulm und der Region mit Lunchpaketen und verpacktem warmem Essen. de.uzin-utz.com


6. April

  • Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) setzen auf digitales Angebot: Per Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales haben die BZB bis mindestens zum 19. April das Bildungsangebot eingestellt. Derzeit sind die BZB sogar wegen Betriebsferien komplett geschlossen (6. Bis 9. April). Anschließend wollen sie das anbieten, was auf digitalem Wege möglich ist: Unter den in diesem Beitrag aufgeführten Kontakt-Adressen sind sie dann wieder erreichbar. Darüber hinaus finden Sie auf der Website ein Statement des BZB-Geschäftsführers Thomas Murauer zur derzeitigen Situation, neue Angebote – beispielsweise die Kolumne „WebTalk“, in der Fragen rund ums Web beantwortet werden, Informationen zum Schaufenster Digitales Bauen in der Corona-Krise einen Beitrag über die Baufirma Antonius Kiwall & Söhne GbR, in dem die Situation des Unternehmens in der Corona-Krise Thema ist und anderes mehr. Informationen wie und wann es weitergeht, sollen sobald möglich ebenfalls auf www.bzb.de veröffentlicht werden.

  • WHKT startet Ideenwerkstatt: Die Coronakrise geht mit einer Vielzahl einschneidender Maßnahmen und Veränderungen einher, darunter Betriebsschließungen, Kontaktverbote, geschlossene Schulen und Universitäten. Zugleich schafft die Krise aber auch vielfältige Bedarfe. Mit einer Ideenwerkstatt will der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) dazu beitragen, gute Ideen und Lösungen, die im Angesicht der Corona-Krise Potenziale für Handwerksunternehmen und -organisationen bieten, öffentlich zu machen. Dabei geht es um Online-Lernangebote, um Kooperationsmodelle, den Aufbau von Netzwerken, um pragmatische Lösungen zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen und um vieles mehr. Außerdem will der WHKT mit Hilfe seines Netzwerks dabei helfen, geeignete Ideen weiterzuentwickeln. Wenn Sie eine Idee, ein Angebot, oder einen Bedarf haben, können Sie sich per Mail an den WHKT wenden: ideen@whkt.de. Weitere Information soll es bald unter www.whkt.de geben.

  • Remmers und Berentzen kooperieren bei der Produktion von Desinfektionsmitteln: Die Remmers Gruppe und die Berentzen-Gruppe haben eine Kooperation beschlossen, um Desinfektionsmittel für Krankenhäuser, Rettungsdienste und andere medizinische Einrichtungen herstellen zu können. Der Spirituosenhersteller Berentzen hat dem Bauchemie-Hersteller dazu in dieser Woche insgesamt 40.000 Liter Ethanol geliefert. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit einem Mittelständler aus unserer Heimatregion sozusagen nachbarschaftlich umsetzen können“, erklärt Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Die Produktionsstätten beider Unternehmen liegen in der Nähe von Meppen: Berentzen ist in Haselünne, Remmers in Löningen zuhause. „Auf unseren eigenen Produktionslinien ist eine industrielle Fertigung von Desinfektionsmitteln nicht möglich“, so Schwegmann weiter, „weil die Anlagen nicht explosionsgeschützt sind und sich auch nicht umrüsten lassen.“ Bei Remmers hingegen verfügen die Anlagen über den entsprechenden Schutz, da dieser für die Herstellung der Produkte des Unternehmens notwendig ist. Die Remmers Gruppe hat bereits vor einigen Wochen mit der Desinfektionsmittelherstellung begonnen. Zuletzt aber war das benötigte Ethanol nicht mehr verfügbar. „Wir haben die Produktionsmöglichkeit aber keine gesicherte Rohstoffverfügbarkeit, während die Berentzen-Gruppe den Rohstoff aber keine diesbezügliche Produktionsmöglichkeit hat. Da lag die Idee nahe, mit der Berentzen-Gruppe zu kooperieren“, so Dirk Sieverding, Vorstandsvorsitzender der Remmers Gruppe AG.


3. April

  • Bauindustrie erwartet keinen deutlichen Nachfragerückgang: Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) geht davon aus, dass die Gefahr für die deutsche Baukonjunktur im laufenden Jahr vermutlich nicht in einem deutlichen Nachfragerückgang besteht. Das Risiko besteht eher darin, dass die Produktion durch Probleme bei den Baustoff- und Baumaterialzulieferern, durch Erkrankungen in den Baubelegschaften oder durch behördliche Maßnahmen gebremst wird. Eine Übersicht über die Ergebnisse einer Blitzumfrage des HDB sowie des DIHK finden Sie hier.

  • Fein spendet Atemschutzmasken an Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd: Fein Elektrowerkzeuge spendet 2.500 Atemschutzmasken und 1.800 Schutzhandschuhe an das Stauferklinikum in Schwäbisch Gmünd. Die 2.500 Atemschutzmasken in der Schutzklasse FFP3 und die 1.800 Schutzhandschuhe stammen aus den Beständen des Elektrowerkzeugherstellers. Mit dieser Spende kann die Stauferklinik rund einen Monat lang arbeiten. Die vollständige Pressemeldung können Sie hier nachlesen. www.fein.de

  • Testo unterstützt digital: Testo bietet seinen Kunden weiterhin auf allen digitalen Kanälen Unterstützung an, damit diese ihre Messaufgabe meistern, ein optimales Raumklima schaffen und Hygienestandards einhalten können. Die Ansprechpartner nutzen hierfür verschiedene Online-Services: virtuelle Beratung über Microsoft-Teams, virtuelle Produkt-Einweisung, interaktive Live-Präsentationen, Live-Webinare und aufgezeichnete Webinare sowie den Online-Shop. www.testo.de

2. April

  • RM Exklusiv-Button Ingenieurbüros arbeiten noch bestehende Aufträge ab: B+B sprach mit Dr.-Ing. Ralf Ruhnau, Präsident der Baukammer Berlin, über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Ingenieurbüros. Wie er die aktuelle Lage einschätzt, wie sich die Ingenieurbüros auf mögliche Entwicklungen vorbereiten und wie Politik und Verwaltungen helfen können, lesen Sie hier.

  • Das Hilfspaket kompakt: Der Bundestag hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, um Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen. Michael Richards, Geschäftsführer von Creditsafe Deutschland, hat die wichtigsten Hilfsmaßnahmen in diesem Beitrag zusammengefasst.

  • BG BAU unterstützt bei Maßnahmen zum Atemschutz: Durch den explosionsartig gestiegenen Bedarf an Atemschutzmasken kommt es zu Engpässen bei der Lieferung – insbesondere beim Standard FFP2 und FFP3. Doch es gibt Alternativen. Welche und wie Sie die BG BAU bei der Beschaffung dieser Alternativen unterstützen kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

  • Ingenieurunternehmen zeigen sich krisenfest: Auch wenn mittlerweile alle Ingenieur- und Architekturbüros bei einzelnen Aufträgen Störungen melden, nimmt erst ein Drittel der Unternehmen Kurzarbeitergeld, Steuerstundung oder Soforthilfen in Anspruch. Zwei Drittel der Unternehmen gehen davon aus, dass sie die Krise überstehen können, ohne Hilfen zu beantragen. Das geht aus einer Umfrage des Verbands Beratender Ingenieure (VBI) hervor. Voraussetzung ist eine verlässliche Fortführung der Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Insbesondere öffentliche Auftraggeber müssen die Handlungsfähigkeit der Behörden sicherstellen, um Genehmigungen, Vergaben, pünktliche Zahlungen und eine Fortführung der Baustellen zu gewährleisten. Doch genau hier mangelt es zunehmend. Immer häufiger werden Rechnungen nicht fristgerecht beglichen, Bauabläufe verzögert und notwendige Entscheidungen nicht getroffen. Bei 33 Prozent der Unternehmen sind bis zu 30 Prozent der laufenden Projekte bereits deutlich beeinträchtigt, bei elf Prozent der Unternehmen ist es bereits die Hälfte ihrer Projekte. Neun Prozent der Unternehmen befürchten, dass sie trotz Hilfen nur wenige Wochen überleben können.
    An der Umfrage nahmen 140 Ingenieurunternehmen teil. Davon haben 37 Prozent weniger als 10 Mitarbeiter, ebenfalls 37 Prozent 10 bis 50 Mitarbeiter und 26 Prozent mehr als 50 Mitarbeiter. www.vbi.de


1. April

  • Bauindustrie fordert bundesweit einheitliches Vorgehen der Behörden bei Hygieneanforderungen: Am 23. März hat die Berufsgenossenschaft Bau (kurz BG Bau) die bundesweiten Hinweise zum Schutz auf Baustellen veröffentlicht. Darin werde aus Sicht der Deutschen Bauindustrie Notwendiges mit den aufgrund der örtlichen Gegebenheiten Machbaren auf eine praxisnahe, hilfreiche und konstruktive Weise zum Ausgleich gebracht, erläutert Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, und ergänzt: „Nun werden teilweise zusätzliche landesspezifische Hinweise seitens der zuständigen Behörden veröffentlicht. Hier bitten wir dringend um wohlwollende Prüfung, ob diese von der BG Bau verfassten bundesweiten Hinweise nicht auch für Baustellen in allen Bundesländern angemessen sind. Unterschiedliche Anforderungen würden für Bauherren und nicht nur für kleine und mittelständische Bauunternehmen, zu erheblichen Schwierigkeiten führen. www.bauindustrie.de

  • Neues oberflächenaktives Desinfektionsmittel wirkt auch gegen Coronavirus: BC Restoration Products hat ein neues sporizides Desinfektionsmittel mit viruzider Wirkung in wässriger Lösung auf den Markt gebracht. Dessen Wirksamkeit gegen das Corona Virus wurde in einem akkreditierten Labor nachgewiesen. Es handelt sich nach Angaben des Herstellers bei diesem Desinfektionsmittel nicht um ein herkömmlich hergestelltes Natriumhypochlorit aus einer Membranzelle oder Diaphragmazelle, sondern einen neuen Wirkstoffkomplex aus hypochloriger Säure. Die viruzide Wirkung ist mit einer Minute bestätigt, vollumfänglich wirkt das Produkt mit einer Einwirkzeit von fünf Minuten. Mit Dermatest wird außerdem eine sehr gute Hautverträglichkeit bestätigt. Die Wirkstoffkomplexe sollen sich auch gut zur Verneblung eignen, zum Beispiel, um Gerüche zu beseitigen und Schimmel zu bekämpfen. Neben der Oberflächendesinfektion könnte das Produkt daher möglicherweise auch eine Lösung bei aerogenen Infektionen durch Klima- und Lüftungsanlagen bieten. Tests dazu laufen aktuell. www.bc-rp.de

31. März

  • Kemper System produziert jetzt auch Desinfektionsmittel: Auch der Vellmarer Hersteller von Beschichtungssystemen und Abdichtungen auf Basis von Flüssigkunststoffen, Kemper System, stellt in der aktuellen Situation Desinfektionsmittel für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. kemperol.kemper-system.de

  • Tarifvertragsparteien rufen gemeinsam dazu auf, Abstand zu halten: Die drei Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft, der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, appellieren in einem gemeinsamen Aufruf an alle Baubetriebe und Bauarbeitnehmer*innen, Abstand zu halten. „Die Gesundheit der Bauleute steht an oberster Stelle. Dabei sind alle gefordert: die Arbeitnehmer, die Arbeitgeber, die Bauleiter und Poliere auf den Baustellen, die Betriebsräte, Verbandsvertreter und Gewerkschaftssekretäre vor Ort. Wir alle leben vom Bau und müssen mit gutem Beispiel vorangehen!“, hießt es in dem gemeinsamen Aufruf
    Des weiteren listet er auf, wie Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen auf Baustellen eingehalten bzw. umgesetzt werden können. Dazu gehören die Gestaltung der Pausen, die Fahrten von und zur Baustelle genauso wie die Versorgung der Baustellen mit fließend Wasser und Seife.

  • Über 5.000 Beratungsgespräche seit Start der Soforthilfe – allein in den Handwerkskammern in NRW: Am Freitag ist die NRW-Soforthilfe 2020 für Betriebe angelaufen, die durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich in Not geraten sind. Die Handwerkskammern haben deshalb zusätzlich Hotlines eingerichtet und allein von Freitag bis Montag über 5.000 Anfragen von Betrieben und Handwerker*innen rund um die Soforthilfe beantwortet. Wichtigste Fragen und Hinweise dabei waren: Risiken der Beantragung, technische Fragestellungen zum Online-Formular, Fristen der Auszahlung, Formalitäten der Auszahlung, Betriebsgründungen aus Januar 2020 mit Unterstützungsbedarf. Zudem wurden Fragen rund um Kurzarbeitergeld, Auftragsstornierungen, Ausbildungsverhältnisse sowie arbeitsrechtliche Themen an die Kammerexperten gestellt.
    Handwerksbetriebe, die sich in der Krise an ihre Handwerkskammer wenden möchten, erhalten die Kontaktinformationen und erweiterten Beratungszeiten auf den jeweiligen Internetseiten der Kammern. Hier steht gleichfalls ein Video zur Verfügung, das Schritt für Schritt die Online-Antragsstellung der NRW-Soforthilfe 2020 erklärt.
    Das Antragsverfahren für das Soforthilfe-Programm wird in NRW online über die Bezirksregierungen abgewickelt: soforthilfe-corona.nrw.de. Am ersten Wochenende sind bis Montag 12 Uhr 210.000 Anträge eingegangen. Davon haben bereits 150.000 Kleinunternehmer, Freiberufler und Solo-Selbstständige ihre Bewilligung erhalten. Damit es bei der Antragsbearbeitung durch die Bezirksregierungen im weiteren Verlauf nicht zu Bewilligungsstaus kommt, bittet der Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT), Matthias Heidmeier, die Betriebe im ersten Schritt möglichst denjenigen den Vortritt bei der Antragsstellung zu lassen, die sich in einer akuten finanziellen Notlage befinden. Denn eine Beantragung ist noch bis zum 31. Mai möglich.


  • AMD der BG Bau unterstützt BG-Kliniken: Der Arbeitsmedizinische Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (AMD der BG Bau) unterstützt angesichts der Coronavirus-Pandemie die BG-Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung, aber auch örtliche Gesundheitsämter oder Katastrophendienste wie das THW mit medizinischem Fachpersonal und Freiwilligen aus der Belegschaft. Damit soll möglichen Engpässe bei der Versorgung von Covid-19-Patienten entgegengewirkt und die Versorgungskapazität aufgestockt werden. „Wir wollen neben unserem täglichen Beratungsgeschäft für Unternehmen und Versicherte der Baubranche die BG-Kliniken bei der Bewältigung dieser Situation unterstützen und stellen unser medizinisches Fachpersonal frei und den Kliniken an die Seite“, sagt Dr. Anette Wahl-Wachendorf, ärztliche Direktorin des AMD der BG Bau, „aber auch Kolleginnen und Kollegen, die den Gesundheitsämtern bei der Testung auf SARS CoV 2 helfen wollen, haben unsere volle Unterstützung.“ Um für die Arbeit an BG-Kliniken freigestellt zu werden, reiche ein formloser Antrag an die Geschäftsführung des AMD. Der AMD weist darauf hin, dass Leistungen wie die Arbeitsmedizinische Vorsorge nach ArbMedVV weiterhin stattfinden – vorrangig telefonisch. Auch der Schutz vor natürlicher UV-Strahlung steht aktuell im Fokus der Beratungen. www.amd.bgbau.de

  • SBM Summit wird verlegt: Die Messe Karlsruhe hat sich dazu entschlossen, den SBM Summit (Sustainable Building Materials) in das späte Frühjahr 2021 zu verlegen. Der erste Fachkongress mit begleitender Ausstellung für nachhaltige und ökologische Materialien zur Konstruktion und zum Ausbau von Gebäuden sollte eigentlich vom 18. bis 19. Juni 2020 stattfinden. In den vergangenen Wochen erreichten die Messe Karlsruhe jedoch vermehrt Anfragen von besorgten Ausstellern und Besuchern, die aufgrund der Corona-Pandemie zum Schutz ihrer Gesundheit von einer Teilnahme im Juni 2020 absehen wollten. Was es mit dem SBM Summit auf sich hat, erfahren Sie hier.

  • Behinderungsanzeigen nach § 6 Abs. 1 VOB/B nicht vergessen: Wenn Baustellen wegen Quarantäne-Maßnahmen nicht mehr betreten werden können oder ein Auftragnehmer aufgrund zahlreicher Corona-Fälle in seinem Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, sollte er unbedingt eine schriftliche Behinderungsanzeige stellen. Warum das so ist und was dabei zu beachten ist, wird in diesem Artikel erklärt.


30. März

  • Zehn Steuerberater-Tipps: Die aktuelle Krise bringt viele Unternehmen in eine finanzielle Schieflage, die zuweilen sogar ihre Existenz gefährdet. Auf der Website von Fliesen und Platten finden Sie zehn Tipps von Steuerberater Karsten Freyer, Freinsheim bei Ludwigshafen, wie Sie eine solche Entwicklung vermeiden.

  • Wird die Baubranche nach der Corona-Krise zum Konjunkturmotor? Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM), Dr. Hannes Zapf, und Geschäftsführer Dr. Ronald Rast erläutern warum die Mauerwerksbranche bislang keine wirtschaftlichen Einbußen zu verzeichnen hat und warum man in Zukunft stärker auf die regionale Wirtschaft setzen sollte. Hier finden Sie das komplette Interview.

  • Schulden bleiben Schulden: Für viele Unternehmen – vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Ingenieurbüro, vom Architekten bis zum Großhandelsunternehmen – stellt sich in der Corona-Krise die Frage, wie man mit offenen Forderungen umgehen soll. In diesem Interview erklärt der Geschäftsführer der Bremer Inkasso GmbH, Bernd Drumann, warum Gläubiger ihre Ansprüche rechtzeitig stellen sollten.


27. März

  • Bund Deutscher Baumeister (BDB) begrüßt Maßnahmenpaket des Bundestags: Kleine und mittlere Architektur- und Ingenieurbüros seien von der Corona-Krise besonders hart betroffen. Nötig sei jetzt die rasche und unbürokratische Bearbeitung von Kredit- und Soforthilfeanträgen, die schnelle Zahlung von Honorarrechnungen – gerade von der öffentlichen Hand – und mittelfristig ein Baukonjunkturprogramm, um die liegengebliebenen Aufgaben nachzuholen. Hier lesen Sie die komplette Stellungnahme des BdB.

  • Dauer der Einschränkungen entscheidend: Für die mittelständischen Unternehmen ist es von entscheidender Bedeutung, wie lange die Einschränkungen des Wirtschaftslebend aufrechterhalten werden (müssen). Prof. Dr. Friederike Welter vom Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn/Universität Siegen geht davon aus, dass bei den „meisten mittelständischen Unternehmen eine kurzfristige Krise nicht unbedingt gleich zur Liquidation führen dürfte“. Aber: „Anders könnte sich das für Kleinstunternehmen und Wirtschaftszweige ohne digitalisierbare Dienstleistungen oder Vermarktungswege wie in der Kultur-, Unterhaltungs- und Freizeitwirtschaft, im Tourismus- und Gaststättengewerbe darstellen. In diesen Bereichen lassen sich die ausgefallenen Umsätze nach Abflauen der Krise nicht nachholen.“ Wie Welter die derzeitige Situation sieht und was das IfM darüber hinaus empfiehlt, lesen erfahren Sie auf der Website von „Bauen mit Holz“.

  • Universität Mannheim startet Studie zu Veränderungen des Arbeitsalltags durch Corona: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bringen vielfältige Veränderungen des Arbeitsalltags mit sich. Einige Arbeitnehmer aber auch Unternehmen als Ganzes sind mit neuen Aufgaben konfrontiert, manche Betriebe müssen ihr operatives Geschäft mit einer reduzierten Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufrechterhalten. Andere arbeiten im häufig ungewohnten Home Office oder wurden freigestellt. Auch die Frage der Kinderbetreuung stellt sich für viele immer wieder aufs Neue. Prof. Dr. Sabine Sonnentag vom Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Mannheim leitet die Studie. Sie richtet sich an alle Berufsgruppen, da sie ein möglichst breites Berufsspektrum abdecken soll. Mitmachen kann man hier.

  • Bauwirtschaft begrüßt Aufrechterhaltung der Baumaßnahmen: Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), hat den Erlassdes Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) über die Fortführung der Baumaßnahmen im Hochbau, Straßenbau und Wasserbau gelobt. Die Weiterführung und Neuausschreibung von Infrastrukturbaustellen sei eine wesentliche Stütze der Binnenwirtschaft, die es aufrechtzuerhalten gelte. Die vollständige Reaktion finden Sie auf der Website des ZDB.


26. März

  • RM Exklusiv-Button Krisenfestes Handwerksgeschäft: B+B hat mit Jürgen Jahn gesprochen, dem Bereichsleiter Personalmanagement in der Remmers-Gruppe, Löningen. Er erklärt, wie sich die Corona-Pandemie auf die Nachfrage auswirkt und wie im Unternehmen die Arbeitsabläufe umstrukturiert wurden, um die Ansteckungsgefahr mit dem Sars-CoV-2-Virus so gering wie möglich zu halten. Hier geht’s zum Interview.

  • Deutsche Bauchemie ist lieferfähig: Die Mitgliedsunternehmen der Deutschen Bauchemie können ihre Kunden aktuell ohne Einschränkungen mit den notwendigen Produkten und Systemen versorgen. Damit ist eine wesentliche Grundvoraussetzung erfüllt, um den Betrieb der wichtigsten Baustellen vollumfänglich sicherzustellen. „Wir sind derzeit mit der Politik und allen relevanten Verbänden der Bauindustrie und des Bauhandwerks im Gespräch“, erläutert Hauptgeschäftsführer Norbert Schröter, „mit dem Ziel, insbesondere die zentralen Infrastruktur-Bauprojekte ohne wesentliche Einschnitte weiterführen zu können.“ Das gilt in erster Linie für Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen mit direktem Bezug zur Corona-Pandemie, also bei Krankenhäusern, weiteren Notfalleinrichtungen, der Energie-, Strom- und Wasserversorgung. Deswegen müsse alles getan werden, dass diese Baustellen grundsätzlich geöffnet und personell ausreichend besetzt blieben, heißt es in der Stellungnahme des Verbandes. Gleichzeitig habe der Gesundheitsschutz hohe Priorität, die durch das Corona Virus erforderlichen Verhaltensmaßregeln müssten eingehalten werden. „Als Deutsche Bauchemie unterstützen wir nachdrücklich die Bestrebungen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, die bei den zuständigen Ministern Seehofer und Scheuer eindringlich darum gebeten haben, auf Baustellenschließungen zu verzichten und parallel einen Schutzschirm für die Bauwirtschaft einzurichten, aus dem Kosten für virusbedingte Verzögerungen bezahlt werden können“, erklärt Norbert Schröter. Die vollständige Pressemeldung der Deutschen Bauchemie finden Sie hier

  • Können Lüftungs- und Klimaanlagen während der Covid-19-Pandemie weiter betrieben werden? Nach aktuellem Kenntnisstand werden Corona-Viren durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Eine Übertragung von Corona-Viren über Lüftungs- bzw. Klimaanlagen kann deshalb nahezu ausgeschlossen werden. Über die Außenluft- und Zuluftleitungen können aufgrund der eingebauten Filter keine Tröpfchen, die das Corona-Virus enthalten könnten, in die Räume eingetragen werden. Darauf weisen der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e. V., der FGK – Fachverband Gebäude-Klima e. V. und der RLT-Herstellerverband – Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte e. V. hin. Sie haben jetzt auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes die gemeinsame Empfehlung „Betrieb Raumlufttechnischer Anlagen unter den Randbedingungen der aktuellen Covid-19-Pandemie“ erarbeitet. Grundsätzlich wird empfohlen, Räume mit einem möglichst hohen Außenluftanteil zu lüften. Daher ergeben sich u. a. folgende Empfehlungen für den Betrieb der Lüftungs- bzw. Klimaanlagen:
    – RLT-Anlagen mit Außenluft nicht abschalten; Außenluftvolumenströme nicht reduzieren, sondern möglichst erhöhen.
    – Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile reduzieren.
    – Betriebszeiten der Anlagen gegebenenfalls vor und nach der regulären Nutzungszeit verlängern.
    – Überströmung zwischen verschiedenen Nutzungseinheiten nach Möglichkeit minimieren.
    – Wenn möglich Filter mit höherem Abscheidegrad verwenden.
    – Luftfeuchtigkeit nicht unter 35 % halten, möglichst über 40 %.
    – Wartung der Anlagen sicherstellen und Leckagen minimieren.
    www.btga.de, www.fgk.de

  • Aluprof, einer der führenden Hersteller von Aluminiumsystemen für die Bauwirtschaft, produziert an den vier Standorten des Unternehmens während der Corona-Krise weiter. Produkte des Herstellers bleiben lieferbar. Auch alle weiteren Dienstleistungen stehen Partnern und Kunden unverändert zur Verfügung. Um die Ausbreitung des neuartigen Covid-19-Virus im Unternehmen zu verhindern, wurde eine Reihe von Maßnahmen ergriffen: Zahlreiche Mitarbeiter arbeiten aus dem Homeoffice, um unnötige zwischenmenschliche Kontakte zu vermeiden, Büros sowie Produktionsanlagen werden regelmäßig desinfiziert und Fahrer auf entsprechende Hygienemaßnahmen hingewiesen. Einen Brief des CEO von Aluprof über die Arbeitsweise des Unternehmens in Zeiten des Corona-Virus finden Sie hier

  • Pallman produziert nun auch Desinfektionsmittel: Der zur Uzin-Utz-Gruppe gehörende Würzburger Spezialist für Parkettversiegelungen Pallmann nutzt seine Produktionskapazitäten nun auch zur Herstellung von Desinfektionsmitteln. Neben der Fertigung von klassischen Produkten für den Parkettleger will das Unternehmen als regionaler Anbieter seine Rohstoffe für die rasche Hilfe vor Ort einsetzen. Bereits seit dem letzten Wochenende liefert Pallmann in Abstimmung mit dem Amt für Katastrophenschutz Desinfektionsmittel an die Würzburger Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Hier gibt es weitere Informationen.


  • Corona-Studie mit täglichen Berichten zum Leben im Ausnahmezustand gestartet: Erste Ergebnisse der von der Datenwissenschaftlerin Prof. Annelies Blom von der Universität Mannheim geleiteten Studie zeigen beispielsweise, dass über die Hälfte der Erwerbstätigen derzeit weiterhin vor Ort beim Arbeitnehmer arbeitet, während ein Viertel im Home Office bleibt. In Bezug auf persönliche soziale Kontakte zeigt die Studie eine drastische Verringerung. In der Woche vom 2. bis 8. März, also direkt vor Inkrafttreten der Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Verbreitung, traf sich noch gut drei Viertel der Bevölkerung ein- oder mehrmals pro Woche mit Freunden, Verwandten oder privat mit Arbeitskollegen. Bis heute ist der Anteil derer, die sich in diesem Umfang weiterhin treffen, auf etwa die Hälfte der Bevölkerung zurückgegangen. Die Studie zeigt dabei auch, dass der Rückgang vor allem Personen zu verdanken ist, die ihre persönlichen sozialen Kontakte komplett eingestellt haben. Dabei erfahren viele der in der letzten Woche eingeführten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine überwältigende Unterstützung in der Bevölkerung. Fast einstimmig werden die Schließung öffentlicher Einrichtungen (z. B. Universitäten, Schulen und Kindergärten) und der Landesgrenzen für Reisende für angemessen gehalten. Etwa die Hälfte der Menschen würde außerdem eine allgemeine Ausgangssperre und etwa ein Viertel sogar die Einstellung des Nah- und Fernverkehrs befürworten. Hier finden Sie die täglichen Berichte.

  • Uretek bleibt erreichbar und aktiv: Uretek, ein Unternehmen, das Verfahren zur Baugrundverstärkung plant und ausführt, teilt mit, dass seine Niederlassungen weiterhin trotz verminderter Besetzung täglich unter den bekannten Telefonnummern und via E-Mail von 8.00 bis 17.00 Uhr (freitags bis 16.00 Uhr) erreichbar sind. Kollegen im Home-Office rufen zurück. Ortstermine und Ausführungen finden nach Absprache mit dem Auftraggeber und unter Beachtung des empfohlenen Abstands und der regionalen Vorschriften wie geplant statt. Bei Ausführungsterminen werden die Teams so klein wie nötig zusammengestellt. www.uretek.de


25. März

  • BG Bau hat Handlungshilfen erarbeitet: Die BG Bau hat im Hinblick auf die Gefahren durch das Corona-Virus auf Ihrer Internetseite eine Reihe von Handlungshilfen für das Baugewerbe und das Reinigungsgewerbe sowie eine Kurz-Handlungshilfe zur Erstellung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung für Beschäftigte veröffentlicht. In diesem Rahmen sollten insbesondere folgende baustellenspezifischen Hinweise berücksichtigt werden, um Arbeitsabläufe risikoärmer zu gestalten:
    Die Anreise zur Baustelle sollte, wenn möglich, individuell erfolgen. Falls das nicht geht, muss auf Abstand geachtet werden.
    Die Arbeit auf der Baustelle dürfen nur Beschäftigte aufnehmen, die symptomfrei sind, die also zum Beispiel keinen Husten, verstopfte Nase, Durchfall, Fieber, Schüttelfrost oder Atemprobleme haben.
    Am Arbeitsplatz ist – wie im öffentlichen Raum auch – die generelle Hand- sowie Husten- und Nieshygiene einzuhalten. Auch im Eifer der Arbeitstätigkeit ist besonders darauf zu achten, sich nicht ins Gesicht zu fassen.
    Bezogen auf die Arbeitstätigkeiten sollte schon bei der Personalplanung darauf geachtet werden, dass immer in den gleichen möglichst kleinen Teams gearbeitet wird und keine Durchmischung mit anderen Teams und Beschäftigten anderer Firmen stattfindet.
    In eingesetzten Fahrzeugen sollten sich immer so wenige Leute wie möglich befinden. Die Sitzabstände sind möglichst groß zu halten. Außerdem sollte in den Fahrzeugen gut gelüftet werden, denn in geschlossenen Räumen kann sich die Anzahl der Viren in der Luft bekanntlich stark steigen.
    Bei Gesprächen und fachlichen Abstimmungen – insbesondere mit Personen außerhalb der Arbeitsteams, etwa aus Fremdfirmen oder Auftraggebern – ist auf Abstand zu achten und ein direkter Körperkontakt zu vermeiden. Das gilt ebenso für das sonst übliche Händeschütteln mit Kunden.
    Zudem sind auch in den Arbeitspausen die Abstandsregeln zu beachten. Generell sollte eine zeitliche Regelung getroffen werden, um die Pausen der Arbeitsteams zu entzerren.
    Die Handlungshilfen finden Sie hier

  • Neuer Termin für Holzbauforum gefunden: Das Holzbauforum 2020 wird am 1./2. Oktober 2020 im Forum Adlershof in Berlin stattfinden. Die Fachveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Holzbau – bereit für den Massenmarkt?“ war ursprünglich für den 26./27. März 2020 angesetzt und musste aufgrund der aktuellen Entwicklung um die Ausbreitung des Corona-Virus (COVID-19) verschoben werden. Weitere Informationen zum Holzbauforum sowie die Möglichkeit zur Anmeldung unter www.holzbauforum-online.de

  • Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat sich in einem Schreiben an die Länder für die Fortführung von Baustellen ausgesprochen: Darauf weist der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) hin. In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Baumaßnahmen sollen erst eingestellt werden, wenn behördliche Maßnahmen dazu zwingen (z. B. Betretensverbote) oder aufgrund behördlicher Maßnahmen ein sinnvoller Weiterbetrieb nicht möglich ist (z. B. weil überwiegende Teile der Beschäftigten des Auftragnehmers unter Quarantäne gestellt worden sind). Dies ist eine Frage des Einzelfalls.“
    Auch zu vertragsrechtlichen Fragen äußert sich das BMI: „Die Corona-Pandemie ist grundsätzlich geeignet, den Tatbestand der höheren Gewalt im Sinne von § 6 Abs. 2 Nr. 1 lit. c VOB/B auszulösen. Der bloße Hinweis auf die Corona-Pandemie und eine rein vorsorgliche Arbeitseinstellung erfüllt den Tatbestand der höheren Gewalt aber nicht."  Hier finden Sie das Schreiben im Wortlaut

  • Corona kindgerecht erklärt: Das Corona-Virus und die damit verbundenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen werfen viele Fragen auf, da uns dieses neue Virus in eine noch nie dagewesene Situation geführt hat. „Zeit online“ hat jetzt das „Corona-Kinderlexikon“ veröffentlicht, dass viele Fragen rund um das Virus kindgerecht erklärt: Was ist ein Virus? Warum darf ich meine Freunde nicht sehen? Wann kann ich wieder zur Schule? Die Antworten sind nicht nur für Kinder interessant und lehrreich. Hier geht es zum „Corona-Kinderlexikon“

24. März

  • GRE-DEN-Kongress abgesagt – DEN-Akademie verstärkt mit Online-Seminaren: Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. hat seine Geschäftstätigkeit wie auch sein Seminarangebot angepasst. Der für den 24. April geplante gemeinsame Kongress der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung (GRE) und DEN in Kassel wurde abgesagt. Und die DEN-Akademie stellt ihr Angebot auf Online-Live-Seminare zunächst bis Anfang Mai um. Seminare zu folgenden Themen werden zum Beispiel online angeboten: „Feuchteschutz in der Energieberatung – Grundsätze, Anforderungen, Nachweismethoden (auch) jenseits von Glaser“, „Energetische Bewertung von Wohngebäuden nach DIN V 18599“, „Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Ökobilanzierung in der Praxis der Energieberatung“ und „Alles dicht oder was?! – Luftdichtheitskonzepte erfolgreich erstellen“. Genaue Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

  • Blitzumfrage des VBI bestätigt zurückgehende Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber: Eine Blitzumfrage des Verbands Beratender Ingenieure VBI bestätigt die zurückgehende Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber. So melden 25 Prozent der Unternehmen, dass ihre Rechnungen für bereits erbrachte Leistungen nicht fristgerecht beglichen werden, bei sieben Prozent wird gar nicht gezahlt. Die Begründungen reichen vom Homeoffice der Mitarbeiter bis zu staatlichen Hilfsprogrammen. Dabei beginnt sich auch bei Ingenieur- und Architekturbüros die Auftragslage zu verändern. Kommunen und andere Auftraggeber wollen offenbar die weitere Entwicklung der Coronakrise abwarten, bevor sie neue Aufträge auslösen. So melden 45 Prozent der Büros in der Blitzumfrage bereits einen Auftragsrückgang. Viele von ihnen befürchten außerdem, dass die Lage noch dramatischer werden dürfte. VBI-Präsident Jörg Thiele fordert daher, „eine klare Ansage der politisch Verantwortlichen, dass Rechnungen rasch zu begleichen sind und Projekte unter Einhaltung der angeordneten Schutzmaßnamen weiter geführt werden.“
    An der Online-Umfrage nahmen 105 Ingenieurbüros teil. Davon haben 43 Prozent weniger als 10 Mitarbeiter, 32 Prozent 10 bis 50 Mitarbeiter und 25 Prozent mehr als 50 Mitarbeiter. www.vbi.de

  • Zehn Tipps gegen den Lagerkoller: Prof. Dr. Stephan Mühlig, Inhaber der Professur Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Chemnitz und Leiter der Raucherambulanz Chemnitz sowie der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz (PHA-TUC GmbH), gibt Hinweise, wie man mit Quarantäne oder Ausgangssperre umgehen sollte. Seine Tipps finden Sie hier.

  • Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast, fordert Baustellen nicht zu schließen: Zur Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Zusammenhalts wie des wirtschaftlichen Lebens in Deutschland sei es jetzt existentiell wichtig, neben dem Gesundheitsschutz, die Wirtschaft, wo immer möglich, am Laufen zu halten, sagte Quast. Gerade die Bauwirtschaft sei mit ihrer dezentralen Struktur sehr gut geeignet, zu einer Stabilisierung der Volkswirtschaft beizutragen. Auch wenn einzelne Betriebe oder Baustellen unter Quarantäne gestellt würden, könne in anderen Regionen trotzdem gebaut werden. Dabei helfe die relativ starke Regionalität der Baustoffhersteller zur Versorgung der Baustellen. Auf den Schutz der Mitarbeiter zu achten, gehöre dabei zum Selbstverständnis der im ZDB organisierten mittelständischen Familienbetriebe. Sie und ihre Beschäftigten setzten die Empfehlungen der Berufsgenossenschaft zur Hygiene auf Baustellen sehr sorgfältig um.
    Quast fordert weiter von der öffentlichen Hand, erbrachte Bauleistungen zügig zu bezahlen, sowohl bei Abschlags- als auch Schlussrechnungen. Denn „ohne entsprechende Liquidität können weder Materiallieferungen noch Löhne bezahlt werden. Daher ist es absolut notwendig, eine Störung des Bauablaufs durch den Corona-Virus als ‚höhere Gewalt‘ einzustufen, um entsprechend Bauzeiten verlängern und Zahlungen nicht verweigern zu können“. www.zdb.de

  • Bostik bleibt lieferfähig und erreichbar: Erste Priorität des Bauchemieherstellers ist die Gesundheit und Sicherheit der Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner. Deshalb wurden klare Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien eingeführt. Unter diese Maßnahmen fallen Reisebeschränkungen und das Durchführen größerer Meetings ausschließlich per Videokonferenz oder Skype. Dies bedeutet zwar, dass die Mitarbeiter für einen vorübergehenden Zeitraum die Kunden weniger besuchen werden, aber Außendienst und Anwendungstechnik stehen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Auch der Innendienst ist täglich von 7:00 bis18:30 Uhr erreichbar (Kontaktdaten jeweils unter www.bostik.com/de/Germany/customer-support). Zum jetzigen Zeitpunkt arbeiten alle Anlagen des Herstellers weltweit normal und sind in der Lage, die Kunden zu beliefern. Vorübergehend ausgesetzt wurden jedoch alle Veranstaltungen und Schulungsaktivitäten.

  • Baumit bleibt lieferfähig: Wie der Hersteller von Putzen und Wärmedämm-Verbundsystemen mitteilt, sind seine Werke derzeit von den Auswirkungen der Corona-Krise nicht betroffen. Die weitgehend regionale Lieferantenstruktur und die lokalen Produktionsstandorte tragen dazu bei, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen die Lieferfähigkeit aktuell erhalten zu können.
    Um den Schutz der Mitarbeiter/-innen und Partner sicherzustellen, wird Stück für Stück auf Home Office umgestellt und die Vielzahl der elektronischen Kommunikationswege genutzt. So können Betriebstätigkeit, Prozessketten und ein für die Kunden gleichbleibender Bestellablauf gewährleistet werden. Zusätzlich wurden bauliche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter/-innen und Partner durchgeführt. Durch den Einsatz des Home Office haben die Kunden aus Fachhandwerk, Fachhandel und Planung weiter ihre gewohnten Ansprechpartner.
    Weitere Information unter www.baumit.de/corona

  • In eigener Sache – Wir sind weiter für Sie da! Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen. Deswegen haben wir frühzeitig zu Beginn der Corona-Krise Notfallpläne aufgestellt und Vorkehrungen getroffen, die unsere Belegschaft schützen und gleichzeitig unsere Geschäftsfähigkeit gewährleisten sollen. Wie Sie uns erreichen können, haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengestellt. Wir verfolgen die Entwicklung rund um die Ausbreitung des Corona-Virus sehr genau und beurteilen die Lage täglich neu, um unsere Maßnahmen bei Bedarf anpassen zu können.


23. März

  • Das operative Geschäft in Gang halten: Das ift Rosenheim hat eine Reihe von beispielhaften Maßnahmen beschlossen, um trotz Corona-Pandemie den Betrieb des ift aufrechterhalten, die Kunden mit allen notwendigen Dienstleistungen versorgen und gleichzeitig ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter gewährleisten zu können. Die komplette Maßnahmenliste finden Sie in diesem Artikel.

  • Mit Kindern gut durch die Corona-Zeit kommen: Die Corona-Krise erfordert von vielen Eltern einen Balance-Akt, Homeoffice und Kinderbetreuung zu Hause müssen unter einen Hut gebracht werden. Das Internetportal Bildungsserver, ein Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern, hat ein Dossier zu diesem Thema zusammengetragen. Dort finden sich nicht nur wichtige Informationen der Bundesländer zur Notbetreuung von Kindern bestimmter Berufsgruppen, sondern auch Linksammlungen mit zahlreiche Ideen und Anregungen zu Aktivitäten mit Kindern. Das Dossier wird regelmäßig aktualisiert.

  • Hände richtig waschen und pflegen: Desinfektion und richtiges Händewaschen sind in Zeiten der Corona-Pandemie unerlässliche Schutzmaßnahmen. Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel und auch Wasser allein entziehen der Haut aber Fette – und können somit auf Dauer zu Hautschädigungen führen. Deswegen ist es wichtig, Hautschutz- und -pflegeprodukte zu nutzen und auf hautverträgliche Hautreiniger zu achten. Hier macht der Hersteller Peter Greven Physioderm (PGP) auf eine neu entwickelte Generation Hautreiniger aufmerksam. Sie basiert auf der zum Patent angemeldeten Tensid-Kombination „OptiTens“, die nach Angaben des Herstellers besonders hautfreundlich und wirksam zugleich ist. Unter www.pgp-hautschutz.de finden Sie weitere Tipps zum richtigen Waschen und Pflegen der Hände sowie den von PGP angebotenen Hautreiniger.

  • Lohnfortzahlung bei Quarantäne, Home-Office und gebotener Kinderbetreuung: Prof. Dr. Wedde von der Frankfurt University of Applied Sciences nimmt Stellung zu aktuellen Fragen von Beschäftigten, die auch für Unternehmer von Belang sind.

  • coronainfo@rudolf-mueller.de: Wir haben für die Mediengruppe Rudolf Müller eine eigene E-Mail-Adresse für Informationen über die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen eingerichtet. Wenn Sie Mitteilungen zur aktuellen Situation haben, zum Beispiel welche Maßnahmen Ihr Unternehmen ergriffen hat, schicken Sie uns Ihre Informationen einfach auf diesem Wege für eine Veröffentlichung zu. Fragen und Anregungen zu diesem Newsticker sind ebenfalls willkommen.

  • Pilztagung soll stattfinden: Die vom Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB und dem Bundesverband Schimmelpilzsanierung BSS gemeinsam ausgerichtete Pilztagung soll wie geplant am 23./24. Juni 2020 stattfinden – wenn es die rechtlichen Vorgaben dann zulassen. Der Veranstalter weist darauf hin, dass das Tagungshotel seine hygienischen Maßnahmen der Situation angepasst hat. Sollte die Pilztagung kurzfristig abgesagt werden müssen, fällt sie in diesem Jahr ersatzlos aus. Das Programm finden Sie hier.

20. März

  • Ab ins Homeoffice: Während einige sich über flexiblere Arbeitsmöglichkeiten im Homeoffice freuen, stellt es andere vor die Herausforderung, ihre Arbeit zu organisieren. Arbeitspsychologe Jan Digutsch vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erklärt, wie das möglichst gut gelingen kann. Lesen Sie selbst.

  • RM Exklusiv-Button  Holz- und Bautenschutz-Unternehmen noch auf Kurs: In einem Telefoninterview mit B+B Bauen im Bestand hat Friedrich Remes, Geschäftsführer des Deutschen Holz- und Bautenschutzverbandes (DHBV), erklärt, dass die Mitgliedsunternehmen zwar viele Fragen in Sachen Corona-Krise hätten, die Auftragslage aber noch gut sei und die bestehenden Aufträge auch bearbeitet würden. Die Krise habe aber auch gerade erst begonnen. Ein Problem teilen die Unternehmen mit den Krankenhäusern: Es gibt kaum noch Atemschutzmasken, die die Unternehmen zum Beispiel für die Schimmelpilzsanierung brauchen, und „teilweise werden ihnen diese Cent-Artikel zurzeit für über 100 Euro angeboten“. Zum vollständigen Interview geht es hier.

  • Tecalor präsentiert neue Produkte in Webinaren: Wärmepumpen-, Lüftungs- und Solar-Spezialist Tecalor will trotz Absagen der Frühjahrsmessen seine Fachpartner von Angesicht zu Angesicht mit den Produktneuheiten des Jahres 2020 vertraut machen. In Webinaren wird das Unternehmen deshalb online erklären, welche Produkte neu auf den Markt kommen und an welchen Themen die Branche 2020 nicht vorbeikommt. Zwei Webinare bieten die Trainer derzeit kostenlos an: 23. März und 3. April. Die genauen Zeiten finden sich auf der Website des Unternehmens.

  • FeuerTrutz Network und die NürnbergMesse verschieben die FeuerTrutz 2020: Nach Gesprächen mit Branchenvertretern haben Veranstalter und Messegesellschaft gemeinsam entschieden, die FeuerTrutz 2020 vom 24. und 25. Juni zu verschieben. Die zehnte Ausgabe der Internationalen Fachmesse für vorbeugenden Brandschutz und der parallele Brandschutzkongress werden am 30. September und 1. Oktober 2020 stattfinden. Gut drei Monate vor dem geplanten Termin reagieren die Verantwortlichen damit auf den durch die Coronavirus-Verbreitung stark in Bewegung geratenen Messekalender und stellen die Weichen für eine planbare Veranstaltung im Herbst 2020.

  • Aachener Bausachverständigentage sollen in geänderter Form durchgeführt werden: Der Veranstalter, das AIBau Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik gGmbH, will sein Angebot aufrechterhalten, aktuelle Diskussionen zu führen sowie Entwicklungen hinsichtlich des Umgangs mit Regelwerken und technischen Zusammenhängen darzustellen, obwohl die Präsenz-Tagung am 27./28. April 2020 nicht stattfinden kann. Den großen Zuspruch zur Tagung vor Ausbruch der Pandemie wertet das AIBau als Zeichen der Zustimmung zum Tagungsprogramm. Es will daher die Tagung in einer der besonderen Situation geschuldeten Form mit elektronischen Medien durchführen, bittet die angemeldeten Teilnehmer aber noch um wenige Tage Geduld.
    Trotz der zurzeit unklaren Situation haben sich vergleichsweise wenige Teilnehmer abgemeldet. Dies wertet das Institut als ein Zeichen der Unterstützung und Interesses, auch in Zukunft seine Forschung sowie Fortbildung anbieten zu können. Denn die Überschüsse aus der Veranstaltung werden ausschließlich für die Finanzierung der Arbeit des Instituts als gemeinnützige GmbH verwendet. Daher sei die Bereitschaft, in einer geänderten Form an der Tagung teilzunehmen, ein wichtiger Beitrag für die zukünftige Arbeit nicht nur bezüglich der Aachener Bausachverständigentage, sondern auch bezüglich der weiteren Forschungstätigkeit des AIBau.

  • Soudal sagt Teilnahme an Fensterbau/Frontale ab: Neben einer Reihe anderer Unternehmen sagt jetzt auch der Kleb- und Dichtstoffhersteller Soudal seine Teilnahme an der von März auf Mitte Juni verschobenen internationalen Fachmesse Fensterbau/Frontale in Nürnberg ab. Harald Lüdtke, Geschäftsführer Soudal Deutschland N.V., begründet dies so: „Angesichts der gegenwärtigen Entwicklung kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Ausbreitung des Coronavirus bis Mitte Juni soweit eingedämmt ist, dass eine internationale Großmesse wie die Fensterbau ohne Infektionsgefahr für Besucher und Aussteller durchgeführt werden kann.“

  • Remmers produziert jetzt auch Desinfektionsmittel für Kampf gegen Corona: Remmers reagiert auf die aktuelle Ausnahmesituation. Der niedersächsische Premium-Anbieter von Bautenschutz-Produkten, Holzfarben und -lacken sowie Bodenbeschichtungen hat kurzfristig einen Teil seiner Produktion für die Bekämpfung des Virus umgestellt. Seit einigen Tagen produziert der familiengeführte Betrieb am Unternehmenssitz in Löningen Desinfektionsmittel und gibt diese zum Selbstkostenpreis an regionale Rettungsdienste, medizinische Einrichtungen und öffentliche Institutionen ab.

  • Haftet ein Vertragspartner, wenn er wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie eine vereinbarte Leistung nicht erbringen kann? Zu dieser Frage hat der Dachverbandes Baustoffe – Steine und Erden (BBS) einen Vermerk erstellt, der über die Internetseite des VDPM – Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. unter diesem Link abrufbar ist.

  • Wie hoch ist Ihr Pandemie-Fußabdruck? Unter www.pandemic-footprint.com/de können Sie Ihren Pandemie-Fußabdruck bestimmen. Er misst, ob und wie konsequent Sie den Empfehlungen der Wissenschaft folgen, um das Ansteckungsrisiko für sich und andere so gering wie möglich zu halten.

  • Jetzt noch Mal Geschäftsfahrzeuge volltanken? Der ADAC meldet, dass die Spritpreise angesichts der weltweiten Corona-Pandemie und der einbrechenden Rohölnotierungen an den Tankstellen deutlich nachgeben. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,267 Euro, das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter. Angesichts der Entwicklung auf dem Rohölmarkt besteht Potenzial für weitere Rückgänge der Kraftstoffpreise. www.adac.de/tanken

  • Tarifverhandlungen verschoben: Der für gestern, den 19. März 2020, geplante Auftakt der diesjährigen Tarifrunde wurde verschoben. Darauf haben sich die drei Tarifvertragsparteien, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, einvernehmlich geeinigt. Die Aufnahme der Tarifverhandlungen ist jetzt für April 2020 vorgesehen – sofern es dann die Umstände erlauben. Die Tarifvertragsparteien wollten die Situation im Baugewerbe und den Ablauf der Tarifverhandlungen in einem als Videokonferenz durchgeführten Spitzengespräch noch heute erörtern.


19. März

  • Geschäftsraummieter können unter Umständen Anpassung der Mieten verlangen: Die Kanzlei Müller Radack Schultz rät allen Mietern von Geschäftsräumen, denen wegen der Corona-Pandemie die Einnahmen wegbrechen, sich mit ihren Vermietern in Verbindung zu setzen. Details dieser Rechtsauffassung finden Sie hier.

  • Wie wirkt sich die Coronakrise auf die Baukonjunktur aus? BauInfoConsult hat eine aktuelle Prognose erstellt, welche Effekte Corona auf die Baukonjunktur 2020 haben wird. Um erste richtungsweisende Antworten zu geben, haben die Spezialisten für Bauwirtschaftsdaten von BauInfoConsult zwei Prognoseszenarien entwickelt, die zeigen, wie heftig das Coronavirus die deutsche Baubrache treffen könnte.

  • Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie kritisiert öffentliche Auftraggeber: Zahlreiche Ingenieurbüros und Bauunternehmen berichten offenbar, dass Kommunen Rechnungen für bereits geleistete Aufträge nicht begleichen wollen. Teilweise werde sogar schriftlich auf laufende Unterstützungsprogramme für die Wirtschaft verwiesen. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie kritisiert dieses Vorgehen scharf, es gefährde ohne Not die Existenz vieler Unternehmen und damit auch die Zukunft der Beschäftigten. Die Hilfsprogramme seien für Branchen gedacht, die nun keine Kunden oder Aufträge mehr haben. Dies sei bei den Bau- und Ingenieurunternehmen aber anders. „Es ist daher zentral, dass insbesondere öffentliche Auftraggeber ihrer Verantwortung gegenüber den Unternehmen gerecht werden und für einen Liquiditätsfluss bei bestehenden Bauvorhaben und eine weitergehende Auftragsperspektive bei Neuvergaben sorgen. Die Kerndienstleistungen der öffentlichen Verwaltung müssen weiterhin garantiert werden, dazu gehört auch das Begleichen fälliger Rechnungen“, so der Verband. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verbands.

  • Handwerk.NRW mit gemeinsamer Erklärung:  Das nordrhein-westfälische Handwerk appelliert an alle Betriebe und Organisationen des Handwerks, die Maßnahmen des Landes und der Bundesregierung umzusetzen. Gleichzeitig hat Handwerk.NRW in der betreffenden Erklärung einige Forderungen an die Politik formuliert, die bisher nur teilweise umgesetzt oder angekündigt worden sind (Soforthilfe; Kurzarbeitergeld für alle Handwerksunternehmen; Liquidität durch flexible Kredite, Darlehen und Bürgschaften; Soloselbständige nicht im Regen stehen lassen; Rettungsschirm für den Erhalt der Bildungslandschaft des Handwerk).

  • Aktuelle Informationen für Handwerksunternehmen: Der westdeutsche Handwerkskammertag hat auf seiner Website eine umfangreiche Liste von Internetseiten erstellt, die über Hilfsmaßnahmen für Handwerker informieren.


18. März

  • 1. bfb-Symposium „Brandschutz & Barrierefreiheit“: Das für den 23. April geplante 1. bfb-Symposium „Brandschutz & Barrierefreiheit“ in Köln wird verschoben. Neuer Termin ist der 2. November 2020 im KOMED-Saal im MediaPark Köln.
    Die Verlagsgesellschaft Rudolf Müller reagiert mit dieser Maßnahme auf die aktuell angespannte Situation und die unsichere Prognose zur Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19). Auch macht die derzeitige dynamische Entwicklung die Verschiebung als präventive Maßnahme notwendig, um Gäste, Referenten und Mitarbeiter so gut wie möglich zu schützen. Die Buchungen für die Veranstaltung behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bfb-barrierefrei-bauen.de/bfb-symposium-1/

  • Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz: Der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz hat Informationen für seine Mitglieder zusammengestellt. Die allermeisten sind auch für andere Gewerke interessant: www.farbe.de/unsere-themen/corona-infos/
Weitere Infos rund um den Corona-Ausbruch für andere Gewerke in der RM Rudolf Müller Mediengruppe finden Sie hier:

Fliesen und Platten

Zur aktuellen Situation im Baustoff-Handel finden Sie weitere Auskünfte über diese Seiten:

www.baustoffmarkt-online.de



Newsletter
  • Newsletter abonnieren

    Mit dem bauenimbestand24-Newsletter bleiben Sie auf dem Laufenden rund um das Bauen im Bestand - wöchentlich frisch in Ihrem Postfach.

    *Pflichtangaben

    Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.