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Broschüre unterstützt beim barrierefreien Umbau

Eine kleine Stufe kann ausreichen, um Menschen vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen. Wie auch Bestandsbauten und denkmalgeschützte Objekte barrierefrei umgebaut werden können, zeigt eine neue Broschüre der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Broschüre Barrierefreiheit für Baudenkmäler und Bestandsbauten
Wie sich auch Denkmale barrierefrei erschließen lassen, zeigt eine Broschüre der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. (Abb.: Bayerische Ingenieurekammer-Bau)

Worauf Bauherren und Planer achten müssen, die ein Bauwerk barrierefrei modernisieren wollen, ist in der Broschüre „Barrierefreiheit für Baudenkmäler und Bestandsbauten“ übersichtlich zusammengefasst. Federführend erarbeitet hat die Broschüre der Arbeitskreis „Denkmalpflege und Bauen im Bestand“ der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Veröffentlicht wurde sie in der Reihe „Denkmalpflege Informationen“ des Bayerischen Landsamtes für Denkmalpflege.

Die Broschüre zeigt Best Practice Beispiele, wie Rampen oder Aufzüge in harmonischer Optik an denkmalgeschützte Wohnhäuser, Kirchen oder Schlösser angebracht werden können. Historisches Kopfsteinpflaster kann beispielsweise mit barrierefreier, ebener Pflasterung kombiniert werden. „Den Anspruch, volle und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, können Ingenieure umsetzen. Sie finden eine geeignete individuelle Lösung und werden so ihrem Ruf als Gestalter der Gesellschaft gerecht“, so Edelhäuser.

Die Broschüre „Barrierefreiheit für Baudenkmäler und Bestandsbauten“ kann hier heruntergeladen werden.

Wer ein Bestandsgebäude oder Baudenkmal barrierefrei umbauen möchte, findet in der Planersuche der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zudem entsprechend spezialisierte Personen.