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Betoninstandhaltung braucht das ganze Land

Zwei Landesgütegemeinschaften informieren im Februar umfassend zu Themen rund um die Betoninstandhaltung: Die LIB NRW lädt am 5. Februar 2019 nach Dortmund zum 27. Fachsymposium „Betoninstandhaltung heute für die Zukunft“ ein und die LGib Baden-Württemberg + Bayern bietet zwei Veranstaltungen mit gleichem Programm an – eine am 12. Februar in Filderstadt und eine am 19. Februar in Germering.

Fachsymposium Betoninstandhaltung Christoph Bock
Christoph Bock, Geschäftsführer der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken, referierte im letzten Jahr auf dem Fachsymposium „Betoninstandhaltung heute für die Zukunft“ in Dortmund und wird im Februar 2019 in Filderstadt und Germering über die Nachwuchsförderung in der Betoninstandsetzung berichten. (Abb.: B+B BAUEN IM BESTAND/P. John)

Dortmund: Qualität der Instandhaltung sichern

Gütesichernde Maßnahmen bei der Betoninstandsetzung sorgen für eine langfristige Werthaltigkeit der Bausubstanz und schützen die Allgemeinheit vor Gefahren, die durch Mängel an der Bausubstanz entstehen. Wie aber kann das Problem instandzusetzender Betonbauteile mit langfristiger Bauwerkserhaltung optimal gelöst werden? Welche Voraussetzung müssen hier erfüllt werden? Umfassende Antworten dazu bietet das 27. Fachsymposium „Betoninstandhaltung heute für die Zukunft“. Rund 300 Teilnehmer, die die tagtäglich mit Planung, Ausführung und Überwachung von gütesichernden Maßnahmen bei der Betoninstandsetzung zu tun haben, werden dazu erwartet. Renommierte Referenten berichten dabei über eigene Erfahrungen aus der täglichen Praxis und informieren über die aktuelle Gesetzeslage sowie über neue Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Betonsanierung.

27. Fachsymposium: Diese Vorträge werden angeboten

- Bedeutung der Zustandserfassung von Bauwerken für eine gelungene Instandsetzungsplanung – Praxisbeispiele (Dr.-Ing. Stefan Ehmann, WTM Engineers, Hamburg)

- Qualitätssicherungsmaßnahmen während der Ausführung von Instandsetzungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der neuen Instandhaltungsrichtlinie
(Dr.-Ing. Michael Fiebrich, Sasse & Fiebrich Bau Ingenieur Sozietät, Aachen)

- Möglichkeiten der Ertüchtigung und Prüfung von „WHG-Abdichtflächen“ aus Ortbeton;
Erfahrungen aus der Praxis
(Bernd Eckhard, SGS-TÜV Saar GmbH, Kaiserslautern)

- Tiefgaragen und Balkone: Sorgenkinder in der Wohnungswirtschaft
(Prof. Dr.-Ing. Rainer Auberg, WISSBAU Beratende Ingenieurgesellschaft mbH, Essen)

- Aktuelle Situation zur neuen Richtlinie Betoninstandhaltung
(Univ.-Prof. Dr.-Ing. Michael Raupach, Institut für Bauforschung – ibac – RWTH Aachen, Aachen)

- Betongold? – Abrechnungsfragen des neuen Bauvertragsrechts
(RA Dr. Martin Stelzner, Kanzlei Kapellmann & Partner, Mönchengladbach)

Der Kongress findet am 5. Februar 2019 in Dortmund statt und  wird von der Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken NRW e. V. organisiert. Alle Informationen und die Anmeldung finden sich auf der Website.

Filderstadt und Germering: Aus- und Weiterbildung im Fokus

Die Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden-Württemberg und Bayern widmet einen Themenkomplex der Aus- und Weiterbildung in der Betoninstandsetzung.

Diese Vorträge werden in Bayern und Baden-Württemberg angeboten

- Einführungsvortrag zum aktuellen Stand der Instandhaltungs-Richtlinie
(Dipl.-Ing. Christoph Bock, Geschäftsführer der BGib)

- Nachwuchsförderung in der Betoninstandsetzung – Ausbildung zum „Betoninstandsetzer“
(Dipl.-Ing. Christoph Bock, Geschäftsführer der BGib)

- Damit bei der handwerklichen Ausbildung in der Betoninstandsetzung nicht beim Vorarbeiter/SIVV-Schein-Inhaber Schluss ist – Meisterausbildung Bautenschützer
(Michael Pfeffer, Führungsakademie Private Gesellschaft für Beratung und Training)

- Anforderungen an den Sachkundigen Planer, Ausbildungsinhalte und Qualifikations-nachweise nach kommender Instandhaltungs-Richtlinie und dem Ausbildungsbeirat Sachkundiger Planer
(Dr.-Ing. M. Mangold, ibb Mangold, Vertreter der ib im Ausbildungsbeirat)

- Ein Blick über den Tellerrand: Wie gehen andere EU-Länder mit Defiziten in der EN 1504 um? Beispiel Österreich – Betoninstandsetzung im Ingenieurbau bzw. Tunnelbau – aktuelle Projekte
(DI Bernhard Tatzl, Ing. Günter Vogl, VOGL.PLUS GmbH)

- Nachträgliche Bauwerksabdichtungen mit Acrylatgelen
(Dipl.-Ing. Jörg de Hesselle, IBE-Ingenieure)

- Nachhaltige Instandsetzungen durch kathodischen Korrosionsschutz Praxisbeispiel: 12.000 m² Parkfläche in 4 Wochen
(B.Eng. Michael Sauer, Protector KKS GmbH)

- Rechtssichere Ausschreibung und Beurteilung von Leistungsmerkmalen von Instandsetzungsprodukten unter Beachtung aktueller Regelwerke
(Dipl.-Ing. Jan Müller, Müller + Braun Ingenieure, Geschäftsführer der LGib)

Die Vortragsveranstaltungen finden am 12. Februar 2019 in Filderstadt und am 19. Februar 2019 in Germering statt. Sie werden von der Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden-Württemberg und Bayern e. V. organisiert. Alle Informationen und die Anmeldung finden sich auf der Website.