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Bauwerkserhaltung und Klimaschutz – ein Widerspruch?

Das ist die Frage, mit der sich der von Uretek veranstaltete, sechste Deutsche Geotechik-Konvent beschäftigt, der vom 12. bis 13. März in der Staatsgalerie Stuttgart zu Gast ist. Im Zuge der Klimadebatte rücken Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund und es stellt sich die Frage, wie Altbauten die neuesten Energieeffizenzanforderungen erfüllen sollen und wie man schmucke Fassaden wärmedämmen kann.

Uretek Konvent 2019
Auf dem Geotechnik-Konvent bleibt genug Zeit zum Networking – zum Beispiel beim ab-schließenden Dinner am ersten Konvent-Tag. (Abb.: Uretek)

Für dieses Thema ist die Staatsgalerie Stuttgart der ideale Austragungsort: Die beiden Hauptbauwerke des Museums – Alte Staatsgalerie und Stirling Bau – stehen unter Denkmalschutz. Dipl.-Ing. Werner Eicke-Hennig beschäftigt sich im eröffnenden Vortrag des Konvents mit der Erneuerung des Gebäudebestandes aus energetischer Sicht. Weitergeführt wird das Thema von Prof. Dr.-Ing. Harald Garrecht im anschließenden Vortrag „Klimaneutrale Quartiere im denkmalgeschützten Bestand – visionär oder realisierbar?“.

Auch das restliche Programm liefert interessante Impulse: So geht es in einem Vortrag um die CO2-Speicherung im Boden. Darüber hinaus wird am Beispiel eines ehemaligen Gefängnisses – der JVA in Erfurt – gezeigt, wie man innerhalb eines historischen Bauwerks die Fundamente ertüchtigen kann, wenn sie durch Umbau und Erhaltungsmaßnahmen eine Lasterhöhung erfahren haben. Den Impulsvortrag auf dem Geotechnik-Konvent 2020 hält der ehemalige Astronaut Dr. Thomas Reiter.

Am zweiten Tag des Konvents warten zwei interessante Exkursionen auf die Teilnehmer. So kann entweder das Verkehrs- und Städtebauprojekt Stuttgart 21 mit Ausstellung und Führung besucht werden oder die Weissenhofsiedlung. Das vollständige Programm mit allen Referenten, Vortragsthemen und Zeitabläufen finden Sie auf der Website des Konvents .