zurück

3D-Stadtmodelle: Kleineren Ingenieurbüros Zugang verschaffen

Kleinere Architektur- und Planungsbüros haben oft keinen Zugang zu virtuellen 3D-Stadtmodellen, die sie insbesondere für die Planung von öffentlich ausgeschriebenen Projekten benötigten. Die Initiatoren des Projekts „CityBIM“ möchten das ändern.

Anfang Februar startete das Verbundprojekt „CityBIM“ zwischen der HTW Dresden und dem Berliner Unternehmen VirtualCitySystems. Ziel des Projektes ist es, Architekten und Bauplanern einen möglichst unkomplizierten Zugang zu virtuellen 3D-Stadtmodellen innerhalb ihrer vertrauten BIM-Systeme zu ermöglichen: internetbasiert und digital integriert.

Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene verlangen Bauprojekte zunehmend digitale Instrumente beim Planen und Bauen. Viele kleine und mittlere Architektur- und Planungsbüros verfügen jedoch nur über begrenzte Kapazitäten, um diesen Standards gerecht zu werden. Zudem mangelt es an der passenden Software, die sowohl den geografischen Kontext eines Gebäudes oder eine Stadtfläche berücksichtigt und gleichzeitig eine detaillierte visuelle Beschreibung ermöglicht.

Hier setzt das Projekt CityBIM an, indem es bestehende Geoinformationssysteme (GIS) mit den modernen Methoden des Building Information Modeling (BIM) (Bauwerksdatenmodellierung) kombiniert. Das zu entwickelnde System soll bis zur Marktreife gebracht werden.
Das Projekt, das von Dr. Robert Kaden und Prof. Christian Clemen von der Fakultät Geoinformation initiiert wurde, wird mit 190.000€ Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Im Programm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) werden gezielt Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt, um technische Innovationsvorhaben voranzutreiben und so die Unternehmen nachhaltig in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Website der HTW Dresden .