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33 Projekte für Deutschen Bauherrenpreis 2018 nominiert

Der Deutsche Bauherrenpreis 2018 zeichnet hervorragende Wohnungsbauprojekte aus, die am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten ansetzen und dabei die besondere Rolle des Bauherrn hervorheben. Eine elfköpfige Fachjury hat unter dem Vorsitz des Architekten Heiner Farwick, Präsident des Bund Deutscher Architekten BDA, die besten 33 Projekte ausgewählt, darunter auch viele Bestandsprojekte.

Deutscher Bauherrenpreis Altstadtquartier Mittelstraße Halle (Saale)
Beim Deutschen Bauherrenpreis sind viel Sanierungs- und Revitalisierungsprojekte nominiert, darunter das Altstadtquartier Mittelstraße in Halle (Saale). Bauherr ist die Bauverein Denkmal GmbH. (Abb.: Bauverein Denkmal GmbH)

Die nominierten Projekte wurden elf Themengruppen zugeordnet, die jeweils ein übergeordnetes Ziel charakterisieren: Revitalisierung von Wohnsiedlungen, Umnutzung für das Wohnen, Bauen in schwierigen Lagen, Bauen in Gemeinschaft, Stadtreparatur durch Wohnungsbau, neue Wohngebiete, Weiterbau von Quartieren, Bauen für Nachbarschaften, Konversion durch neue Quartiere, serielles und modulares Bauen sowie kleine Wohnanlagen. Sie werden sind unter www.gdw.de aufgelistet und in weiterführenden Links ausführlich vorgestellt. „Die Auswahl ist uns nicht leichtgefallen. Die Vorhaben sind hervorragende Beispiele für das breite Spektrum des innovativen Wohnungsbaus in Deutschland, vom Beitrag zur Stadtreparatur über die Erneuerung des Bestandes bis hin zu ganzen neuen Wohnquartieren“, fasst der Juryvorsitzende die Bewertung der Einreichungen zusammen.

Die Preisverleihung findet am 21. Februar 2018 im Rahmen der Baufachmesse bautec in Berlin statt. Der Deutsche Bauherrenpreis wurde von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, dem Bund Deutscher Architekten BDA und dem Deutschen Städtetag ausgelobt. Er wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt.