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31. Hanseatische Sanierungstage: Neuer Anlauf

Nachdem der Bundesverband Feuchte & Altbausanierung (BuFAS) die für November 2020 geplanten 31. Hanseatischen Sanierungstage aufgrund der Corona-Pandemie in den November 2021 verlegen musste, hat der Verband nun das Programm für die neu angesetzte Veranstaltung veröffentlicht. Es entspricht im Wesentlichen den Planungen für 2020.

30. Hanseatische Sanierungstage
Die 31. Hanseatischen Sanierungstage sollen vom 4. bis 6. November in der Musik- und Kongresshalle Lübeck stattfinden. (Abb.: Lübecker Musik- und Kongresshallen GmbH)

Unter dem Titel „Schützen und Erhalten – mit Sachverstand und Handwerkskunst“ lädt das BuFAS-Vorstandsteam vom 4. bis 6. November 2021 zu den 31. Hanseatischen Sanierungstagen nach Lübeck ein. Hochkarätige Referenten, die Mitgliederversammlung des BuFAS, der Nachwuchs-Innovationspreis Bauwerkserhaltung und eine festliche Abendveranstaltung sind Eckpunkte, die bereits seit vielen Jahren wesentliche Bestandteile der Sanierungstage bilden.

Zahlreiche Neuerungen der 30. Ausgabe der Veranstaltung 2019 sollen auch 2021 erhalten bleiben: So wird wieder ein Begleitprogramm mit Schiffsausflug und Besuch der Niederegger Marzipan Manufaktur angeboten. Studenten und Auszubildende sollen sich wieder kostenfrei über die Website der Zertifizierung Bau GmbH zu den Hanseatischen Sanierungstagen anmelden.

Die Veranstaltung beginnt auch gleich mit einem Studentenworkshop: Unter der Leitung von Dr. rer. nat. Constanze Messal heißt das Thema „Bauen im Bestand – Berufsbilder mit Zukunft“. Noch am ersten Tag folgen die Sektionen „Bauen im Bestand“ (Sektion 1) und „Bauen mit Stein“ (Sektion 2). Ein Höhepunkt ist dabei der Vortrag „Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahme der Kirche St. Marien Lübeck“. Die Marienkirche kann am Samstag, den 6. November, zum Abschluss der Tagung besichtigt werden (nur mit Anmeldung, Teilnehmerzahl begrenzt), anschließend findet dort ein Orgelkonzert statt (ohne Anmeldung). In der Sektion „Bauen mit Stein“ sticht der Vortrag „Konzepte für Fugen- und Injektionsmörtel: Projektspezifische Anforderungen“ von Dr. Petra Egloffstein heraus. Der erste Tag klingt danach mit der Mitgliederversammlung des BuFAS aus.

Am zweiten Tag stehen neben der Verleihung des Nachwuchs-Innovationspreises Bauwerkserhaltung (Sektion 6) die Themen „Bauen mit Holz“ (Sektion 3) und „Bauen mit Stahl“ (Sektion 4) im Vordergrund. Ein spannendes Thema behandelt in Sektion 3 der Vortrag „Bauweisen, Schäden und Sanierung von Hänge- und Sprengwerken“ von Dipl.-Ing. Ekkehard Flohr. Im Fokus von Sektion 4 steht unter anderem die Sanierung des denkmalgeschützten Dachtragwerks des Pergamonmuseums in Berlin, über die Dipl.-Ing. Reyk Höhne referiert. Am Beispiel der Neuen Nationalgalerie berichtet Martin Hurtienne über die Sanierung von denkmalgeschützten Stahl-Glas-Fassaden. Der Vortrag von Dr.-Ing. Mai Häßler, Preisträgerin des Nachwuchs-Innovationspreises aus dem Jahr 2012, hat „Schwingungsbasierte Bestimmung der Beanspruchung von Eisen- und Stahlfachwerkkonstruktionen“ zum Gegenstand. In Sektion 5 heißt das Thema „Aus der Forschung für die Praxis“ und in Sektion 7 stehen Regelwerke und Recht im Mittelpunkt.

Die Sektion 8 startet am Samstag, den 6. November, mit dem Thema „Aus der Praxis für die Praxis – Monitoring“ unter Leitung von Dipl.-Ing. Dietmar Walberg. Es folgt die Sektion 9 zum Themenschwerpunkt „Aus der Praxis für die Praxis – Bauwerksabdichtung“. In dieser beschäftigt sich unter anderem Dipl.-Ing. Gerhard Klingelhöfer mit Wassereinwirkungen aus dem Baugrund und der Dränung zum Schutz baulicher Anlagen, bevor es zum Abschluss – sofern angemeldet – in die Marienkirche geht. Das komplette Programm der 31. Hanseatischen Sanierungstage finden Sie hier.